Martin Luserke

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Martin Luserke um 1936 an Bord der Krake

Martin Luserke (* 3. Mai 1880 in Berlin-Schöneberg; † 1. Juni 1968 in Meldorf, Holstein) war ein deutscher Pädagoge, Barde, Schriftsteller und Theaterschaffender.[1] Er gehörte zu den bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Reformpädagogik[2] und gilt als ein Wegbereiter der heutigen Erlebnispädagogik.[3] Er war Gründer der ersten auf einer Insel im Meer angesiedelten reformpädagogischen deutschen Schule und Initiator der einzigen Theaterhalle einer deutschen Schule. Als herausragende pädagogische Leistung Luserkes wird die Einführung des „Darstellenden Spiels“ (Laienspiel),[4] das sich vom professionellen Theater abgrenzte,[5] in die Schul- und Jugendarbeit betrachtet. Dieses wurde auch in die Jugendbewegung integriert.[6][7] Er gilt daher als Begründer des Laienspiels an den Schulen Deutschlands. Die Begriffe „Bewegungsspiel“[8] und „Darstellendes Spiel“[9] gehen auf Luserke zurück. Als erster Pädagoge entwickelte Luserke eine eigene Theorie des Schultheaters.[10]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit, Jugend und Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Luserke, geboren in der Schöneberger Großgörschenstraße,[11] war einer von drei Söhnen von Carl Friedrich Wilhelm Luserke (1851–1931) und dessen aus Westfalen stammender Ehefrau Amalie Elisabeth (*1855), geborene Lindhorst.[12] Die Familie Luserke stammte ursprünglich aus Breslau in Schlesien, väterlicherseits seit vielen Generationen Zimmerleute.[13] Sein Vater hatte nach einer mit 14 Jahren begonnenen Maurerlehre durch ein Stipendium ohne Reifeprüfung an der Technischen Hochschule Aachen studiert. Er war dann als technischer Zeichner an der Errichtung des Anhalter Bahnhofes beteiligt und später als Bauleiter tätig.[11] Als Prüfungsbeauftragter eines Berliner Hochbauamtes[14] konnte sich seine Familie ein eigenes Haus in der gutbürgerlichen Tempelhofer Kaiserin-Augusta-Straße leisten.[11]

In seiner Kindheit und Jugend hatte Martin Luserke Gelegenheit, den Hamburger Hafen, die Elbe und die deutsche Nord- und Ostseeküste kennenzulernen, darunter per Segelboot und Dampfschiff auch die ostfriesische Insel Spiekeroog und die Insel Helgoland in der Deutschen Bucht. Den schriftlichen Erinnerungen seiner Mutter zufolge fühlte er sich schon sehr früh zum Meer hingezogen.[15] Die Eltern verweigerten ihrem Sohn jedoch den Wunsch, zur See zu gehen.[16] Er wird als ein lebhaftes und phantasiebegabtes Kind beschrieben und scheute offenbar keine Waghalsigkeit, um das Meer und die Wellen zu erleben.[11]

Ab dem Alter von zehn Jahren soll Luserke Werke von Schiller gelesen haben, mit 13 Jahren Shakespeare, Goethe und Ibsen – umfänglich und mit großer Intensität.[17][18] Den ersten Kontakt mit dem Theater soll er im Alter von etwa fünfzehn Jahren am Schauspielhaus Berlin gehabt haben, wo er eine Aufführung des Schauspiels Wilhelm Tell nach Friedrich Schiller miterlebte. Allerdings sollen dabei seine phantasievollen Erwartungen, die sich durch die vorherige Lektüre des Werks gebildet hatten, maßlos enttäuscht worden sein, was offenbar auf die von ihm als überbordend üppig empfundene und ablenkende Kulisse zurückzuführen war.[19][13] Seine eigenen Bilder im Kopf ließen sich mit dem Illusionstheater auf der Profibühne nicht in Einklang bringen. Dies war womöglich ein Anlass für ihn, daraus seine Schlüsse für das eigene spätere Theaterschaffen zu ziehen.

Im Alter von fünfzehn Jahren brach Luserke mit seinem Elternhaus. Als ein wesentlicher Auslöser dafür gilt der Moment, als ihm seine Mutter eine heimlich gelesene fünfbändige Gesamtausgabe von William Shakespeare wegnahm und verbrannte.[20] Daraufhin versuchte der Schüler Luserke, die unterbrochene Lektüre des letzten Stücks Der Sturm für sich selbst zu Ende zu dichten.[13] Dem Bruch mit dem Elternhaus lag ein von ihm als einengend und „unfroh“ empfundenes kleinbürgerliches Familienleben mit großer Autoritätsgläubigkeit und „durchkälteter“ Religiosität zugrunde, in dem weltliche oder als unchristlich charakterisierte Literatur keinen Platz hatte.[16] Als Kind wurde Luserke zur Strafe in den Keller des Hauses gesperrt, an dessen Wand er mit Kreide „Jungenarrestanstalt!“ schrieb.[11] Freies Denken, Diskutieren und Handeln erschienen ihm dadurch von ganz besonderer Bedeutung, auch für seine späteren Schüler.

Im Jahr 1908 heiratete er Annemarie Gerwien (1878–1926), Tochter des preußischen Oberstleutnants Paul Vincent Gerwien (siehe: Satz von Bolyai-Gerwien),[21] die er durch seine Tätigkeit für die Freie Schulgemeinde Wickersdorf kennengelernt hatte. Sie war dort seit 1906 als Hausdame beschäftigt. Das Ehepaar bekam 1910 eine Tochter, Ursula, und danach drei Söhne: 1912 Klaus, 1914 Heiner, 1918 Dieter.[22]

Von den Schülern an der Freien Schulgemeinde Wickersdorf und später der Schule am Meer wurde Luserke „Lu“ und seine Partnerin „Frau Lu“ gerufen.[23] „Lu“ wurde von seinen Schülern auch an der Meldorfer Gelehrtenschule noch genutzt.

Zwischen 1938 und 1968 führte ihm Auguste Schwarting den Haushalt.[24] In seinen letzten Lebensjahren betreute ihn auch seine Tochter Ursula.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Veranlassung seiner Eltern besuchte Luserke keine öffentliche Schule, sondern zunächst die Knabenschule der Herrnhuter Brüdergemeine (sic) in Berlin. Seine stark pietistisch geprägten Eltern schickten ihn im Alter von vierzehn Jahren zur Lehrerausbildung auf das Herrnhuter Lehrerseminar im niederschlesischen Niesky (Lausitz),[14][25] wo er 1900 das Lehrerexamen abschloss.[16] Dort, wo der musische Bereich stärker betont war als an staatlichen Schulen,[11] traf er erstmals auf Hans-Windekilde Jannasch.[26] Zwischen 1900 und 1904 war Luserke verpflichtet, als Elementarlehrer und Heimerzieher am gymnasialen Pädagogium in Niesky tätig zu sein, um auf diese Weise die Kosten seiner Ausbildung zu tilgen.[11] Im Liebhaberorchester der Stadt spielte er die Bratsche.[13] Während dieser Zeit entfremdete er sich zunehmend vom Pietismus. Er zog nach Thüringen und studierte ab 1904 Mathematik und Philosophie an der Alma Mater Jenensis in Jena.[27]

Im Jahr 1905 unternahm er eine meereskundliche Studienfahrt in die Bretagne, die zu einer mehrmonatigen Wanderung durch das Gebiet der keltischen Steinzeitkultur geriet.[28] Dabei soll Luserke auf Île-Molène durch den Vortrag eines Barden hinsichtlich seines eigenen künftigen Schaffens zur Verwendung mündlicher und schriftlicher Überlieferungen wie Sagen und Legenden inspiriert worden sein.[24] Eine knapp zweimonatige Wanderung durch Italien (1906), wo er in Florenz als Lehrer hospitierte,[18] und Reisen nach Ägypten und Norwegen schlossen sich später an diese Auslandserfahrung an.[29] In Italien reflektierte er sein Verhältnis zum Beruf als Lehrer und zweifelte an der erlernten pädagogischen Methodik, die ihm als „unendlich wuchtig“ erschien. Er fand zu dem Entschluss, ein „moderner Lehrer“ zu werden, „der Menschheit ein Stück vorauszueilen und kühne Träume zu verwirklichen“. Daraus, aus der Lektüre eines Buches von Hermann Lietz und einem Besuch bei diesem resultierte seine Hinwendung zur Reformpädagogik.[30][13]

Vom akademischen Lehrbetrieb und von der damals vermittelten Vorstellung klassischer Pädagogik enttäuscht, brach er sein Studium im Jahr 1906 vorzeitig ab und verzichtete damit auf eine abgesicherte Lehramtslaufbahn an staatlichen Schulen.[13] Dennoch wurde er von seinen akademischen Lehrern, dem Literaturnobelpreisträger Rudolf Eucken, Ernst Haeckel, Wilhelm Rein und später von Hermann Lietz nachhaltig geprägt. Auf diese lässt sich seine Vorstellung einer idealisierten „naturhaften Erziehung zur Heranbildung von Gesinnung“ maßgeblich zurückführen,[31] ebenso die von Eucken vertretene Überzeugung einer Einheit von Geistesleben und Handeln. Die von Eucken dargestellte Vision Johann Gottlieb Fichtes von einem eigenständigen Schulstaat, in dem die Jugend, von den Zwängen der älteren Generation befreit, durch ihr eigenes Tun zur geistigen und sittlichen Einsicht finde, mag Luserke vor seinem familiären und religiösen Hintergrund beeindruckt haben.

