Martin Heimbucher

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Martin Heimbucher (* 27. Oktober 1955 in Regensburg) ist ein deutscher reformierter Theologe. Im Juni 2013 wurde er von der Gesamtsynode der Evangelisch-reformierten Kirche zu deren Kirchenpräsidenten gewählt. Er trat dieses Amt am 1. November 2013 an.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimbucher studierte nach Abitur am Friedrichsgymnasium (Kassel) von 1975 bis 1982 Evangelische Theologie in Göttingen und Mainz. Von 1985 bis 1990 war er Vikar und Pfarrvikar der Lippischen Landeskirche. Nach der Promotion an der Universität Göttingen mit einer Arbeit über Dietrich Bonhoeffer war er von 1991 bis 1999 Gemeindepastor in Asemissen-Bechterdissen in Leopoldshöhe (Kreis Lippe) und Ausbildungsreferent der Lippischen Landeskirche.[1]

Von 2000 bis 2006 war er Pfarrer der evangelisch-reformierten Gemeinde in Eddigehausen bei Göttingen und seit 2007 Theologischer Referent der Union Evangelischer Kirchen im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche (Landeskirche) wählte ihn am 21. Juni 2013 als Nachfolger von Jann Schmidt zum Kirchenpräsidenten.[2]

Martin Heimbucher ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • als Hrsg. mit Mareile Lasogga, Joachim Ochel und Udo Hahn: Der Bedeutungswandel christlicher Religion in der Gesellschaft. Herausforderungen für Theologie und Kirche. VELKD, Hannover 2001, ISBN 978-3-9812446-8-7.
  • als Hrsg. mit Michael Beintker: Verbindende Theologie. Perspektiven der Leuenberger Konkordie. Neukirchener, Neukirchen-Vluyn 2014. ISBN 978-3-7887-2791-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurzportrait und Kurzvita von Martin Heimbucher auf der Website der Evangelisch-reformierten Kirche

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oberkirchenrat Dr. Martin Heimbucher: Vita (Memento vom 28. Juni 2013 im Webarchiv archive.is)
  2. Pressemeldung der Evangelisch-reformierten Kirche