Marktoberdorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Marktoberdorf
Marktoberdorf
Deutschlandkarte, Position der Stadt Marktoberdorf hervorgehoben
Koordinaten: 47° 47′ N, 10° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Ostallgäu
Höhe: 758 m ü. NHN
Fläche: 95,22 km2
Einwohner: 18.349 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 193 Einwohner je km2
Postleitzahl: 87616
Vorwahl: 08342
Kfz-Kennzeichen: OAL, FÜS, MOD
Gemeindeschlüssel: 09 7 77 151
Adresse der
Stadtverwaltung:
Richard-Wengenmeier-Platz 1
87616 Marktoberdorf
Webpräsenz: www.marktoberdorf.de
Bürgermeister: Wolfgang Hell (CSU)
Lage der Stadt Marktoberdorf im Landkreis Ostallgäu
Österreich Kempten (Allgäu) Landkreis Oberallgäu Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Unterallgäu Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Landsberg am Lech Rettenbach am Auerberg Westendorf (Allgäu) Wald (Allgäu) Waal (Allgäu) Untrasried Unterthingau Halblech Stöttwang Stötten am Auerberg Seeg Schwangau Rückholz Ruderatshofen Roßhaupten Ronsberg Rieden (bei Kaufbeuren) Rieden am Forggensee Pfronten Pforzen Osterzell Oberostendorf Obergünzburg Nesselwang Mauerstetten Marktoberdorf Lengenwang Lechbruck am See Lamerdingen Kraftisried Kaltental Jengen Irsee Günzach Hopferau Görisried Germaringen Füssen Friesenried Eisenberg (Allgäu) Eggenthal Buchloe Bidingen Baisweil Biessenhofen AitrangKarte
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Marktoberdorf (mundartlich: Obrdoarf) ist die Kreisstadt des Landkreises Ostallgäu im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Der staatlich anerkannte Erholungsort liegt im Allgäuer Alpenvorland. Mit 758 m ü. NHN ist Marktoberdorf höchstgelegene Kreisstadt Deutschlands und gehört zu den höchstgelegenen Städten in Bayern.

Marktoberdorf - Kreisstadt im Ostallgäu
Pfarrkirche St. Martin und kurfürstliches Schloss in Marktoberdorf
Marktoberdorf von Süden

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktoberdorf liegt 100 km südwestlich von München und mitten im Landkreis Ostallgäu. Durch das Gebiet von Marktoberdorf fließen im Westen die Wertach und im Osten die Geltnach, die unterhalb der Stadt in die Wertach mündet. Das Stadtgebiet erhebt sich zwischen 700 und 900 m ü. NN und ist landschaftlich geprägt durch eine reizvolle Mischung aus Wiesen, Wäldern, Hügeln und etwa einem Dutzend kleiner Seen und Weiher.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der Stadt Marktoberdorf besteht aus dem eigentlichen Stadtgebiet, das sich in Stadtmitte, Moos im Norden, Gwend und Gschlatt im Süden, den Alsterberg im Osten und westlich der Bahnlinie das Industrie- bzw. Gewerbegebiet gliedern lässt, sowie aus den umliegenden früher eigenständigen Gemeinden Bertoldshofen, Geisenried, Leuterschach, Rieder, Sulzschneid und Thalhofen a. d. Wertach.

Weitere Ortsteile sind Balteratsried, Burk, Engratsried, Ennenhofen, Ettwiesen, Fechsen, Gehren, Hagmoos, Hattenhofen, Hausen, Heiland, Hummeratsried, Kohlhunden, Liebwies, Osterried, Ronried, Schütz, Schwenden, Selbensberg, Weibletshofen und Weißen.

In der Kernstadt (ohne Ortsteile) leben insgesamt 12.185 Einwohner; im direkt ans Stadtgebiet grenzenden Thalhofen a. d. Wertach 1.609 Einwohner (Stand Februar 2012).

Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa 11 km entfernt von Marktoberdorf liegt die Stadt Kaufbeuren. Im Umkreis von 25 km befinden sich Kempten, Füssen mit dem Königswinkel und das oberbayerische Schongau. Der 1055 m hohe Auerberg mit lohnender Fernsicht ist nur ca. 10 km Luftlinie entfernt. Das Ammergebirge und die Allgäuer Alpen sind von der Stadt aus zu sehen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leichenzug für den 1812 verstorbenen Fürstbischof Clemens Wenzeslaus, vom Marktplatz auf den Schlossberg, wo er in einer Grabkapelle an der Chorseite der Pfarrkirche St. Martin, neben dem Kurfürstlichen Sommerschloss, beigesetzt ist.

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Oberdorf entstand aus einem fränkischen Königshof und in Abgrenzung zum älteren Altdorf (heute eine Gemarkung des benachbarten Biessenhofen) und gehörte ab 1299 bis zum Reichsdeputationshauptschluss von 1803 als Pflegamt Oberdorf zum Hochstift Augsburg. Auf dem Gebiet der heutigen Stadt siedelten nachweislich bereits Kelten, Römer und Alamannen. 1453 erhielt der Ort von Kaiser Friedrich III. das Marktrecht (Markt Oberdorf) mit wichtigen Eigenrechten.

Seit 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im weiteren Verlauf der Geschehnisse von 1848 wurden zum 1. Juli 1862 die Bezirksämter Oberdorf und Kaufbeuren eingerichtet. 1876 erfolgte der Eisenbahnanschluss auf der Nebenstrecke Kaufbeuren - Füssen. Am 26. Februar 1898 wurde der Name der Gemeinde und des Bezirksamtes in Markt Oberdorf geändert.[2]

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ersten Weltkrieg dienten etwa 400 Oberdorfer in der königlich-bayerischen Armee. Bis 1918 ließen mehr als 80 dieser Frontsoldaten ihr Leben. Die Oberdorfer Turnhalle beherbergte während der vier Kriegsjahre ein Reservelazarett.[3] Die Marktgemeinde (1939: ca. 2900 Einwohner) entwickelte sich im 20. Jahrhundert zum Industriestandort und Erholungsort. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs der Ort vor allem durch die Ansiedlung Heimatvertriebener aus den sudetendeutschen Gebieten (1953: ca. 5.300 Einwohner; 1967: 10.000 Einwohner). Durch die Eingemeindungen in den 70er Jahren wuchs die junge Stadt auf rund 15.000 Einwohner an. Seitdem 2004 ein Höchststand von rund 18.500 Einwohnern erreicht worden war, ist die Bevölkerung leicht rückläufig.

Im Jahr 1953 wurde dem Ort das Stadtrecht verliehen. Der Name wurde am 17. Juli 1953 von Markt Oberdorf in Marktoberdorf geändert.[4] Die Stadt war bis zum 30. Juni 1972 Sitz der Verwaltung des Landkreises Marktoberdorf. Seit dessen Zusammenlegung mit den Altlandkreisen Füssen und Kaufbeuren hat hier die Verwaltung des neuen Landkreises, der am 1. Mai 1973 den Namen Landkreis Ostallgäu erhielt, ihren Sitz.

1975 verlor Marktoberdorf das Amtsgericht und das Finanzamt an die benachbarte kreisfreie Stadt Kaufbeuren. Seit 1984 ist Marktoberdorf Sitz einer Bayerischen Musikakademie.

21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 schloss in Marktoberdorf unter großem Bürgerprotest die Kreisklinik. Sie wurde im Mai 2017 beseitigt, wobei wider Erwarten auch nach zwei Sprengungen zunächst ein Rest stehen blieb.

Seit Juli 2013 vergibt der Landkreis Ostallgäu das frühere, bis 1979 für den Altlandkreis Marktoberdorf gültige Kfz-Kennzeichen MOD auf Wunsch wieder.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktoberdorf 1968

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rieder eingegliedert. Am 1. April 1972 kamen Geisenried und Thalhofen an der Wertach hinzu. Am 1. Juli 1972 folgten Bertoldshofen und Sulzschneid.[2] Am 1. Mai 1978 kam noch Leuterschach hinzu.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktoberdorf wuchs von 1988 bis 2008 um 2076 Einwohner bzw. um ca. 13 %. Die Einwohnerzahlen ab 1840 beziehen sich auf die heutige Gemeindefläche (Stand: 1978).