Nachdem Luserkes Hochschullehrer Rein, an dessen pädagogischem Universitätsseminar auch Lietz ein Ausbildungsjahr verbracht hatte,[32] in der Mitte der 1890er Jahre zur Gründung von Heimschulen aufgerufen hatte, bildete dieser neue Schultypus für begeisterungsfähige Pädagogen einen Ausweg aus dem staatlichen Schulsystem der Kaiserzeit. Luserke fühlte sich davon angezogen. Die Heimschulen waren privat, zumeist abgelegen in ländlicher Umgebung mit entsprechenden Betätigungsmöglichkeiten im Freien, verbunden mit einer physischen Abhärtung und einer lebensreformerischen Ernährung (vorwiegend vegetarisch). Der Begriff Heim sollte an das tradierte familiäre Heim anknüpfen und den Schülern eine Art Familienersatz bieten, die Familie nicht ausschließen, sondern aktiv in die Arbeit der „Schulgemeinde“ einbinden. Die Schüler sollten nicht mehr nur rein theoretische Kenntnisse vermittelt bekommen, sondern charakterlich (Gesinnung) ethisch geprägt werden.[33] Dies wirkte sich didaktisch auf alle Unterrichtsfächer aus, wissenschaftlich und handwerklich. Die Heimschulen kritisierten die sozialen und kulturellen Missstände im Deutschen Reich teils massiv, fühlten sich dennoch einem idealistischen „Deutschtum“ verbunden.[34]

Für sein literarisches Werk nennt Luserke selbst u. a. Adler, Freud, Jung, Klages, Nietzsche und Spengler als Autoren, die ihn geprägt haben.[35][27] Im Jahr 1931 erwarb Luserke an der Seefahrtschule in Leer das Steuermannspatent auf Kleiner Fahrt.[36]

Berufliche Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1906: D.L.E.H. Haubinda[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostern 1906 schloss er sich dem Reformpädagogen Hermann Lietz an und unterrichtete an dessen Deutschem Landerziehungsheim (D.L.E.H.) im thüringischen Haubinda, zu dieser Zeit geleitet von Paul Geheeb. Drei Jahre zuvor war es dort zum so genannten „Haubinder Judenkrach“ gekommen, zu einem Streit um die Aufnahme jüdischer Schüler,[37][38][39] die nur noch in Ausnahmefällen als Zöglinge akzeptiert werden sollten,[11] ein Ansinnen, das Luserke für seine spätere Schulgründung nicht übernahm.[40] Am D.L.E.H. ging man von einer grundsätzlichen „Gefährdung des Zöglings durch das ihm eingeborene Böse“ aus,[41] ein Umstand, der zu einer umfassenden Überbehütung und sehr wenig Freiraum für die Schüler (und Pädagogen) führte.[42] Walter Benjamin zufolge bildeten einzig Luserke und Gustav Wyneken eine oppositionelle Bewegung gegen den in Haubinda alltäglichen militärischen Drill der Zöglinge.[43] Die dadurch entstehenden Konflikte mit der Schulleitung, aber auch die Verheimlichung eines geplanten Teilverkaufs der Schule, führten zur Sezession der genannten Pädagogen.[11]

1906–1925: Freie Schulgemeinde Wickersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 1906 gründete Wyneken mit einer Gruppe „pädagogischer Rebellen“, zu der neben Luserke auch Paul Geheeb und August Halm gehörten, die Freie Schulgemeinde Wickersdorf bei Saalfeld im Thüringer Wald.[27][44][45] Neben Wyneken, der eher als Theoretiker beschrieben wird,[46] sollen dort wesentliche pädagogische Impulse vom Praktiker Luserke ausgegangen sein. Dessen Konzept einer unmittelbar erfahrungsorientierten Didaktik habe beispielsweise Hans Alfken nachhaltig beeinflusst.[47][48] Luserke arbeitete an der FSG Wickersdorf beispielsweise mit Hans-Windekilde Jannasch, Peter Suhrkamp oder Bernhard Uffrecht zusammen. An diesem neuen Landerziehungsheim entstanden Luserkes erste Laienspiele und Erzählungen. Siehe

Er agierte als primus inter pares der Kameradschaft der Bären, einer nahezu familiär anmutenden Gruppe, die aus etwa zehn Schülern und einem Lehrer bestand.[49] In der Logik der Kameradschaften waren diese Schüler Bärenjunge, Luserke Bär.[13]

Im Jahr 1910 (andere Quelle: 1911) wurde Luserke durch Großherzog Georg II. von Sachsen-Meiningen, der auch als „Theaterherzog“ bezeichnet wurde, zum Schulleiter berufen.[27][50][13] Anlass dafür waren bekannt gewordene pädophile Übergriffe Wynekens gegenüber Schülern, die später zum so genannten „Eros-Skandal“ und teilweise auch zu Gerichtsprozessen und Wynekens Verlust der Schulkonzession führten.[11] Luserke legte im Frühjahr 1912 für die Verwaltung der ersten sechs Jahre des Bestehens der FSG Wickersdorf nachträglich Schülerbücher und Lehrerbücher an, da Wyneken dies bis 1909 ganz unterlassen bzw. ab 1909 in unvollständiger Weise erledigt hatte.[51] Bis 1914 und dann wieder von 1922 bis zum Frühjahr 1925 nahm Luserke die Funktion des Schulleiters wahr. Überliefert ist seine Einschätzung: „In der Gegenwart ist die Schule zur reinen Vorbereitungsanstalt und zum Institut zur Vergabe von Berechtigungen verkommen, und die Familie findet keine Zeit mehr, um Erziehungsaufgaben zu erfüllen.“[11]

1912 erschienen Luserkes erste Laienspiele, die er seit 1906 aufführte.[52] Auch sein erstes Werk zur Tanzkunst wurde publiziert:[53] „Die Tanzkunst soll eine Bahn eröffnen, auf der dieser starke Instinkt wieder frei empor dringt und uns über uns selbst erhebt“.[11]

In der Zwischenzeit war Luserke vom Kriegsausbruch 1914 bis 1917 Soldat im Ersten Weltkrieg, zuletzt als Unteroffizier. Schwer verwundet und am Kopf für sein Leben gezeichnet (daher die für ihn später typische Kopfbedeckung),[54] geriet er in französische Kriegsgefangenschaft. 1917 erlitt er einen Nervenzusammenbruch und wurde daher als Rehabilitationsmaßnahme in die Schweiz geschickt, in der er wohl bis 1919 verblieb.[55][11] In einer deutlich älteren Quelle heißt es, Luserke habe Wyneken direkt nach der Novemberrevolution 1918 zur FSG Wickersdorf zurückgerufen und ihm dort wieder die Schulleitung übertragen, nachdem die Wyneken nicht gewogene Landesregierung abgesetzt gewesen sei. Dabei habe Luserke das Ziel verfolgt, die entstandene Lagerbildung von Luserke- und Wyneken-Befürwortern bzw. -Gegnern aufzulösen.[56]

1919 schrieb Luserke unter dem Einfluss der Novemberrevolution Band 3 der von dem Marxisten Karl Korsch herausgegebenen Reihe Praktischer Sozialismus, nachdem George Bernard Shaw Autor des zweiten Bandes war. Luserke forderte darin eine sozialistische Ethik der Arbeit, die gesamtgesellschaftlichen Zielen zu folgen habe.[57] Unter Herausgeber Theodor Etzel war Luserke neben Hans Brandenburg, Richard Euringer, Ludwig Klages, Manfred Kyber, Rudolf von Laban und Hans Reiser Mitarbeiter der im schöngeistigen Walter Seifert Verlag erschienenen Zeitschrift Die Fahne.

Zurück in der Freien Schulgemeinde Wickersdorf suchte Luserke den sich wiederholenden Pädophilie-Fällen und den immer wieder aufflammenden Konfrontationen mit Schulgründer Wyneken, in deren Kontext es um gegensätzliche pädagogische Vorstellungen ging, etwas entgegenzusetzen. Erst bildete er zusammen mit Rudolf Aeschlimann und Paul Reiner das so bezeichnete „Triumvirat“ gegen Wyneken und dessen pädophile Gefolgsleute im Kollegium, bevor es schließlich zur Sezession kam.[58]

1925–1934: Schule am Meer im Loog auf Juist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto (1931): Martin Luserke weckt die Schüler des reformpädagogischen Landerziehungsheims Schule am Meer auf der Nordseeinsel Juist mit seinem Sprachrohr, indem er sein seemännisches „Rise, rise…“ singt.
Hauptartikel: Stiftung Schule am Meer

Gemeinsam mit seinen Kollegen Rudolf Aeschlimann, Fritz Hafner und Paul Reiner sowie weiteren Mitarbeitern wollte er einen Aufbruch „an den Rand der bewohnbaren Welt“ wagen. Zusammen mit diesen Kollegen gründete er am 4. Oktober 1924 die Stiftung Schule am Meer und eröffnete am 1. Mai 1925 die reformpädagogische Schule am Meer im Loog auf der Nordseeinsel Juist,[59][27][60] die er Pfingsten 1924 mit einigen Kollegen und Schülern erkundet hatte.[61][62][63]

Hauptartikel: Schule am Meer

In der Folge baute er buchstäblich aus dem Nichts die Schule am Meer, in der er eine „Synthese von Geist- und Lebensbildung“ erreichen wollte, auf.[33][64]

Sechzehn Schüler wechselten mit Aeschlimann, Hafner, Luserke und Reiner von der FSG Wickersdorf nach Juist, darunter Herbert von Borch, Walter Georg Kühne und Günther Leitz. Er beteiligte sie in einer „Fahrtgenossenschaft“ an der Urbarmachung des Loog und am Küstenschutz der Sandbank Juist.[11]

„Luserke suchte für die Schule an der Meeresküste, der nordischen Urheimat, einen Ort, an dem die Gezeiten von Ebbe und Flut in ihrem Auf und Ab den Menschen in eine innere Bewegtheit bringen. Er suchte eine Umwelt – in diesem Falle eine Inselwelt –, die herausfordert zur Selbstbehauptung im Tun. Daß dieses Tun auch praktische Arbeit bedeutet, war in einer derartigen Umwelt selbstverständlich und gehörte zu Leben und Erziehung, zur Lebensgestaltung überhaupt. Was später in der Formulierung von agitur ergo sum menschenkundlich abgehandelt wird, ist in der Idee der Gründung der Schule am Meer auf Juist durchaus angelegt.“

Kurt Sydow, 1980[65]

