Markus Grübel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Markus Grübel (2014)

Markus Grübel (* 15. Oktober 1959 in Esslingen am Neckar) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1978 am Mörike-Gymnasium in Esslingen leistete Grübel von 1978 bis 1979 seinen Wehrdienst bei der Luftwaffe ab und absolvierte anschließend von 1979 bis 1984 eine Ausbildung zum Notar (Amtsnotar) an der Notarakademie Baden-Württemberg. Ab 1985 war er als Notarvertreter tätig. 1990 ging er nach Sachsen, wo er erst als Fachberater in den Liegenschaftsämtern der Kreise Dippoldiswalde, Freital und Pirna tätig war und dann 1991 die Leitung des Grundbuchamtes Dresden übernahm. Von 1992 bis 1994 war er Referent für EDV, Organisation und Grundbuchwesen im Sächsischen Staatsministerium der Justiz. 1995 ging Grübel zurück nach Baden-Württemberg, wo er bis 1998 als Notar in Reutlingen und Tübingen und danach in Stuttgart tätig war. Heute ist er Reserveoffizier der Marine im Dienstgrad eines Korvettenkapitäns der Reserve.

Markus Grübel ist verheiratet.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1984 trat Grübel in die Junge Union (JU) und 1986 in die CDU ein. Von 1986 bis 1990 gehörte er dem JU-Kreisvorstand Esslingen an.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grübel gehörte von 1989 bis 2014 dem Stadtrat von Esslingen an. Hier war er von 1994 bis 2002 Vorsitzender der CDU-Fraktion. Von 1999 bis 2002 war er außerdem Mitglied des Kreistages des Landkreis Esslingen.

Seit 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Er gehörte dem Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Verteidigungsausschuss an (17. Wahlperiode).

Markus Grübel ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Esslingen in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 46,8 % der Erststimmen. In der Bundestagswahl 2013 erhielt er über 50 % der Erststimmen. 2017 erhielt er 40 % der Stimmen[1].

Parlamentarischer Staatssekretär[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markus Grübel war von Dezember 2013 bis März 2018 Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung.[2]

Am 11. April 2018 wurde Markus Grübel durch einen Kabinettsbeschluss zum Beauftragten der Bundesregierung für die weltweite Religionsfreiheit ernannt[3].

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grübel ist Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Markus Grübel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Doppelsieg mit bitterem Beigeschmack“, Stuttgarter Nachrichten, 24. Sept. 2017
  2. Thomas Bareiß soll Staatssekretär im Wirtschaftsministerium werden. In: schwaebische.de. 11. März 2018, abgerufen am 12. März 2018.
  3. Markus Grübel wird Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, markus-gruebel.de, 12. Apr. 2018