Markus Hornig

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Markus Hornig

Markus Hornig (* 30. November 1964 in Sulzbach-Rosenberg) ist ein deutscher Tennis- und Mentaltrainer.

Tennistrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markus Hornig erwarb 1990 die A-Trainer-Lizenz des DTB. Acht Jahre lang war Hornig als Trainer auf der ATP-Tour der Tennisprofis unterwegs.[1] Von 1991 bis 1993 arbeitete er mit Markus Zoecke, der in dieser Zeit in der ATP-Weltrangliste von Platz 180 auf 48 aufstieg und 1992 in das deutsche Daviscupteam aufgenommen wurde. Später betreute er weitere deutsche Davis-Cup-Spieler wie Bernd Karbacher, David Prinosil und Michael Stich, den er 1997 im Rahmen seiner Comeback-Vorbereitung kurzzeitig unterstützte.

1993 war er Cheftrainer des TC Waldau Stuttgart, von 1994 bis 1996 Bundesligacoach des HTV Hannover, wo er unter anderem mit dem damals 18-jährigen Nicolas Kiefer trainierte. 1997 wechselte er zum LTTC Rot-Weiß Berlin und schaffte dort mit der Herrenmannschaft den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Mit diesem Club an der Berliner Hundekehle war er im Jahr 2000 Trainer der jüngsten Mannschaft der 2. Bundesliga mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren (unter anderem mit den Spielern Philipp Petzschner, Björn Phau und Alexander Peya).

In der Aus- und Weiterbildung von Tennistrainern engagiert sich Hornig bis heute, unter anderem als Referent beim Deutschen Tennisbund.[2] Außerdem verfasste Hornig Lehrbücher und -filme.

Mentaltrainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hornig widmet sich seit 2002 intensiv den Themen Mentaltraining, Selbst- und Leistungsmanagement. Er berät Spitzensportler wie Fußballprofis, Teams und Unternehmen. Seine praktischen Erfahrungen aus dem Spitzensport hat Hornig durch eine umfangreiche Aus- und Weiterbildung ergänzt. So ist er ausgebildeter Heilpraktiker für Naturheilkunde und Psychotherapie, Diplom-Mentaltrainer und Diplom-Biofeeddbacktrainer.[1] An der Uni Bielefeld hat er zudem den Studiengang Betriebliches Gesundheitsmanagement absolviert. Hornig hat das Motivationsprogramm Moving – ab jetzt gesund entwickelt, das er 2004 zusammen mit Carl-Uwe Steeb auch als Buch veröffentlicht hat. Als Geschäftsführer der Moving Gesundheitsmanagement GmbH erarbeitet Hornig spezielle Programme, die vor allem Unternehmen bei der Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiter und zur Senkung des Krankenstandes einsetzen.

Seit Herbst 2011 ist Hornig als Mentalcoach im Trainerteam der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft tätig. So war er auch Teil des Betreuerstabs während der Europameisterschaft in Schweden 2013 [3] und bei der Olympiade in Rio 2016.[4] Mit der Torhüterin und Kapitänin der deutschen Fußballnationalmannschaft, Nadine Angerer, hält Hornig Vorträge in Unternehmen zum Thema Führung und Motivation.[5]

Seit Sommer 2013 schreibt Hornig auch Kolumnen, beispielsweise bei Focus Online.[6]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Markus Hornig: Über Markus Hornig. In: Offizielle Webseite. Abgerufen am 17. Februar 2016.
  2. http://www.dtb-tennis.de/Aus-und-Fortbildung/News/Den-Nachwuchs-im-Fokus/
  3. http://www.derwesten.de/sport/fussball/nullnummer-sorgt-fuer-nervositaet-bei-den-deutschen-fussballerinnen-id8182731.html
  4. http://www.onetz.de/amberg-in-der-oberpfalz/sport/nerven-coach-der-fussball-frauen-nationalmannschaft-kommt-aus-hahnbach-mentale-kraft-vom-frohnberg-d1690518.html
  5. http://www.jp4sport.biz/archive/7060/wir-haben-keine-zeit-um-lange-nachzudenken/
  6. http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gastkolumnen/hornig/