Marlis Bredehorst

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Marlis Bredehorst (2011)

Marlis Bredehorst (* 3. September 1956 in Hamburg) ist eine deutsche Juristin und Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen).

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marlis Bredehorst studierte an der Universität Hamburg Rechtswissenschaften mit anschließendem ersten und zweiten Staatsexamen, Soziologie mit dem Abschluss Diplom sowie Sozialpädagogik.

Bredehorst trat 1988 in den Hamburger Staatsdienst ein und war zunächst in der Verwaltung für Arbeit, Gesundheit und Soziales eingesetzt. Anschließend wechselte sie in den Dienst der Unfallversicherungsträger des öffentlichen Dienstes: von 1995 bis 1998 als Direktorin der Landesunfallkasse Hamburg, danach bis 2003 des Rheinischen Gemeindeunfallversicherungsverbandes. Seitdem war sie bis Juli 2010 Beigeordnete der Stadt Köln und Dezernatsleiterin für Soziales, Integration und Umwelt. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft berief sie am 15. Juli 2010 zur Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, am 17. Dezember 2013 schied Bredehorst aufgrund hausinterner Differenzen aus und wurde in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

Bredehorst ist 2002 mit Eli Wolf-Bredehorst, Pastorin der hessischen Landeskirche, die eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bündnis 90/Die Grünen in Nordrhein-Westfalen benannten sie als Abgeordnete der 14. Bundesversammlung.

Bei einer Diskussion zu einem geplanten Moscheebau im Sommer 2007 bezeichnete Marlis Bredehorst den Holocaust als "Ausrutscher".[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Marlis Bredehorst – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fleischhauer, Jan, 1962-: Unter Linken : von einem, der aus Versehen konservativ wurde. 2. Aufl. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2009, ISBN 978-3-498-02125-2.