Mario Luzi

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Mario Luzi (* 20. Oktober 1914 in Castello bei Florenz; † 28. Februar 2005 in Florenz) war ein italienischer Lyriker und Essayist.

Luzi studierte französische Literatur und arbeitete zunächst als Gymnasiallehrer und ab 1955 als Professor für romanische Literatur.

1935 veröffentlichte er seinen ersten Lyrikband „La barca“. Im deutschsprachigen Raum ist er vor allem für seinen Gedichtband „Wein und Ocker“ bekannt.

Er ist Träger des Premio internazionale di poesia ›Gabriele d'Annunzio‹. 1987 wurde er mit einem Antonio-Feltrinelli-Preis ausgezeichnet. 2004 wurde Luzi vom italienischen Staatspräsidenten Carlo Azeglio Ciampi zum Senator auf Lebenszeit ernannt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Mario Luzi: Wein und Ocker. Gedichte italienisch und deutsch, Klett-Cotta Stuttgart 1998, ISBN 3-608-95881-9
  • M.L. Die Farbe der Poesie Gespräch mit Wulf Kirsten. Zeitschrift Sinn und Form Heft 1, 1994 Aufbau-Verlag Berlin (auch: Rütten & Loening)
  • Krüger, Michael (Hg) Akzente. Zeitschrift für Literatur Heft 5. September 1988: Mario Luzi und Giorgio Caproni: Italienische Poesie Hanser Verlag
  • Guido Schmidlin, Wozu Dichter? Über Mario Luzi; Hanser Verlag, Akzente. Zeitschrift für Literatur, Heft 4, 2007
  • Cronologia della vita e delle opere di Mario Luzi. (Chronik des Lebens und der Werke des M.L.) ital., in: M. L.: Libro di Ipazia siehe folgendes.
  • Libro di Ipazia (ital.) Drama, Milano: Ed. Rizzoli, 2. Aufl. 1980 (Französisch: Livre d'Hypatie Théâtre. Traduit et préfacé par Bernard Simeone ISBN 2-86432-197-1. Auf den franz. Verlagsseiten: Résumé, Extrait du texte, Extraits de presse [1])

Weblinks[Bearbeiten]