Markus Ganter

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Markus Ganter (* 1986 in Müllheim, Baden-Württemberg) ist ein deutscher Musikproduzent, der vor allem durch seine Zusammenarbeit mit den Künstlern Casper, Sizarr und Dagobert Bekanntheit erlangte.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markus Ganter begann 2007 an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim ein Studium im Bereich „Popmusikdesign“, das ihn schon früh in Kontakt mit den verschiedensten deutschen Sounddesignern und Produzenten brachte.[1] Bereits während seiner Studienzeit veröffentlichte er Anfang 2010, unter dem Namen Pink Ganter, seine Version von William Fitzsimmons „So This Is Goodbye“. Auf Youtube über eine Million Mal angeklickt, landete der Remix sofort auf Platz 1 der Hype-Machine-Charts und wurde im Soundtrack zu What a Man gefeatured. Es folgten u. a. Remixe für The Naked and Famous, FM Belfast und The Knocks.[2]
2011 übernahm Ganter die Produktion des Debütalbums „Psycho Boy Happy“ der Landauer Band Sizarr, an das die Alben des Heidelberger Rappers Muso und des Schweizer Sängers Dagobert anschlossen. Die bisher erfolgreichste und medienwirksamste Produktionstätigkeit erschien in Zusammenarbeit mit dem deutschsprachigen Rapper Casper, für dessen Album Hinterland Ganter mit Konstantin Gropper (Get Well Soon) kooperierte.[3]

2014 wurden Markus Ganter und Konstantin Gropper für ihre Arbeit am Casper-Album „Hinterland“ in der Kategorie „Produzent/Produzentin/Produzententeam National“ für den Echo nominiert, unterlagen allerdings Erich Ließmann für Helene FischersFarbenspiel“.[4]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das musikalische Repertoire seiner Produktionen ist vielseitig, beatbewusst und reicht von Hip Hop, Indie-Rock und Pop bis hin zu Schlager. Klare Beats, orchestraler Einsatz von Instrumenten sowie saubere Synthesizer-Klänge finden in Ganters Soundkonzept häufig Verwendung.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produktionen Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Sizarr – Psycho Boy Happy
  • 2012: Muso – Stracciatella Now
  • 2013: Dagobert – Dagobert
  • 2013: Casper – Hinterland
  • 2015: Sizarr – Nurture
  • 2015: Dagobert – Afrika
  • 2015: Tocotronic – Tocotronic (Das rote Album)
  • 2015: Gloomy Boyz – Auz der Grvft EP
  • 2016: Drangsal – Harieschaim
  • 2017: Casper - Lang Lebe Der Tod

Remixe als Pink Ganter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen/ Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Echo 2014: Produzent/Produzentin/Produzententeam National (nominiert)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Lostrümmern im Kerker-Studio“.In: morgenweb.de. 20. September 2013, abgerufen am 17. Juli 2014.
  2. "Markus Ganter geht zu EMI Music Publishing ".abgerufen am 19. Juni 2014.
  3. "Markus Ganter über die Produktion von Caspers „Hinterland“ mit Apollo und UAD Plug-Ins". abgerufen am 19. Juni 2014.
  4. „Echo Nominierung 2014: Produzent/Produzentin/Produzententeam National“. abgerufen auf echopop.de am 30. Juni 2014.