Märkische Dialekte

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für die Bezeichnung "mark-brandenburgisch". google-Ergebnisse legen nahe, daß diese Bezeichnung von Wikipedia stammt und anderswo die Bezeichnung "märkisch-brandenburgisch" verwendet wird. Weitere Bezeichnungen sind wohl auch etwas ungenau "märkisch-plattdeutsch" oder "plattdeutsch-märkisch" sowie substantivisch auch "märkisches Plattdeutsch" und "märkisches Platt" u. ä.

Die Märkischen Dialekte bilden eine Dialektgruppe des Ostniederdeutschen. Sehr ursprünglich wird das Märkische, das auch als Märkisch-Plattdeutsch oder Märkisch bezeichnet wird, noch in Teilen Vorpommerns und im Norden der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Brandenburg gesprochen, zum Beispiel in der Altmark, der Uckermark oder in der Prignitzer Region. Viele ostniederdeutsche Wendungen treten auch im Anhaltischen auf, ein Dialekt des Thüringisch-Obersächsischen in Sachsen-Anhalt.

Der Wortschatz der märkischen Dialekte wird erfasst und beschrieben im Brandenburg-Berlinischen Wörterbuch (Dialekte in Brandenburg und Berlin), im Pommerschen Wörterbuch (Dialekte in Vorpommern) und im Mittelelbischen Wörterbuch (märkische Dialekte in Sachsen-Anhalt).

Dialekte beziehungsweise Mundarten des Märkischen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Raum Berlin haben sich die märkischen Dialekte im Laufe der Zeit derart mit ostmitteldeutschen Dialekten gemischt, dass dort nur noch relativ wenige Verbindungen mit dem Ostniederdeutschen vorhanden sind. Deshalb werden die Berliner Varianten des Brandenburgischen heute als ostmitteldeutsche Dialekte angesehen und unter der Bezeichnung Lausitzisch-neumärkisch zusammengefasst. Das Lausitzisch-neumärkische besteht aus dem Lausitzischen, dem Südmärkischen und dem Neumärkischen.[1] Das Märkische wurde früher bis zum Havelland und dem Oderbruch gesprochen. Durch die Nordwanderung der Benrather Linie wurde das Märkische weitestgehend durch das Lausitzisch-neumärkische verdrängt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ludwig Erich Schmitt (Hrsg.): Germanische Dialektologie. Franz Steiner, Wiesbaden 1968, S. 143