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1960 1970 1978 1987 1991 1995 2002 2005 2010 2015
Einwohner 3.701 4.731 5.752 9.714 12.195 15.040 15.300 15.909 17.304 17.994 18.482 18.462 18.199 18.349

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtratswahl 2014
Wahlbeteiligung: 63,6 %
 %
40
30
20
10
0
32,0 %
20,3 %
15,0 %
9,1 %
13,5 %
10,0 %
Stadtteile AKTIV

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat hat 24 Mitglieder. Sitzverteilung für die Wahlperiode 2014–2020:[6]

CSU FW MOD SPD Grüne BP Stadtteile AKTIV
8 Sitze 5 Sitze 4 Sitze 2 Sitze 3 Sitze 2 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Wolfgang Hell (CSU). Er wurde bei der Kommunalwahl 2014 mit 63,5 % der Stimmen (Stichwahl) ins Amt gewählt.
Stellvertreter sind Wolfgang Hannig (SPD) und Carl Singer (Freie Wähler).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: „In Silber ein wachsender, hersehender, golden gerüsteter, behelmter, beinbeschienter, schwarz gegürteter, römischer Legionär in natürlichen Farben mit rotem Waffenrock, Umhang und Helmbusch, mit goldbeheftetem, silbernem Schwert den Umhang mit einem wachsenden, golden geschürzten, bittenden, nackten Bettler in natürlichen Farben teilend.“

Wappengeschichte: Das Wappen wurde nach dem heilige Martin von Tours, dem Patron der Stadtpfarrkirche in Marktoberdorf, dem Wahrzeichen der Stadt, gewählt. Aus dem Jahr 1811 stammt eine farbige Zeichnung des ersten bekannten Marktsiegels von 1745. Es zeigt den heiligen Martin ohne Helm in langem blauen Gewand. Er steht auf einem Kissen und teilt seinen roten Mantel mit dem Schwert. Daneben sitzt ein bärtiger Bettler in rotem Gewand. Die Umschrift auf dem Siegel lautet IN DEM MARCHT OBERDORF. Unter dem Siegelbild steht MARTINVS. Das Stadtwappen wurde 1837 zur beschriebenen Form vereinfacht, 1928 erneut angenommen. In seiner heutigen Darstellung wird es seit 2003, dem Jahr des 50-jährigen Stadtjubiläums, geführt.

Städtepartnerschaften und Patenstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1983 unterhält Marktoberdorf eine Städtepartnerschaft mit Waldmünchen in der Oberpfalz. Seit 1957 ist sie Patenstadt für die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen aus der Stadt und dem ehemaligen Landkreis Hohenelbe im Riesengebirge.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche Sankt Martin

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Veranstaltungshaus MODEON
  • mobilé: Theaterschule, Kleinkunstbühne und Theaterkino unter der Leitung von Monika Schubert

Dialekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktoberdorf liegt am Südostrand des alemannischen Sprachraums. Die südostschwäbische bzw. Ostallgäuer Mundart in und um Marktoberdorf zeichnet sich u. a. dadurch aus, dass mhd. ou zu geschlossenem oo entwickelt hat (z. B. glooba - glauben - oder Oog - Auge - ) und das r nach einem Vokal in der Wortmitte häufig entfällt und der vorangegangene Vokal lang gesprochen wird (z. B. Wuuscht - Wurst -, Maat - Markt -, heet - hart -).

