Markus Köhle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Markus Köhle (beim Literaturfestival Sprachsalz 2009)

Markus Köhle (* 1975 in Nassereith, Österreich) ist ein österreichischer Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markus Köhle studierte in Innsbruck und Rom Germanistik und Romanistik, unterrichtete in Tunis Deutsch als Fremdsprache, ist Moderator und Organisator des Bäckerei Poetry Slams (vormals Bierstindl Poetry Slam) in Innsbruck und war Projektassistent an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Markus Köhle ist eine Hälfte des musikalisch-literarischen Duos Abendroth (Jörg Zemmler stellt die andere Hälfte dar). Als Poetry-Slam-Routinier ist Performance eine wesentliche Komponente im Auftrittskontext. Neben dem monatlichen Poetry Slam in Innsbruck war er gemeinsam mit Doris Mitterbacher alias Mieze Medusa und Nadja Bucher Teil der Wiener Lesebühne Dogma Chronik Arschtritt sowie Mitarbeiter des internationalen Literaturfestivals Sprachsalz in Hall und kuratierte die Veranstaltungsreihe Slammer.Dichter.Weiter. in der Alten Schmiede in Wien, wo wer weiterhin als freier Mitarbeiter Veranstaltungen moderiert. Markus Köhle ist Teil der Lesebühne Sinn & Seife, Kolumnist der Innsbrucker Straßenzeitung 20er (Briefe aus Wien) und seit 2010 Mitredakteur der Literaturzeitschrift DUM.[1] Im Herbst 2017 war er StaTTschreiber in Wels.[2]

Einzelpublikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jammern auf hohem Niveau. Ein Barhocker-Oratorium. Sonderzahl, Wien 2017. ISBN 978-3-85449-484-3.
  • Alles außer grau. Milena (2016) (gemeinsam mit Mieze Medusa)
  • Kuhu, Löwels, Mangoldhamster, Milena (2015) (gemeinsam mit Sabine Freitag)
  • Ping Pong Poetry, Milena (2013) (gemeinsam mit Mieze Medusa)
  • Hanno brennt, Milena (2012)
  • Dorfdefektmutanten, Milena (2010)
  • Doppelter Textpresso, Milena (2009) (gemeinsam mit Mieze Medusa)
  • Bruchharsch, Skarabaeus (2009)
  • Sprechknoten. Spoken Word, Performance und Slam Poetry, Sisyphus (2007) (gemeinsam mit Mieze Medusa)
  • Riesenradschlag, edition 20er (2007)
  • Brahmskoller. Mit Textvorhängen, edition ch (2005)
  • Couscous à la Beuschl. Episodenroman, Kyrene (2004)
  • Letternletscho. Ein Stabreim-Abcetera, Sisyphus (2004)
  • Pumpernickel. Erzählungen, Skarabaeus (2003)

Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Slam Oida, Lektora (2017) (gemeinsam mit Mieze Medusa)
  • Radfahren Schön Trinken, Milena (2014) (gemeinsam mit Vanessa Wieser)
  • Heiraten Schön Trinken, Milena (2013) (gemeinsam mit Vanessa Wieser)
  • Mundpropaganda, Milena (2011) (gemeinsam mit Mieze Medusa)
  • Handbuch österreichischer und Südtiroler Literaturzeitschriften 1970-2004 (gemeinsam mit Ruth Esterhammer und Fritz Gaigg), Studienverlag (2008)
  • ö-slam, Aramo (2008) (gemeinsam mit Diana Köhle)

Stipendien (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Staatsstipendium für Literatur 2008/2009
  • Förderpreis für Literatur der Stadt Innsbruck 2009
  • Mira-Lobe-Stipendium 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DUM: Die DUM-Story, Abgerufen am 16. August 2014.
  2. Friedrich M. Müller: Welser StaTTschreiber beginnt neue Aufgabe mit Barhocker-Oratorium. Oberösterreichische Nachrichten, 7. September 2017; abgerufen am 16. November 2017.