Während der Journalist und Musikkritiker Herbert Connor in Morgenbeilagen der Berliner Börsen-Zeitung für die Schule am Meer warb, konnte Luserke den Konzertpianisten, Dirigenten und Komponisten Eduard Zuckmayer als Musiklehrer, Chor- und Orchesterleiter für die Schule am Meer gewinnen, später auch die Pädagogen Friedrich Könekamp, Walter Jockisch, Heinrich Meyer, Max Oettli, Günther Rönnebeck und Kurt Sydow.[66][67] Mit Zuckmayer, dem Chor und dem Orchester bzw. Laienspielgruppen der Schule am Meer unternahm Luserke während der Schulferien zahlreiche Gastspieltourneen durch Deutschland, die eine sehr positive mediale Beachtung erfuhren.[68][69][70] Luserke war als Texter an Kompositionen von Zuckmayer beteiligt und lernte auch dessen Bruder, den Schriftsteller Carl Zuckmayer (Der Hauptmann von Köpenick, 1931) kennen, der sich besuchsweise und zum Arbeiten in der Schule am Meer aufhielt.[71][72][73]

Foto (1931): Hallenbau der Schule am Meer auf Juist. Architekt: Bruno Ahrends, Berlin

Von 1930 bis 1931 wurde für das „Darstellende Spiel“ (Laienspiel) Luserkes die Theaterhalle der Schule am Meer errichtet,[74]. Siehe

Mit Unterstützung des preußischen Kultusministeriums und des Berliner Zentralinstituts für Erziehung und Unterricht war geplant, die Schule am Meer auf Juist als Spielzentrum und Ausbildungsstätte für pädagogische Spielleiter einzurichten. Ostern 1934 wurde die Schule jedoch vor dem Hintergrund des Antisemitismus und der nationalsozialistischenGleichschaltung“ geschlossen. Kurz nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten schrieb Luserke in das Logbuch der Schule: „Hier in Meer und Eis kann einem vorkommen, Berlin wäre ein Tollhaus geworden. Freilich muß der Einsturz dieses Tollhauses auch unsere Arbeit zerstören.“[75][11]

Das Laien- bzw. Rollenspiel ist heute in Deutschland fester Bestandteil an vielen Schulen und im Programm der Lehrerfortbildung.[76][77] Luserkes Konzeption des „Bewegungsspiels“ wird heute wieder von Regisseuren aufgegriffen.[78]

Luserke, der das Zusammenwirken von Schülern und Pädagogen als Kulturgemeinschaft begriff,[79] galt als sensibler Erzieher mit einer vielseitigen handwerklichen und künstlerischen Begabung, die er im Sinne einer „Lebensbildung“ (= am realen Leben orientierte Bildung). seiner Schüler einsetzte.[54][64] In Wickersdorf und auf Juist verknüpfte er grundlegende Forderungen der Reformpädagogik und Elemente der Jugendbewegung, die er seinerseits mit dem Laienspiel beeinflusste, das den expressionistischen Ausdruckstanz beinhaltete. Er sah einen Bildungswert des Laienspiels, sofern es den Eigengesetzlichkeiten des Spiels folge und nicht das große Theater imitieren wolle.[5] Mit seinem schulischen „Darstellenden Spiel“, das stets in starkem Maß auf die Persönlichkeit der jeweils agierenden Schüler zugeschnitten war, wollte er auf das professionelle Theater einwirken.[80] Sein „Darstellendes Spiel“ war durch Aufführungen der von Émile Jaques-Dalcroze in Hellerau bei Dresden gegründeten Bildungsanstalt für Musik und Rhythmus angeregt worden.[81] Seine Konzeption präsentierte Luserke in vielen Vorträgen und in schriftlichen Abhandlungen, die in den 1920er Jahren in Standardwerke der Tanzbewegung aufgenommen worden waren.[82][83]

„Meine Treulosigkeit gegen das normal Bestehende, meine Fixiertheit auf das Neu-Schaffen, wird mir ganz richtig bescheinigt.“

– Martin Luserke[84]

Seine für die damalige Zeit sehr fortschrittliche pädagogische Praxis, die ein holistisches Konzept beinhaltete (siehe Artikel zur Schule am Meer, Abschnitt Körperbildung), basierte allerdings auf einer seinerzeit weit verbreiteten völkischen Denkweise (siehe auch: Völkische Bewegung), einem „nordisch-germanischen“ Ideal, auf Mystik und Mythen. Neben stark idealisierenden und romantisierenden Aspekten ergaben sich dadurch Parallelen zu der während der Weimarer Republik aufkommenden nationalsozialistischen Bewegung, die sich zu einem Konglomerat aus teilweise schon lange existierenden Strömungen formte.

Von völkischen bzw. nationalsozialistischen Begriffen wie „Rassenreinheit“,[85][86][87] „Entartung“[88][89] oder „völkischer Blutsvergiftung“,[90][91] und damit von einer rassistischen Ausgrenzung der Juden und anderer Bevölkerungsminderheiten, distanzierte sich Luserke in seiner programmatischen und zivilisationskritischen Schrift mit Leitsätzen für die Schule am Meer schon 1924 deutlich, noch vor dem ersten Erscheinen von Hitlers Mein Kampf:

„Wir glauben an das deutsche Wesen als an eine geistig-seelische Rassigkeit, die über allen Tagesmeinungen und Parteikämpfen als Gemeinschaft der Sprache und als eine Geformtheit und fortdauernde Formung durch gemeinsame Kulturgüter besteht. Wir glauben aber, daß sie nicht bloß als Natur vorhanden ist, sondern daß es der Verantwortung der Lebenden unterliegt, was sie mit diesem Lebenskörper anfangen. Wir rechnen zu dieser Verantwortung auch eine kraftvolle Nüchternheit gegenüber der mystischen Überbewertung des Blut- und Leibhaften und der einsiedlerisch-völkischen Nervosität. Wir glauben nicht, daß alle krankhaften Erscheinungen am Volkstum auf Vergiftung mit Fremdartigkeit, sondern wir glauben vielmehr, daß sie auf geistig-seelischer Unterernährtheit und Formlosigkeit beruhen.“

– Martin Luserke[92][93]

Das in Sekundärliteratur vorsätzlich verfälschend auf die erste Satzhälfte stark verkürzt wiedergegebene Statement verdeutlicht, dass weder die NS-Eugenik noch das von den Nationalsozialisten gegenüber Juden und anderen Minderheiten gebrauchte AntonymArier“ oder eine gegen andere als „rein deutsche“ Einflüsse immune nationale Grundhaltung für die Schule am Meer Geltung besaßen. Umgeben von Friesen, die sich eher als eigenständige Gruppe mit eigener Geschichte, Sprache und Kultur betrachten, wäre das auch realitätsfremd gewesen. Stattdessen sollten in der S.a.M. die kulturellen Gemeinsamkeiten herausgearbeitet und betont werden, um zu einer „Bildung von Gesinnung“ (Grundeinstellung, Charakter) positiv beizutragen. Der Hintergrund einer seit vielen Jahrhunderten christlich-jüdisch geprägten Kultur spiegelt sich folgerichtig sowohl in der Schule am Meer als auch in Luserkes Werk wider (siehe auch: Kapitel Jüdisch-christliche Symbolik im Artikel zur Schule am Meer oder Luserkes während der NS-Zeit mit Bezug zum Judentum publizierter Buchtitel Obadjah und die ZK 14).[94][95]

Wohnhaus der Familie Annemarie und Martin Luserke im Loog auf Juist, innerhalb der Schule am Meer als „do“ bezeichnet

Luserke arbeitete über Jahrzehnte ganz selbstverständlich mit einer Vielzahl jüdischer Schüler, Eltern, Kollegen wie Eduard Zuckmayer, Architekten wie Bruno Ahrends, Vertrauensleuten wie Hans Hecht oder Walter Schatzki und Förderern wie Alfred Hess zusammen, mit sozialistisch oder kommunistisch orientierten Menschen wie Adolf Grimme,[96] Horst Horster, Fritz Karsen,[97] Hedda Korsch,[98] Karl Korsch[99] oder Paul Reiner,[100] mit Gegnern des Nationalsozialismus wie Ernst Majer-Leonhard oder Alfred Weber, aber auch mit völkisch orientierten Menschen wie Eugen Diederichs, Ernst Herdieckerhoff oder Ludwig Roselius, die später den Nationalsozialismus unterstützten. Diese Vielfalt von Kontakten ist auch aus heutiger Sicht keineswegs erstaunlich, denn das breite Spektrum ist Kennzeichen einer Gesellschaft und somit auch das einer Schule.

Die basisdemokratisch und dezentralisiert organisierte Schule am Meer, in der Schüler und Lehrer ein gleichberechtigtes Stimmrecht hatten, wies einen im Vergleich zu den meisten staatlichen Schulen im Deutschen Reich recht hohen Anteil von Schülern jüdischer Abstammung auf, der rund ein Drittel betrug. Entsprechend hoch war der Anteil in der Elternschaft. Dieses Faktum und bedeutende Zuwendungen für die Stiftung Schule am Meer durch Förderer jüdischer Herkunft führten dazu, dass die Schule während der NS-Zeit als „Jöödenschool“ (plattdeutsch für Judenschule) verunglimpft und beschimpft wurde.[101]

Während die meisten anderen reformpädagogischen Einrichtungen in das NS-Bildungssystem integriert wurden,[102][103] verhinderte dies im Fall der Schule am Meer die von Luserke gelebte Überzeugung einer persönlichen Autonomie jedes Schülers und Lehrers. Eine solche Autonomie sowie die basisdemokratische und dezentralisierte Schulorganisation widersprachen diametral dem nationalsozialistischen Gedankengut einer bedingungslosen Unterordnung des Einzelnen. Dazu trug auch Luserkes Maxime bei, dass der Jugendphase ein eigener Wert zuzumessen sei.[104] Dieser Wert erscheint heute als selbstverständlich, war damals jedoch eine der neuen Erkenntnisse, die sich erst während der Weimarer Zeit herausbildeten und während der NS-Zeit teilweise widerrufen wurden.

