Martin Habersaat

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Martin Habersaat (2013)

Martin Habersaat (* 18. Februar 1977 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er ist seit 2009 Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und direkt gewählter Abgeordneter für die Städte Glinde und Reinbek sowie die Gemeinden Barsbüttel, Oststeinbek und Wentorf bei Hamburg.

Nach dem Abitur 1996 am Gymnasium Marienthal leistete Martin Habersaat seinen Zivildienst in der ev.-luth. Kirchengemeinde Barsbüttel. Habersaat trat 1998 in die SPD ein. Von 2003 bis 2013 gehörte er der Gemeindevertretung von Barsbüttel an, 2003 bis 2012 auch dem Kreistag des Kreises Stormarn. Er studierte bis 2004 an der Universität Hamburg die Fächer Deutsch und Geschichte für das Lehramt Oberstufe an Allgemeinbildenden Schulen (LOA). Von 2004 bis 2006 absolvierte er das Referendariat an der Sachsenwaldschule in Reinbek. Von 2006 bis 2009 war er als Studienrat am Emil-Krause-Gymnasium in Hamburg tätig und unterrichtete die Fächer Deutsch, Geschichte und PGW (Politik-Gesellschaft-Wirtschaft).

Von 2001 bis 2004 war er Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Barsbüttel, von 2004 bis 2012 war er Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Stormarn. Martin Habersaat ist 2009 über die Landesliste in den Landtag eingezogen. Bei der vorgezogenen Landtagswahl am 6. Mai 2012 gewann er mit 39,1 Prozent der Stimmen seinen Wahlkreis (Wahlkreis 31, Stormarn-Süd) und zog mit einem Direktmandat in den Landtag ein. Als Beamter ist er für die Dauer seines Landtagsmandats beurlaubt.

Habersaat ist Mitglied im Bildungsausschuss des Landtags und war Mitglied der von 2010 bis 2012 tagenden Enquete-Kommission „Norddeutsche Zusammenarbeit“. Im Mai 2011 wurde er zum bildungspolitischen Sprecher und Vorsitzenden des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur der SPD-Landtagsfraktion gewählt. Als Arbeitskreisvorsitzender gehört Habersaat auch dem Fraktionsvorstand an. Seit Mai 2012 gehört er als stellvertretender Fraktionsvorsitzender auch dem geschäftsführenden Fraktionsvorstand an. Im September 2016 beschloss der Schleswig-Holsteinische Landtag, einen Ausschuss für die Zusammenarbeit der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg einzusetzen;[1] Habersaat wurde zum Vorsitzenden des schleswig-holsteinischen Teils gewählt.

Habersaat war Mitglied der 16. Bundesversammlung, die am 12. Februar 2017 im Reichstagsgebäude in Berlin Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten wählte.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Martin Habersaat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landtag SH - Top 36 - Zusammenarbeit mit Hamburg. Abgerufen am 22. Februar 2017 (englisch).
  2. 16. Bundesversammlung am 12. Februar 2017: Mitgliederverzeichnis. In: bundestag.de. Deutscher Bundestag, 17. Februar 2017, abgerufen am 22. März 2017 (PDF; 575 kB).