Martin Feuchtwanger

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Gedenktafel am Geschäftshaus Rudolf-Breitscheid-Straße 10, Halle (Saale)

Martin Mosche Feuchtwanger (* 1886 in München; † 1952 in Tel Aviv) war ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Verleger, der vor allem in den 1920er und frühen 1930er Jahren bekannt wurde.

Er war zunächst Redakteur, dann Chefredakteur der Saalezeitung und in der Folge Gründer und Leiter des Fünf-Türme-Verlages in Halle.

1933 flüchtete er nach Prag und gründete dort einen weiteren Verlag. 1939 flüchtete er nach Palästina und betrieb in Tel Aviv den Exilverlag Edition Olympia.[1]

Martin Feuchtwanger war der jüngere Bruder von Lion Feuchtwanger.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zukunft ist ein blindes Spiel. Erinnerungen, München 1989 (mehrere Auflagen)

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heike Specht, Die Feuchtwangers: Familie, Tradition und jüdisches Selbstverständnis im deutsch-jüdischen Bürgertum des 19. und 20. Jahrhunderts, Wallstein Verlag, 2006

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Roland Jaeger: Martin Feuchtwanger und sein Exilverlag Edition Olympia in Tel Aviv. In: Aus dem Antiquariat. NF 14; 2 (2016), S. 75–88.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]