Markus Gygax

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Markus Gygax (* 30. April 1950 in Solothurn) ist ein ehemaliger Schweizer Berufsoffizier (Korpskommandant).

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gygax absolvierte eine kaufmännische Lehre und war von 1974 bis 1983 Mitglied der Patrouille Suisse. Im Jahr 1978 absolvierte er eine Luftkampffluglehrerausbildung in den Vereinigten Staaten. 1990 war er für ein Jahr zugeteilter Stabsoffizier des Chefs Operationen der Luftwaffe und ab 1994 Kommandant eines Fliegerregiments. Zusätzlich war er Leiter der Einführung des F/A-18 in die Schweizer Armee. 1998 wurde er zum Brigadier befördert und wurde Kommandant der Fliegerbrigade. 2003 wurde er Divisionär und Chef Operationen und Kommandant Stellvertreter der Schweizer Luftwaffe sowie ab 2004 Chef Einsatz und Kommandant Stellvertreter der Schweizer Luftwaffe. Am 21. Juni 2008 wurde er Interimskommandant der Schweizer Luftwaffe und per 1. März 2009 wurde er offiziell zum Kommandanten der Schweizer Luftwaffe ernannt. Am 31. Dezember 2012 gab er das Amt an Aldo C. Schellenberg ab und wurde pensioniert.[1]

Er ist u.a. Mitglied der Sektion Schweiz der Clausewitz-Gesellschaft.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Markus Gygax übergibt Führung der Luftwaffe an Aldo C. Schellenberg. Schweizer Luftwaffe, abgerufen am 4. Januar 2013.
  2. Markus Gygax: 100 Jahre Schweizer Luftwaffe. In: Clausewitz-Gesellschaft (Hrsg.): Jahrbuch 2014. Band 10, Hamburg 2015, ISBN 978-3-9816962-0-2, S. 62.