Martha (Wandertaube)

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Martha, die letzte Wandertaube, fotografiert von Enno Meyer

Martha († 1. September 1914 im Zoo von Cincinnati, Ohio) war die letzte lebende Wandertaube, ein sogenannter Endling. Sie erhielt ihren Namen zu Ehren der ersten US-amerikanischen First Lady, Martha Washington.

1857 versuchte man, die Wandertauben Ohios unter Schutz zu stellen. Der Senat des Staates war aber der Meinung, Wandertauben seien nicht vom Aussterben bedroht. So wurde den Wandertauben weiter nachgestellt, bis 1914 mit „Martha“ nur noch ein Exemplar der Art lebte.

Nach ihrem Tod im Zoo von Cincinnati im Alter von 29 Jahren wurde Martha eingefroren und dem Smithsonian Institut zugesandt, wo sie präpariert und ausgestellt wurde.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietmar Roberg: Martha, die letzte Wandertaube. Verlag der Autoren, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-88661-021-7.
  • Mark Avery: A Message from Martha: The Extinction of the Passenger Pigeon and its Relevance Today, Bloomsbury, London 2014, ISBN 978-1472906250

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Encyclopedia Smithsonian. Archiviert vom Original am 13. März 2012. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.si.edu Abgerufen am 24. September 2008.