Mario Erdheim

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Mario Erdheim (* 25. Dezember 1940 in Quito) ist ein Schweizer Ethnologe und Psychoanalytiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erdheim studierte Ethnologie, Geschichte und Psychologie in Wien, Basel und Madrid. Er ließ sich in Zürich zum Psychoanalytiker ausbilden und arbeitete dort als Gymnasiallehrer für Geschichte. Dann wechselte er als Lehrbeauftragter für Psychologie mit Schwerpunkt Ethnopsychoanalyse und Ethnopsychiatrie an die Universität Zürich. Erdheim hatte Gastprofessuren an den Universitäten Frankfurt am Main, Salzburg, Wien und Darmstadt inne und habilitierte sich in Frankfurt am Main, bevor er nach Zürich zurückkehrte. Seit 1975 betreibt der Psychoanalytiker dort eine Praxis.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Prestige und Kulturwandel. Eine Studie zum Verhältnis subjektiver und objektiver Faktoren des kulturellen Wandels zur Klassengesellschaft bei den Azteken. Focus-Verlag, Wiesbaden 1973, ISBN 3-920352-91-2
  • Die gesellschaftliche Produktion von Unbewußtheit. Eine Einführung in den ethnopsychoanalytischen Prozess. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1982, ISBN 3-518-28065-1.
  • Psychoanalyse, Wissenschaft und Kultur. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1986.
  • Psychoanalyse und Unbewußtheit in der Kultur – Aufsätze 1980-1987. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1988, ISBN 3-518-28254-9.
  • Omnipotenz als Möglichkeitssinn. In: Freie Assoziation 4 (2001)
  • Sigmund Freud, Zwei Fallberichte. Zweite, unveränderte Auflage. Psychologie Fischer, Februar 2007. ISBN 978-3-596-10450-5, Einleitung von Mario Erdheim (S. 7 - S. 94).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Interviews[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]