Mark Lilla

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mark Lilla (* 1956 in Detroit) ist ein US-amerikanischer Wirtschafts- und Politikwissenschaftler und Publizist. Seit 2007 ist er Professor für Ideengeschichte an der Columbia University, New York City.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lilla studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaft und arbeitete danach als Publizist. Von 1980 bis 1984 war er Redakteur bei der neokonservativen Vierteljahreszeitschrift „The Public Interest“. Danach lehrte er an der Universität Harvard. Lilla beschäftigt sich vor allem mit der politischen und religiösen Ideengeschichte der westlichen Welt. Seit 2007 ist er Professor für Geisteswissenschaften an der Columbia University. 2014/15 verbrachte er ein Sabbatjahr in Paris.[1]

Lilla schrieb mehrere Werke über Isaiah Berlin und Giambattista Vico. Außerdem verfasste er die Studie „The Reckless Mind: Intellectuals and Politics“ und er veröffentlichte „The Stillborn God: Religion, Politics, and the Modern West“ bei Alfred A. Knopf, Inc. Er schreibt regelmäßig Essays und Rezensionen für The New York Review of Books.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Politische Philosophie versus Politische Theologie? Die Frage der Gewalt im Spannungsfeld von Politik und Religion, hg. von Wolfgang Palaver, Andreas Oberprantacher, Dietmar Regensburger, Innsbruck, Innsbruck University Press, 2011. ISBN 978-3-902811-12-7 (Interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Mark Lillas Buch The Stillborn God) pdf-file

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.nzz.ch/feuilleton/die-stete-verbesserung-der-illusionen-1.18653785
  2. Der, von dem wieder die Rede ist in FAZ vom 15. Juni 2013, Seite 32