Mark Russinovich

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Russinovich auf der PDC10, Oktober 2010

Mark Eugene Russinovich (geb. 1966) ist CTO von Microsoft Azure. Er war Mitbegründer des Softwareherstellers Winternals, bevor dieser 2006 von Microsoft akquiriert wurde.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russinovich erreichte zunächst den Abschluss Bachelor of Science (B.Sc.) in Computer Engineering an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania. Danach erlangte er den Master (M. Sc.) am Rensselaer Polytechnic Institute sowie die Promotion zum Ph. D. an der Carnegie Mellon University.

Mark Russinovich arbeitete für NuMega Technologies sowie für IBMs Thomas J. Watson Research Center. Während seiner Zeit als Chefprogrammierer von Winternals trat er praktisch als alleiniger Entwickler der Windows-Sysinternals-Tools hervor. Des Weiteren betätigte er sich als Autor von Fachbüchern zu den Windows-NT-Betriebssystemen sowie mit diversen Beiträgen für das Magazin Windows IT Pro. Russinovich ist ein Microsoft Most Valuable Professional (MVP).

Seine erfolgreiche Abwehr des Sony Rootkits 2005, einer Konzernaffäre, die seinerzeit großes Aufsehen erregte, brachte ihm Bekanntheit weit über die softwaretechnischen Insiderkreise hinaus ein.[1][2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachbücher

  • David Solomon, Mark Russinovich: Inside Microsoft Windows 2000, Third. Auflage, Microsoft Press, September 16, 2000, ISBN 0-7356-1021-5.
  • Mark Russinovich, David Solomon: Microsoft Windows Internals, Fourth. Auflage, Microsoft Press, Dezember 8, 2004, ISBN 0-7356-1917-4.
  • Mark Russinovich, David Solomon, Alex Ionescu: Microsoft Windows Internals, Fifth. Auflage, Microsoft Press, Juni 17, 2009, ISBN 0-7356-2530-1.
  • Mark Russinovich, Aaron Margosis: Windows Sysinternals Administrator's Reference. Microsoft Press, Juli 12, 2011, ISBN 0-7356-5672-X.
  • Mark Russinovich, David Solomon, Alex Ionescu: Microsoft Windows Internals, Part 1, Sixth. Auflage, Microsoft Press, April 5, 2012, ISBN 0-7356-4873-5.
  • Mark Russinovich, David Solomon, Alex Ionescu: Microsoft Windows Internals, Part 2, Sixth. Auflage, Microsoft Press, Oktober 2, 2012, ISBN 0-7356-6587-7.

Romane

Artikel

Videos

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 10 Jahre Sony-Rootkit: Schadsoftware vom Hersteller, Heise 31. Oktober 2015, abgerufen 4. November 2015
  2. Sony, Rootkits and Digital Rights Management Gone Too Far, Technet Blog vom 31. Oktober 2005, abgerufen 4. November 2015 (englisch)