Markus Palionis

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Markus Palionis
Spielerinformationen
Name Mindaugas Palionis
Geburtstag 12. Mai 1987
Geburtsort KaunasLitauische SSR,
Sowjetunion
Größe 193 cm
Position Abwehr, Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
TSV Freilassing
TSV Bad Reichenhall
0000–2004 FC Bayern München
2004–2005 Wacker Burghausen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2007 Wacker Burghausen II 2 (0)
2006–2008 Wacker Burghausen 43 (1)
2008–2010 Dynamo Dresden 57 (0)
2010–2013 SC Paderborn 07 40 (0)
2011–2014 SC Paderborn 07 II 15 (2)
2014– SSV Jahn Regensburg 64 (5)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2007–2008 Litauen U-21 2 (1)
2008–2013 Litauen 2 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Winterpause 2017/18

Markus Palionis (* 12. Mai 1987 in Kaunas als Mindaugas Palionis) ist ein litauisch-deutscher Fußballspieler. Der Defensivspieler steht beim Zweitligisten Jahn Regensburg unter Vertrag.

Kindheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markus Palionis wurde 1987 unter dem Namen Mindaugas Palionis in Kaunas geboren. Seine Mutter hat deutsche Vorfahren.[1] Im Alter von acht Jahren wanderte er mit seinen Eltern nach Deutschland aus[2] und wuchs im oberbayrischen Freilassing auf.[1][3] In der Schule wurde sein Vorname oft falsch ausgesprochen, weshalb die Eltern sich entschieden, ihn in Markus umzubenennen.[2]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Jugend spielte Palionis unter anderem in der Jugendmannschaft des FC Bayern München. Ab 2005 stand er bei Wacker Burghausen unter Vertrag, für den er ab 2006 in der Profimannschaft spielte. Ab August 2008 spielte er bei der SG Dynamo Dresden. Zur Saison 2010/11 wechselte er zum SC Paderborn.[4] In der Hinrunde seines ersten Jahres kam er noch meist als Einwechselspieler zum Einsatz, in der Rückrunde stand er häufig in der Startaufstellung. In diesem Jahr wurde er zweimal vom Platz gestellt (einmal Gelb-Rot, einmal Rot). Wegen langwieriger Verletzungen am Sprunggelenk und Operationen verpasste er die Saison 2012/13.[5] Im Sommer 2013 teilte ihm der SC Paderborn mit, dass man ohne ihn plane. Palionis spielte fortan in der Reservemannschaft. Im Juni 2014 endete sein Vertrag in Paderborn. Anfang Oktober 2014 wurde er vom Drittligisten SSV Jahn Regensburg unter Vertrag genommen,[6] allerdings kämpfte der Verein in der Saison 2014/15 gegen den Abstieg. Mitten im Abstiegskampf verlängerte der zum Kapitän ernannte Verteidiger seinen Vertrag vorzeitig bis 2018.[7] Der Fall in die Regionalliga konnte dennoch nicht verhindert werden. Doch der Jahn stieg mit Palionis als Kapitän direkt wieder auf: Nach der Meisterschaft in der Spielzeit 2015/16 setzten sich die Ostbayern in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg II durch.[8] Im Jahr darauf gelang dem SSV Jahn der Durchmarsch in die 2. Bundesliga, allerdings verletzte sich Palionis in der Saison schwer,[9] sodass er nur sporadisch in der Saison und in den entscheidenden Relegationsspielen gegen 1860 München eingesetzt werden konnte.

Palionis war U-21-Nationalspieler Litauens und absolvierte zwei Länderspiele für die litauische A-Nationalmannschaft.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aufstieg in die 3. Liga 2016 mit SSV Jahn Regensburg
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga 2017 mit dem SSV Jahn Regensburg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Sven Geisler: Durchbruch bei Dynamo nach harter Zeit in Bayern? In: sz-online. DDV Mediengruppe, 22. August 2008, abgerufen am 2013.
  2. a b http://www.fupa.net/berichte/ein-neuer-kapitaen-mit-direkter-art-254697.html
  3. http://www.fussball.de/newsdetail/palionis-mit-nationalteam-abgeschlossen/-/article-id/127012
  4. scpaderborn07.de: Zweiter Neuzugang – Markus Palionis kommt aus Dresden
  5. nw-news.de: Palionis fällt mindestens ein halbes Jahr aus. (24. Mai 2012)
  6. Julian Koch: Markus Palionis unterschreibt beim SSV Jahn Regensburg, liga3-online.de, 9. Oktober 2014.
  7. Julian Koch: Markus Palionis unterschreibt beim SSV Jahn Regensburg, liga3-online.de, 17. April 2015. Abgerufen am 5. Januar 2018.
  8. Julian Koch: "Alles Bombe!" Regensburg feiert direkten Wiederaufstieg, liga3-online.de, 30. Mai 2016. Abgerufen am 5. Januar 2018.
  9. Max Ferstl: Mal wieder Depression im Herbst, Sueddeutsche.de, 10. November2016. Abgerufen am 5. Januar 2018.