Luserke erklärte 1933 im vergeblichen Bemühen, den Fortbestand der Schule am Meer abzusichern, in Beiträgen für pädagogische Zeitschriften seine Bereitschaft, im neuen Staatssystem mitzuwirken.[105] Für sein „Darstellendes Spiel“ verwies er auf den „nordisch-germanischen Charakter“ von Shakespeares Dichtung.[106] Seine jüdischen Schüler wechselten aus Angst vor antisemitischen Übergriffen durch lokale NSDAP-Anhänger nach dem 30. Januar 1933 auf rein jüdische Schulen in Wohnortnähe ihrer Eltern oder emigrierten ins Ausland. Durch diesen Verlust von bis zu einem Drittel der Schülerschaft und somit auch von deren zahlenden Eltern, anderen jüdischen Förderern und den jüdischen Lehrkräften geriet die private Finanzierung der S.a.M. in eine Schieflage, denn die 1931 fertiggestellte Bühnenhalle war noch abzuzahlen. Als Griff nach einem Strohhalm ist daher Luserkes Offerte an die Hitlerjugend von 1933 zu bewerten, die Trägerschaft des Juister Landerziehungsheims zu übernehmen. Anfangs durchaus interessiert, lehnte dies die Reichsjugendführung im Januar 1934 mit Hinweis auf den finanziellen Aspekt ab. Luserke bot die Übernahme der Schulgebäude dann noch der Landesverwaltung der Nationalpolitischen Erziehungsanstalten in Preußen an, ebenfalls vergeblich.[107]

Luserkes pädagogisches Vermächtnis lässt sich zusammenfassend als „Weltbemächtigung durch Erfahrung aus eigenem Abenteuer und Erlebnis“ beschreiben. Die unmittelbare Erfahrung „aus erster Hand“ war ihm sowohl für sich als auch für seine Schüler von ganz besonderer Bedeutung. Dieser Ansatz entspricht dem Kern der heutigen Erlebnispädagogik, für die er als ein Wegbereiter gelten kann.[108]

Luserke war ein sehr begabter Erzähler, der unvorbereitet und unmittelbar auf Abruf seiner Schüler abenteuerliche und phantasievolle Geschichten entwickeln konnte. Diese waren nicht etwa komplett erfunden, sondern speisten sich zum Teil aus überlieferten Sagen, Mythen und Legenden sowie aus dem Erfahrungshorizont seines eigenen Lebens und dem seiner Schüler.[109] Auf diese Weise vermochte er seinen Zuhörerkreis stets zu fesseln, denn alle wurden in irgendeiner Form Teil der sich vor ihnen entfaltenden Erzählung. Nur wenn diese von seiner Zuhörerschaft gut angenommen worden war, brachte sie Luserke später zu Papier,[24] eine Vorgehensweise, die partiell sicherlich zu seinem literarischen Erfolg beitrug.

1934–1938: Krake ZK 14[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Krake (Schiff)
Dieter (1918–2005) und Martin Luserke an Bord der Krake, um 1935

Luserke führte nach der Schließung der Juister Schule am Meer auf einem Segelschiff[110] ein Leben als freier Schriftsteller.[111] Sein Kindheitstraum, zur See zu gehen, hatte sich wohl seit etwa 1929 in seinem Kopf konkretisiert und wurde ab 1931 sukzessive umgesetzt.[112][11] Mit dem Blazer[113][114] legte er 1934 in Juist an, solange für ihn das Kapitel S.a.M. noch nicht vollständig abgeschlossen war. Danach jedoch kehrte er nie mehr dorthin zurück, unterhielt aber mit Kollegen und Schülern weiterhin Kontakt, beispielsweise mit Beate Köstlin (später: Uhse), Hubert H. Kelter, Jens Jürgen Rohwer, Kurt Sydow und Erne Wehnert.[115][116][117] Mit seiner „Krake ZK 14“, die er als schwimmende Dichterwerkstatt zu nutzen wusste, war Luserke in Begleitung seines anfangs fünfzehnjährigen Sohnes Dieter (1918–2005) rund vier Jahre lang in den Küstengewässern der Nord- und Ostsee unterwegs,[118] um alte Segelrouten der Wikinger zu erkunden.[119] Dabei entstanden beispielsweise sein erfolgreichster Roman Hasko und sein Lieblingswerk Obadjah und die ZK 14.

Hauptartikel: Hasko (Roman)
Luserkes erfolgreichster Roman Hasko, erschienen 1936
Luserkes Lieblingswerk Obadjah und die ZK 14 erschien 1936

Das „Gelöbnis treuester Gefolgschaft“ deutscher Schriftsteller zu Adolf Hitler vom 26. Oktober 1933 unterzeichnete Luserke nicht, auch nicht den „Aufruf der Kulturschaffenden“ vom 18. August 1934. Eine eindeutige politische Positionierung Luserkes gegenüber dem NS-System blieb aus;[120] eine NSDAP-Mitgliedschaft Luserkes ist nicht überliefert. Nationalsozialistische Angebote, als Lehrer an einer Napola tätig zu werden, lehnte er offenbar ebenso ab wie eine Mitarbeit beim Völkischen Beobachter.[11] Dennoch erhielt er 1935 zusammen mit zwei Kollegen, die dem NS-System nahe standen, den neu gestifteten Literaturpreis der Reichshauptstadt Berlin, persönlich überreicht von Joseph Goebbels.[121][11]

In der Reichsschrifttumskammer (RSK) musste ab 30. Juli 1934 jeder Mitglied sein, der hauptberuflich schriftstellerisch tätig sein wollte.[122] Auf Luserke traf diese Profession nach 1934 zu. Voraussetzung für die Mitgliedschaft war neben dem „Ariernachweis“ eine Prüfung, ob der Bewerber in der Vergangenheit gegen die NS-Ideologie verstoßen hatte. Ab März 1939 hatten per Anordnung Verleger und Buchhandel die systemische Konformität von Werk und Persönlichkeit der Schriftsteller zu verantworten. Als während der NS-Zeit linientreuer Schriftsteller kann Luserke jedoch nicht bezeichnet werden.[123]

Literarisch erfolgreich war Luserke vor allem im Dritten Reich, wozu die Motive seiner Werke – Kameradschaft, Wagnis und Bewährungsprobe – wesentlich beitrugen, aber auch seine Betonung des Nordischen und Germanischen in Verbindung mit der von ihm kreierten Kulisse von Meer und Küstenlandschaft.[124] Luserkes literarische Publikationen enthalten aufgrund ihrer tendenziell surrealen Sujets – soweit heute belegbar – keine NS-Propaganda, wohl aber völkische Bezüge.[125]

Ein Vorabdruck seines Romans Obadjah und die ZK 14 oder Die fröhlichen Abenteuer eines Hexenmeisters erschien 1936 im Völkischen Beobachter. Danach erschien der Titel u. a. bei der Deutschen Buch-Gemeinschaft, der es immerhin gelang, während der NS-Zeit kein einziges Buch mit NS-Propaganda herauszugeben.[126] Luserkes Bücher wurden danach mehrfach wieder aufgelegt, auch im Zentralverlag der NSDAP, dem Franz-Eher-Verlag.

„Wer den Obadjah lieben kann, der hat mich ganz verstanden.“

– Martin Luserke[127]

1938–1968: Meldorf (Holstein)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heutige Ansicht des ehemaligen Wohnhauses Luserkes in Meldorf, Dithmarschen, Holstein, Jungfernstieg 37
2010 errichtete Infotafel nahe dem früheren Wohnhaus in Meldorf

Luserke überwinterte ab Ende 1938 unplanmäßig in Meldorf (Holstein) und musste dann wegen der 1939 für private Schiffe gesperrten Betriebsstoff- und Proviantzuteilung und der Verminung der deutschen Küstengewässer an Land bleiben.[11] Erst nach dem zweiten Überwintern 1940 siedelte er sich nach eigener Aussage fest dort an.[128] Ab diesem Zeitpunkt entstand eine Vielzahl von Texten für sein „Bewegungsspiel“ und eine Wikinger-Trilogie.[13] Sein erzählerisches Werk setzte er fort. Zahllose Menschen suchten seine stimmungsvollen Erzählabende auf.[24] Mit der Meldorfer BDM-Gruppe knüpfte er wieder an das „Darstellende Spiel“ an.[129]

In seinem kleinen Haus am Jungfernstieg dominierte sein Arbeitszimmer, das er als „Werkstatt“ bezeichnete. Während seiner Kriegsgefangenschaft um 1918 entstandene Schnitzereien, die in der Kajüte der Krake die Wände schmückten, fanden sich nun in seinem Arbeitszimmer wieder. Die Ankerlampe seines Schiffes bot stimmungsvoll gedämpftes Licht, der Festtagswimpel der Krake, der bei besonderen Anlässen einst ganz oben am Mast flatterte, hing nun zwischen den beiden Arbeitszimmerfenstern an der Wand. Die vielen im Frühjahr 1934 auf der ZK 14 entdeckten Schnapskruken wurden in seinem Garten hinter dem Haus zur Eingrenzung des mittleren Beetes verwendet.[130]

Ab 1938 nahm Luserke an dem von der nationalsozialistischen Kulturpropaganda veranstalteten Großdeutschen Dichtertreffen (ab 1941: Europäisches Dichtertreffen = deutsch besetzte Gebiete) in Weimar teil. Dazu lud der u. a. für die Literatur zuständige Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels, auch manche Schriftsteller, die wie Luserke dem Regime eher fernstanden, gezielt ein.[131]

Bis Kriegsbeginn sollen seine Werke eine Auflage von annähernd 1 Million erreicht haben.[130] Durch seinen Bekanntheitsgrad wurde er 1940 im Rahmen der Truppenbetreuung der Wehrmacht als Erzähler verpflichtet, konnte sich dem jedoch relativ kurzfristig wieder entziehen.[11] Dabei lernte er den späteren Lehrer der Meldorfer Gelehrtenschule, Hugo Herrmann, kennen.[129]

