Martin Habersaat

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Martin Habersaat 2017

Martin Habersaat (* 18. Februar 1977 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er ist seit 2009 Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags und dort stellvertretender Vorsitzender sowie bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.[1]

Habersaat wuchs in Barsbüttel auf und lebt heute mit seiner Frau in Reinbek. Nach dem Abitur 1996 am Gymnasium Marienthal leistete er seinen Zivildienst in der ev.-luth. Kirchengemeinde Barsbüttel. Er studierte bis 2004 an der Universität Hamburg die Fächer Deutsch und Geschichte für das Lehramt Oberstufe an Allgemeinbildenden Schulen (LOA). Von 2004 bis 2006 absolvierte er das Referendariat an der Sachsenwaldschule in Reinbek. Von 2006 bis 2009 war er als Studienrat am Emil-Krause-Gymnasium in Hamburg tätig und unterrichtete die Fächer Deutsch, Geschichte und PGW (Politik-Gesellschaft-Wirtschaft). Als Beamter ist er für die Dauer seines Landtagsmandats beurlaubt.

Habersaat trat 1998 in die SPD ein. Von 2001 bis 2004 war er Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Barsbüttel, von 2004 bis 2012 war er Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Stormarn. Von 2003 bis 2013 gehörte er der Gemeindevertretung von Barsbüttel an, 2003 bis 2012 auch dem Kreistag des Kreises Stormarn. Martin Habersaat ist 2009 und 2017 über die Landesliste in den Landtag eingezogen, 2012 gewann er seinen Wahlkreis (Stormarn-Süd, bestehend aus den Städten und Gemeinden Reinbek, Glinde, Barsbüttel, Oststeinbek und Wentorf bei Hamburg) und zog mit einem Direktmandat in den Landtag ein.

Habersaat ist Mitglied des Bildungsausschusses und stellvertretendes Mitglied des Finanzausschusses des Landtags. Er war Mitglied der von 2010 bis 2012 tagenden Enquete-Kommission „Norddeutsche Zusammenarbeit“ und 2016/2017 Gründungsvorsitzender des Ausschusses für die Zusammenarbeit der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg, dem er bis heute als stellvertretendes Mitglied angehört[2]. Im Mai 2011 wurde er zum bildungspolitischen Sprecher und Vorsitzenden des Arbeitskreises Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur der SPD-Landtagsfraktion gewählt. Als Arbeitskreisvorsitzender gehört Habersaat auch dem Fraktionsvorstand an. Seit Mai 2012 gehört er als stellvertretender Fraktionsvorsitzender auch dem geschäftsführenden Fraktionsvorstand an.

Habersaat war Mitglied der 16. Bundesversammlung, die am 12. Februar 2017 im Reichstagsgebäude in Berlin Frank-Walter Steinmeier zum Bundespräsidenten wählte.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Martin Habersaat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.spd.ltsh.de/personen/abgeordnete/habersaat-martin
  2. http://lissh.lvn.parlanet.de/cgi-bin/starfinder/0?path=samtflmore.txt&id=fastlink&pass=&search=ID=3058&format=WEBVOLLLANG
  3. 16. Bundesversammlung am 12. Februar 2017: Mitgliederverzeichnis. In: bundestag.de. Deutscher Bundestag, 17. Februar 2017, abgerufen am 22. März 2017 (PDF; 575 kB).