Mario (Sänger)

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Mario (2008)

Mario Dewar Barrett (* 27. August 1986 in Baltimore, Maryland) ist ein US-amerikanischer R&B-Sänger und Schauspieler.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von vier Jahren entdeckte man bei Barrett nach dem Kauf einer Karaoke-Maschine zunehmendes Interesse an der Musik. In den Folgejahren nahm er an verschiedenen Talent- und Gesangswettbewerben teil, bis 2001 ein Agent auf ihn aufmerksam wurde und dem jungen Sänger im Alter von 15 Jahren zu einem Plattenvertrag mit J Records verhalf.

2002 erschien schließlich Marios erstes, nach ihm selbst benanntes Studioalbum, für dessen Produktion sich unter anderem Alicia Keys und Darkchild verantwortlich zeigten. Die erste Singleauskopplung Just a Friend (ein Teilcover des gleichnamigen Biz-Markie-Songs) entwickelte sich in den USA zu einem Hit und kletterte bis auf Platz 4 der Charts. Das Debütalbum erreichte die Top 10 und wurde später sogar mit Gold prämiert.

Nach zweijähriger Pause meldete Barrett sich schließlich 2004 wieder zurück. Mit der Auskopplung Let Me Love You gelang ihm ein weltweiter Nummer-1-Hit, und das zweite Album Turning Point konnte den Erfolg des Vorgängers bei weitem übertreffen. Anschließend wurden drei weitere Singles veröffentlicht, zwei davon ausschließlich in den USA.

Ende 2006 machte Mario erstmals als Schauspieler in den Filmen Step Up an der Seite von Channing Tatum und Jenna Dewan, und Freedom Writers mit Hilary Swank und Patrick Dempsey auf sich aufmerksam. Ende 2007 erschien das dritte Album des Sängers, Go!, an dem namhafte Produzenten wie Timbaland, Scott Storch, Jermaine Dupri, Ne-Yo, Alicia Keys, The Neptunes, Rich Harrison und Akon mitarbeiteten.

Marios viertes Studioalbum D.N.A erschien am 13. Oktober 2009.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
2002 Mario US9
Gold
Gold

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1. Januar 2002
2004 Turning Point DE13
(7 Wo.)DE
AT33
(5 Wo.)AT
CH13
(16 Wo.)CH
UK8
Gold
Gold

(26 Wo.)UK
US13
Platin
Platin

(31 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. Dezember 2004
2007 Go! US21
(22 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. Dezember 2007
2009 D.N.A. US9
(6 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 9. Oktober 2009
2018 Dancing Shadows
Erstveröffentlichung: 5. Oktober 2018
2020 Closer to Mars
Erstveröffentlichung: 16. Oktober 2020

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: Turning Point / Mario (Erstveröffentlichung: 5. August 2008)

Soundtracks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
DE DE AT AT CH CH UK UK US US
2001 Braid My Hair
Mario
US74
(8 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. November 2001
2002 C’mon
Mario
UK28
(3 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 9. Januar 2002
Just a Friend 2002
Mario
UK18
(4 Wo.)UK
US14
(21 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 4. Mai 2002
erschien auch als DVD-Single
2005 How Could You
Turning Point
US52
(17 Wo.)US
Erstveröffentlichung: März 2005
Let Me Love You
Turning Point
DE1
(17 Wo.)DE
AT6
(17 Wo.)AT
CH2
(22 Wo.)CH
UK2
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(27 Wo.)UK
US1
Gold + Platin (Mastertone)
Gold + Platin (Mastertone)
Gold + Platin (Mastertone)

(36 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. März 2005
Here I Go Again
Turning Point
DE50
(8 Wo.)DE
CH34
(9 Wo.)CH
UK11
(9 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: 20. Juni 2005
2007 How Do I Breathe
Go!
DE49
(8 Wo.)DE
CH61
(3 Wo.)CH
UK21
(6 Wo.)UK
US46
(10 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 27. Juli 2007
Crying Out for Me
Go!
US33
Gold (Mastertone)
Gold (Mastertone)

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. August 2007
2009 Break Up
D.N.A.
US14
Platin
Platin

(23 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 28. April 2009
feat. Gucci Mane & Sean Garrett
2010 Ooh Baby
D.N.A.
US95
(1 Wo.)US
Erstveröffentlichung: März 2010

Weitere Singles

  • 2005: Boom (Turning Point; Erstveröffentlichung: 3. Oktober 2005; feat. Juvenile)
  • 2008: Music for Love (Go!; Erstveröffentlichung: 3. April 2008)
  • 2009: Thinkin’ About You (D.N.A.; Erstveröffentlichung: 8. September 2009)

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte

  • FrankreichFrankreich Frankreich
    • 2005: für die Single Let Me Love You
  • ItalienItalien Italien
    • 2021: für die Single Let Me Love You

Platin-Schallplatte

  • AustralienAustralien Australien
    • 2005: für die Single Let Me Love You
  • DanemarkDänemark Dänemark
    • 2018: für die Single Let Me Love You
  • NeuseelandNeuseeland Neuseeland
    • 2005: für die Single Let Me Love You

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Ver­käu­fe Quel­len
Australien (ARIA) Australien (ARIA) 0! G Platinum record icon.svg Platin1 70.000 aria.com.au
Dänemark (IFPI) Dänemark (IFPI) 0! G Platinum record icon.svg Platin1 90.000 ifpi.dk
Frankreich (SNEP) Frankreich (SNEP) Gold record icon.svg Gold1 0! P 200.000 snepmusique.com
Italien (FIMI) Italien (FIMI) Gold record icon.svg Gold1 0! P 35.000 fimi.it
Neuseeland (RMNZ) Neuseeland (RMNZ) 0! G Platinum record icon.svg Platin1 15.000 nztop40.co.nz
Vereinigte Staaten (RIAA) Vereinigte Staaten (RIAA) Gold record icon.svg 3× Gold3 Platinum record icon.svg 3× Platin3 4.500.000 riaa.com
Vereinigtes Königreich (BPI) Vereinigtes Königreich (BPI) Gold record icon.svg Gold1 Platinum record icon.svg 2× Platin2 1.300.000 bpi.co.uk
Insgesamt Gold record icon.svg 6× Gold6 Platinum record icon.svg 8× Platin8

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]