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bayerische Musikakademie (neben Alteglofsheim und Hammelburg)
  • Carl-Orff-Chor
  • Stadtkapelle Marktoberdorf
  • Jugendblasorchester Marktoberdorf
  • Marktoberdorfer Pfingstfestivals – internationale Begegnungsfestivals mit Konzerten in der gesamten Region

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Fürstbischöfliches Schloss und Pfarrkirche St. Martin
Marktplatz in Marktoberdorf

Grünanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Luitpoldhöhe (auch Buchel genannt)
  • Kurfürstenallee: 2 km lange, denkmalgeschützte Lindenallee aus der Barockzeit, zwischen dem ehemaligen fürstbischöflichen Schloss und dem sogenannten „Tempel“.
Kurfürstenallee in Marktoberdorf

Sport und Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am ehemaligen Kurfürstenschloss beginnt der Prälatenweg, ein thematischer Fernwanderweg, der durch das Voralpenland bis nach Kochel am See in Oberbayern führt.
  • Der Jakobsweg passiert von München aus Marktoberdorf auf dem Weg zum Bodensee.
  • Von Marktoberdorf nach Lechbruck führt ein Radwanderweg auf der Trasse einer stillgelegten Bahnlinie. Er ist Teil der sogenannten Dampflokrunde.
  • Zweijährlich im Juni stattfindend der Staffelmixmarathon, eine Kombination aus Inlineskaten, Fahrradfahren und Laufen
  • Nikolauslauf Mitte Dezember
  • Ettwieser Weiher, Naturfreibad und Klettergarten beim Weiler Ettwiesen südlich der Stadt
  • Hallenbad Marktoberdorf
  • mehrere Turnhallen und Fußballplätze
  • Kunsteisstadion unter freiem Himmel
  • Besichtigungsmöglichkeit der Fendt/Agco-Traktorenwerke
  • Marktoberdorf besitzt mehrere Sportvereine (EV Allgäu Amigos, FSV Marktoberdorf, FC Thalhofen, TSV Leuterschach, SV Geisenried, Türk Spor Marktoberdorf, FC Sulzschneid, und TSV Bertoldshofen).

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationaler Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf 2005
  • Gaudiwurm zur Fasnacht
  • NATO International Summer School (als Advanced Study Institute des NATO Programms Security Through Science)
  • Musica Sacra International – Musikfestival der Weltreligionen über die Pfingsttage (jeweils in den geraden Jahren)
  • Internationaler Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf – Wettbewerb der internationalen Chorelite über die Pfingsttage (jeweils in den ungeraden Jahren)
  • Stadtfest im Juli
  • Urbanimarkt Anfang Mai - Martinimarkt Anfang November
  • Weihnachtsmarkt in der Adventszeit

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das bekannteste und größte Unternehmen in Marktoberdorf mit mittlerweile rund 3.200 Mitarbeitern (Stand: 2014) ist die Produktionsstätte des Traktorenherstellers AGCO (Fendt).

Im Stadtteil Leuterschach befindet sich die Produktionsstätte (ehemals Brauerei Sailer) des Allgäuer Brauhauses, das heute zur Radeberger Gruppe gehört und gegenüber ein Zweigwerk der Maschinenfabrik Niehoff. Weitere Unternehmen sind Eisen-Fendt (Stahl- und Werkzeughandel), Atterer (Eisenwarenhandel), Hubert Schmid (Bau, Recycling, Bodenaufbereitung), Xaver Schmid (Bauunternehmen) sowie Grömo und Rösle (Tochterunternehmen der Metallwarenfabrik Marktoberdorf). Die VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu hat ihren Sitz in Marktoberdorf.

Von zunehmender Bedeutung für den staatlich anerkannten Erholungsort ist auch der Tourismus. 2015 erfolgten etwa 80.000 Übernachtungen.

Marktoberdorf hat eine traditionell niedrige Arbeitslosenquote. Sie betrug im September 2013 im Bereich der Dienststelle Marktoberdorf des Arbeitsamts Kempten 2,8 %.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Biessenhofen–Füssen, stündlich verkehren Züge Richtung Kaufbeuren im Norden bzw. nach Füssen im Süden. Darüber hinaus besteht stündlich eine Direktverbindung jeweils abwechselnd nach München und Augsburg. Insgesamt hat Marktoberdorf drei Stationen: Marktoberdorf Bahnhof, den Bahnhof im Ortsteil Leuterschach und den Haltepunkt Marktoberdorf Schule.