Während des Zweiten Weltkrieges wurde ein Teil seiner gedruckten Erzählungen und Romane als Feldliteratur für die Soldaten durch die Soldatenbücherei des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW), Allgemeines Wehrmachtsamt, Abteilung Inland, herausgegeben, so beispielsweise Der Gryperspuk in einer Auflagenhöhe von etwa 50.000–70.000 Exemplaren,[132] Geschichten von See und Strand[133] oder Strandwölfe, die in vier Auflagen (Bertelsmann Gütersloh, Zander Berlin, Hauschild Bremen, Willmy Nürnberg) bis zu 110.000 Exemplare[134] erreichten. Diese ließen sich dank des verwendeten Kleinoktav-Formats bequem der Feldpost beilegen. Auch das Oberkommando der Kriegsmarine (OKM) war Herausgeber von Luserkes Werken, beispielsweise mit einem Auszug aus Reise zur Sage in der Reihe Soldaten erzählen sich Geschichten. Hierzu ist anzumerken, dass insbesondere das OKW auch Werke missliebiger Autoren drucken ließ.[135]

1943/44 verfasste Carl Zuckmayer für das US-amerikanische Office of Strategic Services (OSS), den Vorläufer der Central Intelligence Agency (CIA), ein erst 2002 veröffentlichtes Dossier, das auch eine Charakterisierung Luserkes und der Schule am Meer beinhaltet (siehe Artikel Schule am Meer, Abschnitt Kritik). Diese war möglicherweise durch eine Antipathie gegenüber Luserke beeinflusst, auf die Zuckmayer in seinen Ausführungen jedoch explizit hinweist.[136][137]

Während des Luftkrieges gingen in Verlagshäusern Teile von Luserkes Manuskripten durch Brand verloren, kurz vor Drucklegung des dritten Teils seiner Wikinger-Trilogie auch Korrekturfahnen.[119] 1945 war er als Barde ehrenamtlich in holsteinischen Lagern aktiv, in denen Wehrmachtsangehörige interniert wurden. Dies wurde jedoch im Juli 1945 untersagt, nachdem ihm die britische Militäradministration wegen seiner schriftstellerischen Tätigkeit während des Dritten Reiches eine Nähe zum NS-System vorwarf.[11] In der sowjetischen und der US-amerikanischen Zone wurden Luserkes Werke verboten.

Sein veröffentlichtes Werk geriet deshalb in der Nachkriegszeit vorübergehend aus dem Fokus, auch weil urheberrechtliche Fragen zu klären waren, die sich aus der Liquidation von Verlagen, der Teilung Deutschlands in Besatzungszonen und schließlich der deutschen Teilung in Ost und West ergaben. Beim Voggenreiter-Verlag in Potsdam lagen ihm zustehende Tantiemen in nennenswerter Höhe auf Eis.[11] Für Luserke, der trotz und wegen jahrzehntelanger Arbeit als Lehrer und Schulleiter an privaten Landschulheimen keinen Pensionsanspruch besaß, hatte dies gravierende ökonomische Folgen.[130][128] Erst spät wurde ihm eine staatliche Pension bewilligt.[24]

Durch Vermittlung von Wilhelm Flitner beim Hamburgischen Senator Heinrich Landahl erhielt Luserke einen Lehrauftrag am Sozialpädagogischen Institut (SPI) in Hamburg, eine finanzielle Entlastung, gleichzeitig jedoch eine erhebliche Belastung, weil die Zugfahrten zwischen Meldorf und Hamburg in der Nachkriegszeit sechs bis sieben Stunden dauerten und die im Winter oft vereisten Waggons ungeheizt blieben.[11]

Als Lehrbeauftragter für Laienspiel war er von 1947 bis 1952 an der Meldorfer Gelehrtenschule tätig,[138][139] seine erste Lehrtätigkeit an einer staatlichen Schule. Diese Oberschule (heute: Gymnasium), an der seine Schüler von ihm als „Der Käptn“ oder gar „Der Meister“ sprachen,[140] während ihn seine Kollegen als „Der Zauberer“ bezeichneten,[13] kennzeichnete er als sein „Arbeitslabor“.[141] Das von ihm so bezeichnete „Bewegungsspiel“ benannte er 1950 in der dann weiterentwickelten und ausgereiften Ausprägung als „Meldorfer Spielweise“, die er als einen eigenen Stil des Laienspiels charakterisierte, das gemeinsam in einer Bauhütte entwickelt wurde.[140] Seine Shakespeare-Forschung hatte Luserke zu der Überzeugung geführt, dass Shakespeares Werke ebenfalls in einer Bauhütte entstanden waren. Noch mehrere Jahre danach blieb Luserke dem „Darstellenden Spiel“ an der Meldorfer Gelehrtenschule verbunden.[11]

Hauptartikel: Meldorfer Spielweise

Seine Bewegungsspiele wurden während mehrerer „Musischer Tagungen“ der Landesregierung[142] auszugsweise szenisch vorgeführt und von einem breiten Publikum von Pädagogen aus dem Bundesgebiet diskutiert, in Anwesenheit von hochrangigen Ministerialbeamten des Volksbildungs- und späteren Kultusministeriums,[140][141][143] auch des Ministers für Volksbildung, Wilhelm Siegel.[142]

Luserke begründete mit dem Meldorfer Pädagogen Heinrich Lohse (1907–1998) die „Musikalischen Ferienlehrgänge“ in Schloss Nehmten am Plöner See, an denen jährlich Schüler unterschiedlicher Bildungseinrichtungen teilnahmen, um sich musisch bzw. darstellerisch weiterzubilden.[144][142]

An der Jugendgruppenleiterschule in Bündheim bei Bad Harzburg leitete Luserke jährliche Schulungen.[145] In Kooperation mit der Volkshochschule Meldorf fanden in seinem Arbeitszimmer Lesungen und Erzählungen mit jeweils bis zu dreißig Zuhörern statt.[128]

In seinen letzten Lebensjahren arbeitete Luserke an der Vollendung seiner Auffassung vom Spiel der Shakespeare-Komödien und an seiner Lebensphilosophie.[8] Von einem Hörfunkreporter des Norddeutschen Rundfunks aus Anlass seines 75. Geburtstages danach befragt, was für ihn das Bestimmendste in seinem Leben gewesen sei, antwortete er:

„Wenn ich jetzt zurückblicke, so gibt es drei Dinge, die bestimmend gewesen sind: Das eine ist die Nordsee, mal ganz allgemein gesagt, das andere ist die Erziehung, die Bildung, das Pädagogische, und das dritte ist das Abenteuer des Lebens.“

– Martin Luserke, 3. Mai 1955[146]

Er starb im Alter von 88 Jahren in Meldorf und wurde im ostfriesischen Hage neben seiner Ehefrau Annemarie († 1926) begraben.[147][14]

Engagements[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kontakte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste bekannter Personen mit Bezug zur Schule am Meer (Auswahl)

