Marsyangdi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Marsyangdi
Vorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt
Marsyangdi River.jpg
DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Gandaki (Nepal)
Flusssystem Ganges
Abfluss über Trishuli → Gandak → Ganges → Indischer Ozean
Quellgebiet Nordflanke der Annapurna (Himalaya)
28° 40′ 11″ N, 84° 0′ 22″ O28.66962284.0060425500
Quellhöhe ca. 5500 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Mugling in die Trishuli27.51290884.333233244Koordinaten: 27° 30′ 46″ N, 84° 20′ 0″ O
27° 30′ 46″ N, 84° 20′ 0″ O27.51290884.333233244
Mündungshöhe 244 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 5256 m
Länge ca. 150 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 3850 km²[1][2] (nach anderen Quellen: 4805 km²)
Abfluss am Pegel Marsyangdi-Wasserkraftwerk[1]
AEo: 3850 km²
MQ
Mq
210 m³/s
54,5 l/(s km²)
Linke Nebenflüsse Dordi, Chepe, Daraudi
Rechte Nebenflüsse Paudi Khola
Kleinstädte Besisahar
Gemeinden Manang, Pisang, Chame
Vereinigung der beiden Quellflüsse des Marsyangdi

Vereinigung der beiden Quellflüsse des Marsyangdi

Wasserkraftwerk am Mittellauf des Marsyangdi

Wasserkraftwerk am Mittellauf des Marsyangdi

Der Marsyangdi (Nepali: मर्स्याङ्दी, marsyāṅdī) ist ein Fluss in Zentral-Nepal.

Er hat eine Länge von ca. 150 km, entspringt im Nordosten des Annapurna-Massives in einer Höhe von ca. 3600 m mit den beiden Quellflüssen Khangsar Khola and Jharsang Khola und mündet bei Mugling in die Trishuli. Der Fluss fließt um die Ostseite des Annapurna-Massives durch die Distrikte Manang und Lamjung und trennt dieses vom Manaslu-Massiv. Dem Tal des Marsyangi folgt ein Teil des Annapurna-Rundweges (Annapurna Circuit) als auch des Manaslu-Rundweges (Manaslu Circuit).

Die größte Ortschaft am Marsyangdi ist Besisahar (780 m). Weitere bekannte Orte sind Manang (3550 m), Pisang (3300 m) und Chame (2700 m).

Wasserkraft[Bearbeiten]

Am Unterlauf des Marsyangdi bei Abukhaireni (348 m) wurde 1990 ein 89-MW-Wasserkraftwerk gebaut [3][1]. Das Wasser wird aufgestaut und über Stollen dem Turbinenwerk 13 km flussabwärts (280 m) zugeleitet, wodurch dem Fluss in der Trockenzeit (September bis Juni) auf dieser Strecke fast das ganze Wasser entzogen wird. Ein zweites Kraftwerk (70 MW) entstand 2009 am Mittellauf ca. 6 km südlich von Besisahar (610 m), das nach dem gleichen Prinzip arbeitet; der Einlauf befindet sich 7,7 km flussabwärts (534 m). Das Kraftwerk muss häufig abgeschaltet werden, da der Fluss in der Trockenzeit nicht genug Wasser führt.[4]

Freizeit[Bearbeiten]

Der Marsyangdi zählt zu den bekannteren Flüssen für Wildwasserflussabfahrten (Kajak und Rafting) mit Schwierigkeitsgraden von 4+ bis 5-.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Marsyangdi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c nepalenergyforum.com
  2. geog.ucsb.edu
  3. http://219.237.219.18/show.aspx?id=143&cid=15
  4. http://hydro.energy-business-review.com/news/nepals_70_mw_midmarshyangdi_hydropower_project_begins_production_090414
  5. http://www.nepal-himalaya.com/nepal/nepal-rafting/marsyangdi-river.html