Marina Hennig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Marina Hennig (* 1961) ist eine deutsche Soziologin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1980 bis 1982 war sie Bauzeichnerin im VEB BMK Ingenieurhochbau Berlin. Das Abitur (1981–1983) erwarb sie an der Volkshochschule Berlin Mitte. Vom 1985 bis 1989 absolvierte sie ein externes Studium der Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin aufgrund eines Auslandsaufenthaltes. Von 1990 bis 1991 war sie Interviewerin für die GFK Nürnberg. Von 1989 bis 1993 studierte sie Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und beendete ihr Diplomstudium mit der Arbeit „Chancen oder Risiken für Mädchen? Versuch einer Annäherung an die geschlechtsspezifischen Wirkungen einer Neuschneidung des Ausbildungsmarktes“. Von 1990 bis 1992 war sie studentische Mitarbeiterin bei der PSI AG (Aktiengesellschaft für Prozessteuerungs- und Informationssysteme). Von 1993 bis 1997 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in Drittmittel geförderten Forschungsprojekten. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mikrosoziologie der Humboldt-Universität zu Berlin, Lehrbereich Mikrosoziologie, arbeitete sie von 1998 bis 1999 und promovierte dort 1999 zum Thema „Wandel von Werten und Einstellungen unter dem Aspekt des Autoritarismus deutscher Eltern im Zeitvergleich“. Von 2000 bis 2005 war sie wissenschaftliche Assistentin an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Soziologie, Lehrbereich Mikrosoziologie. Nach der Habilitation 2005 (Venia für Soziologie) an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Sozialwissenschaften mit der Habilitationsschrift: „Individuen und ihre sozialen Beziehungen. Mit einem netzwerktheoretischen Beitrag zur Überwindung der Gemeinschafts-Gesellschafts-Dichotomie“ (1. Gutachter: Hans Bertram, 2. Gutachter: Bernhard Nauck) wurde sie im August 2011 Universitätsprofessorin für Soziologie an der Universität Mainz.

Nach vorangegangener Untersuchung der Rechercheplattform VroniPlag Wiki hat die Humboldt-Universität zu Berlin Hennig den verliehenen Doktorgrad entzogen; die Entscheidung ist wegen einer Klage Hennigs noch nicht rechtskräftig.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jochen Zenthöfer: Wegen Plagiats entzogen. Mainzer Professorin kämpft um Doktortitel. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Januar 2019.