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1935 – 1. Preisträger des Literaturpreises der Reichshauptstadt Berlin für den Roman Hasko[27]
  • 1950 – Ehrenmitglied des schleswig-holsteinischen Schriftstellerverbandes
  • 1954 – Bundesverdienstkreuz am Bande für herausragende Leistungen um das „Darstellende Spiel“ (Laienspiel)[152]
  • 1958 – Friedrich-Hebbel-Preis
  • 1960 – Goldene Medaille der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel[145]
  • 1986 – Die Landesbibliothek Kiel überließ dem Heimatverein Juist das Mobiliar Luserkes als Dauerleihgabe; dieser stellt es seitdem auf der Insel in Haus Sibje zur Besichtigung aus.[153]
  • 1987 – Am 4. Mai wurde an der Hauswand des ehemaligen Wohnhauses von Martin Luserke am Jungfernstieg in Meldorf eine von Hans Gelhaar († 1988) initiierte und von Siegfried Frings (* 1946) gefertigte Gedenktafel aus Schiefer mit vergoldeter Gravur enthüllt,[14][154] 1993 aus Anlass des 25. Todestages Luserkes neu vergoldet.[155]
  • 2010 – Nahe dem ehemaligen Wohnhaus von Martin Luserke am Jungfernstieg in Meldorf wurde eine Hinweistafel (Histour Dithmarschen M52) aufgestellt.[156]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Pädagoge, Schriftsteller und Publizist Martin Kießig, der Luserke persönlich kannte, meint: „Martin Luserke war eine der eigenartigsten und eigenwilligsten Gestalten des deutschen Geisteslebens in diesem [20.] Jahrhundert, eine Begabung von phänomenaler Spannweite: führend in der Laienspielbewegung, Pädagoge und Schulreformer […], Shakespeareforscher, Historiker auf den Spuren der Wikinger und Geusen, mathematisch, musikalisch, bildnerisch begabt“.[157]
  • Der Pädagoge Hans-Windekilde Jannasch beschreibt Luserke als „Mittelpunkt“ der Freien Schulgemeinde Wickersdorf, wo er ihn (wie in Niesky und Haubinda) selbst miterlebt hat. Deren „Blütezeit in den Jahren 1909–19“, abzüglich zweieinhalb Jahren Kriegsteilnahme und -gefangenschaft, sei „wesentlich durch die Persönlichkeit Luserkes bestimmt“ gewesen. Eine „Fülle von schöpferischen Anregungen“ sei von ihm ausgegangen; seine „vielseitige musische Begabung“ habe „das Leben der Schule befruchtet“; er habe verstanden, Atmosphäre zu bilden. Er sei „schon damals aus dem Christentum ausgewandert“ gewesen und „auf dem Rückwege zu jener magisch-nordischen Weltansicht, die sich später in seinem Schrifttum ausspricht, und die ihn bewog, seine Schule am Meer auf der Insel Juist zu gründen“.[158]
  • Dem Schriftsteller Carl Zuckmayer, der Luserke an der Schule am Meer begegnet war und ihm gegenüber eine Antipathie entwickelt hatte, erschien der Erzieher Martin Luserke 1943/44 als ein „ernst zu nehmender und sehr bedenklicher Fall“. Er bezeichnete ihn als „nicht ungefährlich“, weil er „einen starken Einfluss auf junge Menschen“ haben könne. Er sei „von beträchtlicher Phantasie“, verfüge über Eigenwilligkeit, Fähigkeit und Niveau sowie eine enorme Begabung „im Artistischen, besonders Theatralischen“.[159][160]
  • Der Musikwissenschaftler Kurt Sydow: „Ich bekenne, durch Begegnung mit Laienspiel und Sage, Erziehung und Unterricht, das heißt, durch die Begegnung mit Martin Luserke in Bewegung geraten zu sein und meinen eigenen Weg dadurch gefunden zu haben.“[161]
  • Die Pilotin und Unternehmerin Beate Uhse bezeichnet Luserke in ihrer Autobiographie als ihren „Lieblingslehrer“. Er sei „ein phantastischer Mann“, „großzügig und geistreich“ sowie „verständnisvoll“ gewesen.[54]
  • Die auf den Widerstand gegen den Nationalsozialismus fokussierende Publizistin und ehemalige Schulleiterin Anneliese Knoop-Graf beschreibt Luserke in Bezug auf sein literarisches Werk als „oft idealistisch verklärend“ und als „im Gedankengut der Jugendbewegung verwurzelt“. Er behandele in seinen Büchern „meist mythische Stoffe aus der Traum- und spukhaften Welt der Nordsee, der Wattenküste und ihrer Bewohner“.[162]
  • Die Erziehungswissenschaftlerin Barbara Stambolis behauptet ohne jeglichen Beleg, Luserke sei „ein Antisemit, von den Nazis gefördert, aber das meiste Geld für seine Unternehmungen kam von Juden und als Pädagoge zählte er zum fortschrittlichen Lager“.[163]
  • Der promovierte Pädagoge Horst Müller (* 1929), in rund fünfzig Jahren Laienspiel mit Schülern, Studierenden und älteren Erwachsenen sowie elf eigenen Bühnenstücken theatererfahren, postuliert in seiner jüngsten Publikation von 2016, es sei „nicht erwiesen“, ob Martin Luserke ein Antisemit gewesen sei.[164] Ausgangspunkt seiner Ausführungen ist dabei eine kurze Passage in Luserkes Bühnenstück-Groteske Blut und Liebe aus dem Jahr 1906, erstmals veröffentlicht 1912 und später immer wieder neu bearbeitet. Diese spielt im Hochmittelalter (etwa 1050 bis 1250), in dem Juden Außenseiter der entstandenen christlichen Ständegesellschaft waren, zu den Zünften keinen Zugang hatten, nur geächtete Berufe ausüben konnten, sozial und religiös nicht anerkannt waren und mit Missgunst betrachtet wurden. Müller zufolge komme in Luserkes Groteske ein von einem Ritter gefangen gehaltener Jude vor, der von diesem als „verdammter Judenhund“ tituliert werde. Für das Hochmittelalter war dies möglicherweise nicht ungewöhnlich. Political Correctness stand nachweislich weder im Mittelalter noch zur Entstehungszeit dieser Luserke-Groteske unter Wilhelm II. auf der Agenda (siehe Antisemitismus (bis 1945) und Judenfeindlichkeit).
  • Barbara Korte verweist in ihrer Dissertation aus dem Jahr 2017 darauf, dass Luserke seine als jüdisch beschriebenen Figuren ganz unterschiedlich angelegt habe, z. B. auch positiv als junger und mutiger Held (Jussuf. In: Der Brunnen If)[165] oder als beliebter netter „Mauscheltyp“ mit differenzierter Charakteristik (Moses. In: Der Brunnen If).[166] Zudem überlasse es Luserke den jeweils agierenden Laienspielgruppen, wie sie die Figuren in ihren Aufführungen konkret auslegen, denn er gebe dazu bewusst keine Regieanweisungen. Die Klassifikation Luserkes als Antisemit behauptet Korte ebenso wie Stambolis unbelegt.[167]
  • Die Autorin Gudrun Wilcke (Pseudonym: Gudrun Pausewang) notierte in ihrer Arbeit über Die Kinder- und Jugendliteratur des Nationalsozialismus… zu Luserkes Laienspiel-Groteske Blut und Liebe: „Nanu! – Das sind keine nationalsozialistischen Töne! Und auch das Ende von BLUT UND LIEBE hört sich an wie der Anflug einer Kritik am Nationalsozialismus.“[168] Sie bezieht sich dabei offensichtlich auf eine zwischen 1933 und 1945 erschienene Neubearbeitung des 1906 entstandenen Werks.
  • Karl-Ulrich Meves, Schauspieler und Synchronsprecher aus Hamburg, war als Schüler an der Meldorfer Gelehrtenschule und Akteur bei Luserkes Bauhütten: Luserke „hat […] die Lokomotive meines beruflichen Lebens auf die richtigen Gleise gesetzt. […] Dafür hat Lu einen Platz in meinem Herzen.“[11]
  • Der Erziehungswissenschaftler Jürgen Oelkers bezeichnet Martin Luserke, Hermann Lietz und Gustav Wyneken als „Außenseiter“. Diese als „große Pädagogen“ zu stilisieren, sei Teil einer Selbstinszenierung gewesen, durch die man Anhänger und Kunden gesucht habe.[169]
  • Die Pädagogin Gertrud von Hassel beurteilte Luserkes Arbeit an der Meldorfer Gelehrtenschule als „eine fünfjährige, überaus glückliche und fruchtbare Phase […], die positive Entwicklungen bei den Schülern auslöste. Diese fünf Jahre mit Luserke waren für die Schule ein Glücksfall.“[170]
  • Der Pädagoge und Publizist Rudolf Mirbt kommt hinsichtlich Luserkes Rolle für das Darstellende Spiel in der Schul- und Jugendarbeit zu folgendem Fazit: „Ohne Martin Luserke hätte sich das Laienspiel niemals so entfaltet, wie es 1920–1933 möglich wurde.“[171]
  • Der Erziehungswissenschaftler Klaus Prange meint mit Bezug auf Luserkes 1925 erschienenes Buch Schule am Meer – Ein Buch vom Wachsen deutscher Jugend geradeaus vom Ursprünglichen bis ins Letzte, bei Luserke eine „Mischung aus regressiver Ideologie und künstlerischer Stilisierung“ zu erkennen. „Das Leiden an der Gegenwart“ rette sich „in ein Formgefühl, das sich über einen vormodernen Zustand der Kunst“ stabilisiere. „Die abgelegten Moden von gestern“ würden „gewissermaßen zur Dauertracht des unglücklichen Bewusstseins“. „Frappant“ sei „die Parallele zu [Rudolf] Steiner: Die Ästhetisierung der Erfahrung gibt sich als Weltschicksal“.[172]
  • Der Soziologe und Nationalökonom Alfred Weber adressierte Luserke in einem Offenen Brief, der am 28. Februar 1925 in der renommierten Frankfurter Zeitung veröffentlicht wurde: „Ich habe auch noch kaum eine so schöne, praktische Umreißung der Aufgabe heutiger Erziehung auf ihrer höchsten Stufe gefunden, und was Sie darüber geben, ist – das ist das allerbeste – nur die Theoretisierung Ihrer mit Erfolg durch lange Jahre geübten Praxis.“[173]
  • Der Erziehungs- und Theaterwissenschaftler Hans Peter Schöniger stellt fest: „…in Pädagogenkreisen und der Öffentlichkeit [war es] in der Vergangenheit sehr still um die Person Martin Luserke. Das mag an dem Umstand gelegen haben, daß viele Martin Luserke in seiner Begeisterung für die nordisch-germanische Mythenwelt (fast alle seine Erzählungen handeln davon) als geistigen Wegbereiter nationalsozialistischen Gedankenguts bezeichnet haben. Über einen solchen Vorwurf muß man (auch im Zuge einer kritischen Aufarbeitung des Themas Reformpädagogik und Faschismus) streiten dürfen.“[64]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin Luserke 80 Jahre alt. In: Berichte vom Tage. Norddeutscher Rundfunk, 4. Mai 1960, ca. 2 Min.

Hörfunk (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Bedeutsamkeit des Laienspiels. (Leiter der Schule am Meer, Juist). (= Schul- und Laienspiel. 2. Folge). Pädagogischer Funk der Deutschen Welle. 13. November 1930, 16:00–16:25 Uhr
  • Martin Luserke spricht. Jugendstunde der Funk-Stunde Berlin. 23. Oktober 1931, 17:30–17:50 Uhr[174]
  • Hörfunkinterview zur Meldorfer Spielweise mit Martin Luserke, MGS-Primanerin Alice Witt, OStD Dr. Kurt Reiche (Meldorfer Gelehrtenschule), Prof. Otto Haase (Kultusministerium Schleswig-Holstein), Dr. Herbert Giffei (Oldenburg i. O.), Norddeutscher Rundfunk 1952, 9:53 Min.
  • Hörfunkinterview mit Martin Luserke über dessen Shakespeare-Forschung (Pan, Apollon, Prospero), Norddeutscher Rundfunk 1955, 5:45 Min.
  • 75. Geburtstag Martin Luserke, Hörfunkinterview, 3. Mai 1955, 32 Min.
  • Der Dampfer, der aufs Land heraufkam, Erzählabend bei Martin Luserke, Norddeutscher Rundfunk 1955, 29:01 Min.
  • Obadjah und die ZK 14, Hörfunk-Feature mit Martin Luserke, Sendereihe: Zwischen Nord- und Ostsee, Norddeutscher Rundfunk, 1956, 22:02 Min.
  • Der Stern, der in die Dünen fiel, Erzählung von Martin Luserke, Norddeutscher Rundfunk 1960, 27:34 Min.
  • Hörfunkinterview mit Martin Luserke zu VHS-Erzählabenden in Meldorf, Norddeutscher Rundfunk 1962, 3:22 Min.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Luserkes Werk verbindet sich eine mythische Bilderwelt mit einer ausgeprägten Traumsymbolik.[27]