Marktoberdorf hat direkte Verbindungen zu den Bundesstraßen 12, 16 und 472 und über diese Anschluss an die Autobahnen 7 und 96.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lokalredaktion Marktoberdorf des Allgäuer Zeitungsverlags produziert einen Lokalteil der Allgäuer Zeitung.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf
  • Landratsamt Ostallgäu (2016: ca. 500 Mitarbeiter)
  • Agentur für Arbeit / Jobcenter
  • Gesundheitsamt
  • Vermessungsamt
  • Kreiskrankenhaus (bis 30. Juni 2013)
  • Hallenbad mit Freibad und Sauna

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Marktoberdorf geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maria Bauer: Marktoberdorf heute und morgen, Kempten: AVA, Verl. Allgäu, 2001, ISBN 3-924809-73-9.
  • Maria Bauer: Unser Marktoberdorf: Wege und Begegnungen, Kempten: Allgäuer Zeitungsverl., 1990, ISBN 3-88006-149-1.
  • Mechtild Becker: Marktoberdorf (Die Reihe Archivbilder) [Bildband], Erfurt: Sutton, 2002, ISBN 3-89702-438-1.
  • Rainer Christlein: Das alamannische Reihengräberfeld von Marktoberdorf im Allgäu (Materialhefte zur bayerischen Vorgeschichte; H. 21), Kallmünz/Opf.: Lassleben, 1966
  • Richard Dertsch: Landkreis Marktoberdorf, (Historisches Ortsnamenbuch von Bayern: Schwaben; Bd. 1), München: Kommission f. Bayer. Landesgeschichte, 1953
  • Claudia Eisinger-Schmidt (Verf.), Komm. für Bayer. Landesgeschichte München (Hrsg.): Marktoberdorf (Historischer Atlas von Bayern: Teil Schwaben: Reihe 1; H. 14) , Kallmünz: Lassleben, 1985. Zugl.: München, Univ., Diss., 1982 u.d.T.: Eisinger-Schmidt, Claudia: Herrschaftsentwicklung und Herrschaftsstrukturen im östlichen Allgäu beiderseits der Wertach, ISBN 3-7696-9935-1.
  • Reinhard Heydenreuter [Hrsg.: Konrad Ackermann und Manfred Pix im Auftr. des Bayerischen Sparkassen- und Giroverbandes]: Marktoberdorf: kurfürstlicher Sommersitz im Ostallgäu (Bayerische Städtebilder: Schwaben) , Stuttgart: Dt. Sparkassenverl., 1997, ISBN 978-3-09-303837-2.
  • Michael Petzet: Landkreis Marktoberdorf (Kurzinventar), (Bayerische Kunstdenkmale; 23), München: Deutscher Kunstverl., 1966
  • Alois Regner: Bausteine zur Heimatkunde des Landkreises Marktoberdorf, Marktoberdorf: Kreisverband Marktoberdorf im Heimatbund Allgäu e. V., 1959
  • Alois Regner (Verf.), Kreisverband Marktoberdorf im Heimatbund Allgäu e. V. (Hrsg.): 500 Inschriften auf Gedenksteinen, Gedenktafeln, öffentlichen Gebäuden, Epitaphien, Votivtafeln und Kirchenglocken im Landkreis Marktoberdorf (Inschriften-Sammlung in Bayrisch-Schwaben), Marktoberdorf : Kreisverband Marktoberdorf im Heimatbund Allgäu e. V., 1958

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Marktoberdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 519.
  3. Stefan März: Oberdorf, Bayern und der Erste Weltkrieg. In: Der Große Krieg in Markt Oberdorf. (Marktoberdorfer Heimatblätter). Hrsg. vom Heimatverein Marktoberdorf e.V. und der Stadt Marktoberdorf, Marktoberdorf, 2014. S. 11–21.
  4. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München Dezember 1953, DNB 451478568, S. 249.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 779.
  6. Website der Stadt: Stadtratswahl 2014
  7. http://www.kaluwi.de/Kohlhunden.html