Marinaleda

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Gemeinde Marinaleda
Kommunale Mehrzweckhalle mit Bild Che Guevaras
Kommunale Mehrzweckhalle mit Bild Che Guevaras
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Marinaleda
Marinaleda (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Andalusien
Provinz: Sevilla
Koordinaten 37° 22′ N, 4° 57′ WKoordinaten: 37° 22′ N, 4° 57′ W
Höhe: 205 msnm
Fläche: 24,82 km²
Einwohner: 2.711 (1. Jan. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 109,23 Einw./km²
Postleitzahl: 41569
Gemeindenummer (INE): 41061 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Juan Manuel Sánchez Gordillo (IU)
Website: www.marinaleda.es

Marinaleda ist ein Municipio in der andalusischen Provinz Sevilla in Spanien in der Comarca Sierra Sur de Sevilla. Am 1. Januar 2016 zählte die 24,82 km² große Gemeinde 2711 Einwohner.

Kommunalpolitik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde wird seit 1979[2] von dem Eurokommunistischen[3] Bürgermeister Juan Manuel Sánchez Gordillo (Izquierda Unida/IU) regiert. Bei den Kommunalwahlen 2007 erhielten die Eurokommunisten der IU 7 und die Angehörigen der Partido Socialista Obrero Español (PSOE) 4 Sitze im 11-köpfigen Parlament. Bei den Kommunalwahlen im Mai 2011 erhielt die IU 9 Sitze (73,1 %) und die PSOE 2 (21,4 %).[4]

Genossenschaftliche Projekte werden sowohl von der andalusischen Regionalregierung wie von der EU mitfinanziert.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in einer landwirtschaftlich geprägten Umgebung. Angebaut werden unter anderem Artischocken, Bohnen, Paprika und Oliven.[5] Hauptarbeitgeber im Dorf ist der landwirtschaftliche Genossenschaftsverband El Humoso, dessen Produkte über die Marke Humar vertrieben werden.[2]

Ein maßgeblicher Teil der Wirtschafts- und Bautätigkeit erfolgt in Selbstverwaltung. Etwa jeder vierte Einwohner erhält Zuwendungen aus dem Plan de Empleo Rural (PER), einem regionalen Programm zur Hebung der Beschäftigung im ländlichen Raum Andalusiens und der Extremadura.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen sind in den letzten Jahren stabil bis leicht ansteigend.

1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2008 2011 2016
2616 2623 2634 2638 2647 2645 2646 2675 2689 2708 2779 2711

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. a b Linda Osusky: Herr der Artischocken. In: Datum 02/12. 1. Februar 2012, archiviert vom Original am 22. Februar 2012; abgerufen am 4. September 2017.
  3. Carmela Negrete: Marinaleda: La otra España. 21. April 2012, archiviert vom Original am 13. Januar 2013; abgerufen am 4. September 2017 (spanisch).Paragraph 6
  4. Resultados Electorales en Marinaleda: Elecciones Municipales 2011. El País, abgerufen am 4. September 2017 (spanisch).
  5. Martin Dahms: Das kommunistische Dorf. In: Frankfurter Rundschau. 23. März 2012, archiviert vom Original am 31. Juli 2012; abgerufen am 4. September 2017.