Martin Gjakonovski

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Martin Gjakonovski (2017)

Martin Gjakonovski (* 1970 in Skopje, Mazedonien) ist ein in Deutschland lebender Jazz-Bassist mazedonischer Herkunft. Er gilt als einer der profiliertesten Jazzbassisten Europas.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gjakonovski stammt aus einer Musikerfamilie; seine Mutter war die Jazzsängerin Katica Gjakonovska; sein Vater Dragan Gjakonovski-Špato gründete und leitete das Rundfunk-Tanzorchester von Radio Skopje. Gjakonovski lernte ab dem sechsten Lebensjahr Geige und wechselte mit 14 Jahren zum Kontrabass. Bald schon gründete er seine erste eigene Band, das Trio Spato. 1991 kam er nach Deutschland, um an der Hochschule für Musik Köln bei Rainer Linke und Dieter Manderscheid zu studieren.[1][2] Zudem besuchte er Meisterkurse bei Reggie Workman, Arild Andersen, John Clayton, Mike Richmond und Eddie Gomez.

Gjakonovski arbeitete in den Gruppen von Lynne Arriale, Olivia Trummer, Paul Shigihara, Nicolas Simion, Bojan Z, Anders Bergkrantz, Omer Klein sowie der Frankfurt Jazz Big Band. Mit Musikern wie Roman Schwaller, Andy Middleton, Tony Lakatos oder Charlie Mariano war er auf wichtigen europäischen Festivals zu Gast, etwa in Zagreb, Brüssel, Bilbao, Krakau und Leverkusen[3]. Mehr als sieben Jahre gehörte er zur Combo von Paul Kuhn. Er legte ein Album mit Hugo Read und Thomas Cremer im Frankfurt Jazz Trio vor und gehörte zu Markus Burgers Septer Bourbon. Bisher spielte er mehr als 120 Jazz und World Music-CDs ein, u. a. mit Dusko Goykovich, Paul Kuhn, Nicolas Simion, Antonio Faraò, Bob Berg, Michael Sagmeister, Anke Helfrich, Torsten Goods, Ferenc Snétberger, Dejan Terzic European Assembly, Claudius Valk Trio, Ratko Zjača / Simone Zanchini/ Adam Nussbaum, Richie Beirach und Gerd Dudek.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Porträt (StyriArte). (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 18. August 2019.@1@2Vorlage:Toter Link/styriarte.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  2. a b Frankfurt Jazz Trio. Abgerufen am 18. August 2019.
  3. Jazz in den Ministergärten 2002. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 18. August 2019.@1@2Vorlage:Toter Link/www.mobileunit.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)