Martin Gründler (Musikpädagoge)

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Martin Gründler (* 4. Dezember 1918 in Oberroßbach[1]; † 20. Oktober 2004[2]) war ein deutscher Gesangspädagoge und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründler studierte Kirchenmusik und Gesang und war ab 1941 als Konzertsänger tätig mit Auftritten in Deutschland und im Ausland, u. a. auch in den Vereinigten Staaten. 1953 heiratete er Charlott-Luise Dettmar.[1][3] Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.[1]

Ab 1957[1] war er Professor für Operngesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Zu seinen Schülern gehörten die Sänger Aldo Baldin, Christian Brüggemann, Christian Elsner, Christof Fischesser, Carl-Christof Gebhardt, Manfred Hofmann, Johannes M. Kösters, Johannes Martin Kränzle, Friedemann Kunder, Werner Volker Meyer, Jo Pohlheim, Christoph Prégardien, Peter Schüler, Daniel Sans, Wolfgang Schmidt, Ernst Gerold Schramm, Robert Schunk, Ralf Simon, Alexander Spemann und James Tolksdorf. Auch die Chorleiter Mathias Breitschaft und Ronald Pelger zählten zu seinem Schülerkreis.[4]

Gründler wurde 2003 mit Ehrensenatorenwürde seiner Hochschule ausgezeichnet.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Gründler, Martin, in: Wer ist wer. Das deutsche Who’s Who. XXXVIII. Ausgabe 1999/2000. Schmidt-Römhild, Lübeck 1999, ISBN 3-7950-2026-3, S. 479
  2. hfmdk-frankfurt.info
  3. Schreibweise Charlott-Luise Dettmar laut Wer ist wer (das auf Selbstauskünften der Beschriebenen beruht, andererseits aber wie jede Publikation Druckfehler enthalten kann). In der Matrikel des Gymnasiums Philippinum zu Weilburg (S. 345) steht sie als Dettmar, Charlotte Luise (Auszug bei Google Books)
  4. Angaben über die Schüler entnommen aus: Kutsch/Riemens Großes Sängerlexikon; Biografien in Konzertprogrammen und auf Opernhaus-Websites; persönliche Websites der genannten Künstler
  5. Ein großer Gesangspädagoge. Ein Liederabend mit Prominenz zu Ehren von Martin Gründler, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Juli 2003, Nr. 159, S. 62 (Artikelanfang online)