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Martin Österdahl

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Martin Österdahl, 2016

Martin Österdahl (* 12. Oktober 1973 in Sollentuna) ist ein schwedischer Fernsehproduzent und Autor. Er war von 2020 bis 2025 Executive Supervisor des Eurovision Song Contest.

Österdahl absolvierte die Universität Uppsala, wo er Wirtschaft, russische Philologie und internationale Beziehungen studierte.[1]

Er war ausführender Produzent der Melodifestivalen 2007 und 2008. Er war ein Co-Produzent des Eurovision Song Contest 2013 und 2016 in Schweden.[2]

Am 20. Januar 2020 gab die Europäische Rundfunkunion bekannt, dass Martin Österdahl nach dem Eurovision Song Contest 2020 das Amt des Supervisors und Leiters von Live-Events der EBU übernimmt. Er wird damit Nachfolger von Jon Ola Sand, der im November 2019 seinen Rücktritt von diesen Positionen bekanntgab. Der ESC 2020 wurde allerdings wegen der COVID-19-Pandemie abgesagt. Der Junior Eurovision Song Contest 2020 war das erste EBU-Live-Event, das er leitete.[2]

2025 gab Österdahl seinen Rücktritt vom Eurovision Song Contest bekannt.[3]

2016 debütierte Österdahl als Schriftsteller mit dem Thriller Be inte om nåd.[4][5] Seither hat er mehrere Romane veröffentlicht.

Reihe Max Anger

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Einzelnachweise

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  1. "Mästarnas mästare" byter tid i tv-rutan | Nöje | Expressen Nöje | Nöjesnyheter Musiknyheter Filmnyheter. 26. April 2012, archiviert vom Original am 26. April 2012; abgerufen am 27. Februar 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.expressen.se
  2. a b Martin Österdahl Appointed Eurovision Executive Supervisor. In: Eurovoix. 20. Januar 2020, abgerufen am 27. Februar 2020 (britisches Englisch).
  3. Es rumort in der Eurovision: Der ESC-Chef schmeißt hin. Abgerufen am 29. Juni 2025.
  4. Be inte om nåd av Martin Österdahl (Pocket). Abgerufen am 27. Februar 2020 (schwedisch).
  5. Sally Henriksson,TT: Från schlagerfest till thrillerbok. 14. Juli 2016, abgerufen am 27. Februar 2020 (schwedisch).