Mario Mattei

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Gemälde des Kardinals

Mario Mattei (* 6. September 1792 in Pergola; † 7. Oktober 1870 in Rom) war ein Kardinal der Römischen Kirche und Kardinaldekan.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er entstammte der Adelsfamilie Mattei. Mattei empfing um 1817 die Priesterweihe und arbeitete danach als Prälat an der Kurie. Papst Gregor XVI. ernannte ihn am 2. Juli 1832 zum Kardinaldiakon der Titeldiakonie Santa Maria in Aquiro. Von 1842 bis 1844 war er Kardinalpriester der Titelkirche Santa Maria degli Angeli. Ab 1844 war Mattei Kardinalbischof von Frascati. Die Bischofsweihe spendete ihm Kardinal Vicenzo Macchi, Bischof von Porto e Santa Rufina, Mitkonsekratoren waren Fabio Maria Asquini, Lateinischer Patriarch von Konstantinopel, und Erzbischof Ludovico Tevoli, päpstlicher Almosenier. Mattei nahm am Konklave von 1846 teil, das Papst Pius IX. erwählte. Von 1860 bis zu seinem Tode im Jahre 1870 war Mattei Dekan des Kardinalskollegiums. Er war auch Apostolischer Legat in Velletri. Kardinal Mattei gehörte zu den Teilnehmern des Ersten Vatikanischen Konzils 1869–1870.

Mario Mattei war nicht unumstritten. Er galt als konservativ und mittelmäßiger Kirchenführer.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ch. Weber: Kardinäle und Prälaten in den letzten Jahrzehnten des Kirchenstaates. Elite-Rekrutierung, Karriere-Muster und soziale Zusammensetzung der kurialen Führungsschicht zur Zeit Pius IX. (1846–1878). Stuttgart 1978
Vorgänger Amt Nachfolger
Vincenzo Macchi Kardinaldekan
1860–1870
Costantino Patrizi Naro
Vincenzo Macchi Kardinalbischof von Ostia
1860–1870
Costantino Patrizi Naro
Luigi Lambruschini Kardinalbischof von Porto e Santa Rufina
1854–1860
Costantino Patrizi Naro
Ludovico Micara Kardinalbischof von Frascati
1844–1854
Antonio Maria Cagiano de Azevedo