Martigny-Combe

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Martigny-Combe
Wappen von Martigny-Combe
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton WallisKanton Wallis Wallis (VS)
Bezirk: Martigny
BFS-Nr.: 6137i1f3f4
Postleitzahl: 1921
Koordinaten: 569120 / 103954Koordinaten: 46° 5′ 11″ N, 7° 2′ 22″ O; CH1903: 569120 / 103954
Höhe: 804 m ü. M.
Höhenbereich: 485–2873 m ü. M.[1]
Fläche: 37,41 km²[2]
Einwohner: 2292 (31. Dezember 2019)[3]
Einwohnerdichte: 61 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
11,8 % (31. Dezember 2019)[4]
Website: www.martigny-combe.ch
Weiler Plan-Ceriser

Weiler Plan-Ceriser

Lage der Gemeinde
Lac de SalanfeLac d’EmossonLac du Vieux EmossonLac de ChampexLac de FullyLac InférieurLac des VauxLac de CleusonLac du Grand DésertLac de LouvieFrankreichFrankreichKanton WaadtBezirk ContheyBezirk EntremontBezirk MontheyBezirk Saint-MauriceBezirk SidersBezirk SittenBovernierFullyIsérablesLeytronMartignyMartigny-CombeRiddesSaillonSaillonSaxon VSTrient VSKarte von Martigny-Combe
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Martigny-Combe ist eine Munizipalgemeinde und eine Burgergemeinde im Bezirk Martigny im französischsprachigen Teil des Schweizer Kantons Wallis. Der Hauptort der Gemeinde ist La Croix. Gemeindepräsidentin ist Florence Carron Darbellay.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martigny-Combe liegt im Schnittpunkt zweier Strassenverkehrsachsen. Die in La Croix endende Autostrasse 21 führt als Hauptstrasse 21 weiter über den Grossen Sankt Bernhard nach Italien, die vom Endpunkt der Autostrasse aus abzweigende Hauptstrasse 202 führt von La Croix aus über den Col de la Forclaz nach Frankreich.

Die Gemeinde besteht aus La Croix und mehreren Weilern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelalter gehörte das nachmalige Martigny-Combe zur Kastlanei Martigny. 1475 wurde es, wie das gesamte Unterwallis, von den sieben Oberwalliser Zehnden erobert. 1833 widersetzten sich die Bewohner der Revision des Bundesvertrags und zogen an der Bastonnade de Martigny gegen dessen liberale Anhänger.

Der Ort gehörte bis 1841 politisch zur Gemeinde Martigny und bildet seither eine eigene Gemeinde. 1845 spaltete sich La Bâtiaz, 1899/1900 Trient von Martigny-Combe ab. Kirchlich gehört Martigny-Combe noch heute zu Martigny; es wird von den Augustiner-Chorherren des Hospizes auf dem Grossen St. Bernhard betreut.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1850 1888 1900 1950 2000 2010 2012 2014 2016
Einwohner 1332 (mit Trient) 1714 1167 1051 1731 2199 2310 2324 2305

Nach Angaben aus Meyers Konversationslexikon hatte Martigny la Ville um 1888 1'525, Martigny le Bourg 1'303 und Martigny-Combe 1'714 Einwohner.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Martigny-Combe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Regionalporträts 2021: Kennzahlen aller Gemeinden. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2019 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  4. Regionalporträts 2021: Kennzahlen aller Gemeinden. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländerprozentsatz aufgrund Stand 2019 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021