Erzählungen und Novellen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Legende von Kabirah und dem heiligen Bogen. 1918.
  • Die Bücher der Schule am Meer. Zeltgeschichten I. Fremdartige Abenteuer, von denen im Zelt und am Feuer erzählt wurde. Angelsachsen-Verlag, Bremen 1925.
  • Hasko wird Geusenkapitän. Verlag Moritz Diesterweg, Frankfurt am Main 1925.
  • Die Bücher der Schule am Meer. Zeltgeschichten II. Fremdartige Abenteuer, von denen im Zelt und am Feuer erzählt wurde. Angelsachsen Verlag, Bremen 1926.
  • Sivard Einauge und andere Legenden, die in der Schule am Meer erzählt wurden. Spurbücherei, Band 14. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1930.
  • Der erzwungene Bruder – Nordische Novellen. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1930.
  • Erich Eggelin (Hrsg.): Die Legende von dem Stern, der in die Dünen gefallen war. In: Jungdeutsche Jugend, Jg. 3, Heft 7, Gesellschaft Deutscher Presse 1931.
  • Das schnellere Schiff, Langen Müller Verlag, München 1931. (Neuauflage: ISBN 978-3-7822-0186-5)
  • Seegeschichten. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1932.
  • Die Legende von dem erzwungenen Bruder. Mit einem Bilde des Dichters, Ferdinand Hirt Verlag, Breslau 1933.
  • Ein Mann! Eine Geschichte vom Abenteuer des Lebens, 1934.
  • Die herrliche Windbüchse. Ein Jungenstück. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1934.
  • Groen Oie am grauen Strom und die Bauern vom Hanushof. Erzählungen. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1934.
  • Das Haus auf der unnahbaren Insel, 1935.
  • Von Indianern, Persern und Geusen. Seltsame Geschichten. Nachwort v. Martin Kießig, Hermann Schaffstein Verlag, Köln 1935.
  • Das Schiff Satans – Bretonische Erzählungen. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1935.
  • Die drei Erscheinungen der Heiligen Anna von Auray, 1935. (Neuauflage: ISBN 978-3-7822-0186-5)
  • Die Hand, die sich rächte, 1935.
  • Der kleine Schühß und andere Geschichten. Ein Buch von der Wattenküste. Mit Illustrationen v. Karl Stratil. Gustav Weise Verlag, Leipzig/Berlin 1935 (Neuauflage: ISBN 978-3-7822-0186-5)
  • Geheimnis der See. Zwei bretonische Erzählungen. Paul List Verlag, Leipzig 1935
  • Der kleine Schühß. Wie Tanil und Tak das Wasser zurückholen gingen. Hermann Hillger Verlag, Leipzig 1935.
  • Windvögel in der Nacht. Geschichten von der Wattenküste. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1936. (Neuauflage: ISBN 978-3-7963-0299-2)
  • Das Boot, das auch den zweiten Pfahl berühren musste, 1936.
  • Das Wrack des Raubschiffs, 1936. (Neuauflage: ISBN 978-3-7963-0265-7)
  • Der Dampfer, der aufs Land heraufkam, 1936. (Neuauflage: ISBN 978-3-7963-0327-2)
  • Der Wolf auf Spoeksand, 1936. (Neuauflage: ISBN 978-3-7963-0265-7)
  • Der Stern, der in die Dünen fiel, 1936.
  • Die Möwe Mareen, 1936. (Neuauflage: ISBN 978-3-7963-0299-2)
  • Die Seehunde, 1936. (Neuauflage: ISBN 978-3-7963-0299-2)
  • Die Fahrt nach Letztesand. Umschlaggestaltung: Poppe Folkerts. Grote Verlag, Berlin 1936. (Neuauflage: ISBN 978-3-7963-0265-7)
  • Die Ausfahrt gegen den Tod oder Die letzte Unternehmung des Geusenadmirals. Propyläen Verlag, Berlin 1936.
  • Wie der kleine Schühß einen Fischerhafen rettet. Eine Nordseenovelle. Heckner Verlag, Wolfenbüttel 1937.
  • Das betrunkene Boot. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1937.
  • Krake kreuzt im Nordmeer – Logbuch 1937. Mit Zeichnungen von Willy Thomsen. Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig 1937.
  • Der Gryperspuk. Eine Sage von der Wattenküste, Franz-Eher-Verlag, München 1938. (Neuauflage: ISBN 978-3-7963-0317-3)
  • Das Dorf der Toten, 1940. (Neuauflage: ISBN 978-3-7963-0265-7)
  • Der Schattenriese an der Fähre. Eine Sage. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1940.
  • Die Reise zur Sage. Ein Seemannsgarn vom mündlichen Erzählen. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1940.
  • Bran watet durch das Meer – Eine altkeltische Überlieferung nacherzählt. Cotta’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1940.
  • Die merkwürdige Voraussage. Eine Geschichte vom Abenteuer des Lebens, mit Holzschnitt von Kurt Loderstedt, 1940.
  • Der Turm "Dat Nige Wark" oder Von der absonderlichen Tochter, 1942. (Neuauflage: ISBN 978-3-7822-0186-5)
  • Der Mabh Pab. Eine wahrhaft heitere Geschichte. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1942.
  • Die Dampframme. Mit Zeichnungen von Willy Thomsen. Steirische Verlags-Anstalt, Graz 1942.
  • Das Ufer des Mannes, 1942.
  • Spuk überm Strand – Geschichten vom Meer. C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1942.
  • Geschichten von See und Strand. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1942.
  • Die absonderliche Tochter, 1942.
  • Merkwürdige Küstengeschichten. Koehler & Voigtländer, Leipzig 1942.
  • Ewige Wiederkehr. C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1943.
  • Strandwölfe. C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1943.
  • Die Hafengouvernante (Neuauflage: ISBN 978-3-7822-0186-5)
  • Die Herausforderung (Neuauflage: ISBN 978-3-7822-0186-5)

Laienspiele (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Luserke schrieb insgesamt über einhundert Laienspiele, davon sind ab 1912 rund sechzig in div. Verlagen erschienen

  • Fünf Komödien und Fastnachtsspiele aus der Freien Schulgemeinde Wickersdorf. E. W. Bonsels Verlag, München 1912. Inkl. Blut und Liebe. Ein Ritter-Schauer-Drama (Neuauflage: ISBN 978-3-7695-2509-0)
  • Die drei Wünsche. Ein wahrhaft romantisches Sonnenwendspiel. Adolf Saal Verlag, Lauenburg/Elbe 1922.
  • Brunhilde auf Island. Ein wahrhaft romantisches Sonnenwendspiel. Adolf Saal Verlag, Lauenburg/Elbe 1922.[175]
  • König Drosselbart. Ein Wikinger-Märchen. Adolf Saal Verlag, Lauenburg/Elbe 1922.
  • Der gläserne Spiegel. In: Ludwig Pallat und Hans Lebede (Hrsg.): Jugend und Bühne. Ferdinand Hirt Verlag, Leipzig 1924.
  • B7 Q 3–8 oder die Geheimnisse des Drei-Kontinente-Kraftwerks Mittelländisches Meer–Totes Meer. Eine telefonisch-tellurisch-technische Groteske. Christian Kaiser Verlag, München 1927.
  • Der Zelluloidknopf. 1927.
  • Schwan kleb an, 1927.
  • Der Brunnen If – Zaubermärchen. Christian Kaiser Verlag, München 1927.
  • Die kleine Flöte. Eine Märchengroteske in sechs Bildern. Christian Kaiser Verlag, München 1931.
  • Der kupferne Aladin. Ein orientalisch-mystisches Spiel. Christian Kaiser Verlag, München 1933.
  • Der Turm zu Famagusta. ein Bühnenspiel zur Grundsteinlegung des Hallenbaues in der Schule am Meer auf Juist, Pfingsten 1930. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1934.[176]
  • Der Räuberjunge. Christian Kaiser Verlag, München 1934.
  • Das Abenteuer in Tongking – Ein exotisches Spiel. Christian Kaiser Verlag, München 1936.
  • Der Stein Manipur. Ein indisch heißes Drama. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1936.
  • Das unterste Gewölbe oder Die Hochzeit auf Wurmbstein. Ein lustigschauriges Ritterspiel. Verlag Arwed Strauch, Leipzig 1936.
  • Der unsichtbare Elefant – Ein Märchen-Lustspiel. Christian Kaiser Verlag, München 1936.
  • Die goldene Gans – Ein Spiel für Mädelgruppen. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1938.
  • Das unwiderstehliche Subjekt. Romantisches Lustspiel. Albert Langen/Georg Müller Verlag, Berlin 1939.
  • Der schwarze Pirat – Ein heldisches Spiel. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1941.
  • Der goldene Brunnen – Ein Märchenspiel. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1943.
  • Die Hexenschlucht.
  • Die zwei Gagatkugeln.
  • Fitschers Vogel.
  • Kastell Arguin.
  • Der Teufel mit den drei goldenen Haaren. Bärenreiter-Verlag, Kassel 1949.
  • mit Heinrich Lohse: Das Abenteuer in Tongking. Ein wildromantisches Bewegungsspiel. Verlag Meldorfer Spielweise, Meldorf in Holstein 1950.
  • mit Heinrich Lohse: Musik zu Martin Luserke: Das Abenteuer in Tongking. (Partitur). Verlag Meldorfer Spielweise, Meldorf in Holstein 1950.
  • mit Heinrich Lohse: Ritter Ruthland und der Schrecken von Lüth. Dramatischer Reigen auf eine Pavane von William Byrd. Verlag Meldorfer Spielweise, Meldorf in Holstein 1951.
  • mit Heinrich Lohse: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren. Nach dem Grimm'schen Märchen. Verlag Meldorfer Spielweise, Meldorf in Holstein 1951.
  • mit Heinrich Lohse: Grugen Kreefte oder König Peer Spielmanns Baßgeige. Eine Sage von der Wattenküste. Unter Benutzung des Grimmschen Märchens Die Wandergesellen. Verlag Meldorfer Spielweise, Meldorf in Holstein 1952.

Romane (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tanil und Tak. Sieben indianische Legenden. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1925.
  • Sar Ubo und Siri. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1925.
  • Hasko – Ein Wassergeusen-Roman. Franz-Eher-Verlag, München 1936. (Neuauflage: ISBN 978-3-922117-99-5)
  • Sar Ubos Weltfahrt. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1936.
  • Obadjah und die ZK 14 oder Die fröhlichen Abenteuer eines Hexenmeisters. Roman. Ludwig Voggenreiter Verlag, 1936.
  • Wikinger. Eine Trilogie. Band 1: Der eiserne Morgen. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1938.
  • Wikinger. Eine Trilogie. Band 2: Die Hohe See. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1941.
  • Wikinger. Eine Trilogie. Band 3: Kampf ohne Gnade. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1945. (wegen des Kriegsendes nicht mehr erschienen)

Logbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Logbücher der Schule am Meer. 3 Bände. 1925–1934.
  • Logbücher der Krake ZK 14. 1934–1939.
  • Das Logbuch der Krake. Mit Zeichnungen von Dieter Evers. Ludwig Voggenreiter Verlag, Potsdam 1937. (Neuauflage: ISBN 978-7-00-005031-0)
  • Logbücher. 1940–1968.

Abhandlungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Essay[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Warum arbeitet der Mensch? Eine sozialistische Ideologie der Arbeit. Reihe Praktischer Sozialismus, Band 3, Karl Korsch (Hrsg.), Verlag Freies Deutschland, Hannover 1919.

Theater und Jugendbühne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Über die Tanzkunst. Reihe: Wickersdorfer Bühnenspiele Band 2. Hesperus-Verlag, Berlin 1912.[177]
  • Shakespeare-Aufführungen als Bewegungsspiele. Mit einem Nachwort von Hans Brandenburg. Hrsg. v. Bund für das Neue Theater. Walter Seifert Verlag, Stuttgart/ Heilbronn 1921.
  • Zur Technik des Shakespearischen Lustspiels. Walter Seifert Verlag, Stuttgart/ Heilbronn 1921
  • Jugend und Bühne. Ferdinand Hirt Verlag, Breslau 1924.
  • Jugendspiele. Christian Kaiser Verlag, München 1925.
  • Jugend- und Laienbühne – Eine Herleitung von Theorie und Praxis des Bewegungsspiels aus dem Stil des Shakespearischen Schauspiels. Angelsachsen Verlag, Bremen 1927.
  • Das Laienspiel. Revolte der Zuschauer. Niels Kampmann Verlag, Kampen (Sylt)/Heidelberg 1930.
  • Bewegungsspiel. In: Walther Hofstaetter, Ulrich Peters (Hrsg.): Sachwörterbuch für Deutschkunde. Band 1, B. G. Teubner Verlag, Leipzig 1930, S. 146.
  • Shakespeare und das heutige deutsche Laienspiel. In: Deutsche Shakespeare-Gesellschaft (Hrsg.): Shakespeare Jahrbuch. Ausg. 69, Bernhard Tauchnitz Verlag, Leipzig 1933, S. 112ff.
  • Shakespeare-Aufführungen als Bewegungsspiele. In: Deutsche Shakespeare-Gesellschaft (Hrsg.): Shakespeare Jahrbuch. Ausg. 69, Bernhard Tauchnitz Verlag, Leipzig 1933, S. 149, 160, 161.
  • Faxenraten – Eine Vorübung zum dramatischen Veranstalten im Stil des (Shakespearischen) Allround-Theaters. Verlag Meldorfer Spielweise Adolf Heesch, Bd. 6. Meldorf in Holstein 1952.
  • Pan-Apollon-Prospero. Zur Dramaturgie von Shakespeare-Spielen. Hans Christians Verlag, Hamburg 1957.
  • mit Hans Baumann, Franz Brand, Kurt Sydow: Blaset die Hörner. Karl Heinrich Möseler Verlag, Zürich 1968.
  • Agitur ergo sum? Versuch einer morphologischen Deutung des Ur-Zusammenhangs von Theater und Bewusstsein. Hans Christians Verlag, Hamburg 1974.

Pädagogik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Freie Schulgemeinde Wickersdorf bei Saalfeld a. d. Saale. Propaganda-Schrift der Freien Schulgemeinde Wickersdorf, die aus der Praxis einer Reformschule heraus deren Grundsätze und Erfahrungen darstellt – 1. Jahresbericht. Wohlfeld Verlag, Magdeburg 1908.
  • Freimaurerei und moderne Pädagogik. Sonderdruck aus dem Freimaurer-Wochenblatt Der Herold. Verein deutscher Freimaurer, Berlin 1914.
  • Schulgemeinde. Der Aufbau der neuen Schule. Furche-Verlag, Berlin 1919.
  • Schule am Meer (Juist, Nordsee). Leitsätze. Die Gestalt einer Schule deutscher Art. Angelsachsen Verlag, Bremen 1924.[178]
  • Die Grundlage deutscher Sprachbildung – Mit einer Kunst der Improvisation als praktischer Hintergrund. Angelsachsen Verlag, Bremen 1925.
  • Schule am Meer. Ein Buch vom Wachsen deutscher Jugend geradeaus vom Ursprünglichen bis ins Letzte. Angelsachsen Verlag, Bremen 1925.
  • Der vollständige Ausbau der Schule am Meer auf der Nordseeinsel Juist. Angelsachsen-Verlag, Bremen 1925.
  • Die Schulbarkeit der irrationalen Fähigkeiten – Zu einem Versuchsschulplan der Schule am Meer auf Juist. 1931.[179]
  • Die Bedeutung des Theaters und Laienspiels für die heutige Volksbildung. In: Reichsausschuss der Deutschen Jugendverbände, Hermann Maaß, Otto Bartning (Hrsg.): Geistige Formung der Jugend unserer Zeit. Berlin 1931.
  • Die nordische Landschaft als Erzieher. In: Volk im Werden. Zeitschrift für Kulturpolitik. Ausg. 1(3), 1933, S. 49–55.
  • Akademiekurse für musische Elementarbildung? In: Sammlung. Ausg. 7, 1952, S. 41–45.

Dokumentation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Logbücher der Schule am Meer. 3 Bände. 1925–1934.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin Kießig: Martin Luserke. Gestalt und Werk. Versuch einer Wesensdeutung. Dissertation. Universität Leipzig, 1936, OCLC 632234871
  • M. von Kellenbach: Der Mensch in der Dichtung des Dritten Reiches (Hasko). Phil. Dissertation. 1939.
  • Hans-Windekilde Jannasch: Martin Luserke zum 70. Geburtstag. Sammlung, Jan 1, 1950, Ausg. 5, S. 377.
  • Martin Luserke 75 Jahre alt. In: Bildung und Erziehung. Ausg. 8, Böhlau Verlag, 1955, S. 299.
  • Walter Jantzen: 50 Jahre Laienspiel – Gottfried Haaß-Berkow, Martin Luserke, Rudolf Mirbt. In: Bildung und Erziehung. Ausg. 9, Böhlau-Verlag, Wien/ Weimar 1956, S. 245–256.
  • Franz L. Pelgen: Das Laienspiel und die Spielweise Martin Luserkes. Phil. Dissertation. München 1957, OCLC 28919308.
  • Karl Körner: Martin Luserke. In: Mitteilungen der Vereinigung ehemaliger Schüler und der Lehrer der Meldorfer Gelehrtenschule. Ausg. 19/20, Meldorf, Dezember 1960, S. 5–7.
  • Alfred Ehrentreich: Martin Luserkes Vision des Shakespeare-Theaters. In: Bildung und Erziehung, 18 (1965), S. 284–295.
  • Jürgen Koeppen: Die pädagogischen Intentionen in Martin Luserkes Schulspielen. Phil. Dissertation. Pädagogisches Institut der Universität Hamburg 1967.
  • Herbert Giffei: Agitur ergo sum. Martin-Luserke-Gesellschaft e. V. (Hrsg.), Hamburg 1969, S. 9–23.
  • Hubert H. Kelter: Statt einer Gedächtnisrede…. Martin-Luserke-Gesellschaft e. V. (Hrsg.), Hamburg 1969, S. 3–8.
  • Jean F. Nordhaus: The Laienspiel Movement and Brecht's Lehrstuecke. PhD diss. Yale University 1969. OCLC 632102815
  • Herbert Giffei: Luserke, Martin. In: Schleswig-holsteinisches biographisches Lexikon. 1971, S. 193–195.
  • Anneliese Knoop: Martin Luserke. In: Klaus Doderer (Hrsg.): Lexikon der Kinder- und Jugendliteratur. Band 2: I–O. Beltz, Weinheim/ Pullach/ Basel 1977.
  • Herbert Giffei: Martin Luserke und das Theater. (= Hilfen für Spielleiter. Band 18). Landesarbeitsgemeinschaft für Spiel und Amateurtheater in Nordrhein-Westfalen (Hrsg.). Doepgen, Bergheim 1979.
  • Friedrich Merker: Die Bedeutung des Musischen in der Pädagogik Martin Luserkes. In: Pädagogische Rundschau, 34 (1980), S. 595–601.
  • Kurt Sydow: Die Lebensfahrt eines großen Erzählers – Martin Luserke (1880–1968). In: Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung. 12, 1980.
  • Karsten Kröger: Der Beitrag Martin Luserkes zur reformpädagogischen Bewegung. Hausarbeit im Rahmen der Lehramtsstaatsprüfung, Fachbereich Erziehungswissenschaften. Universität Hamburg, 1984.
  • Herbert Giffei: Martin Luserke - Ein Wegbereiter der modernen Erlebnispädagogik? (= Wegbereiter der modernen Erlebnispädagogik. Heft 6). Klaus Neubauer Verlag, Lüneburg 1987, ISBN 3-88456-040-9.
  • Winfried Mogge: Luserke, Martin. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 15, Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-00196-6, S. 533 f. (Digitalisat)..
  • Cornelia Susanne Anna Godde: Das Laienspiel als reformpädagogisches Element. Die Bedeutung Martin Luserkes für das heutige Bildungswesen. (= Beiträge zu Erziehungswissenschaften, Band 3). Dissertation Universität Bonn. Wehle, Witterschlick/ Bonn 1990, ISBN 3-925267-38-7.
  • Jörg W. Ziegenspeck (Hrsg.): Martin Luserke. Reformpädagoge – Dichter – Theatermann; Gründer und Leiter der „Schule am Meer“ auf der Nordseeinsel Juist (1925–1934) (= Wegbereiter der modernen Erlebnispädagogik, Band 6). Neubauer, Lüneburg 1990, ISBN 3-88456-072-7.
  • Brigitte Cléac'h: Martin Luserke und die Bretagne: Anfang einer Reise zur Sage auf der Insel Molène im Jahre 1905. Dissertation Université de Bretagne Occidentale. Mémoire de Maîtrise, Brest 1991, OCLC 838761494.
  • Heinke Baumgartner-Brandt: Erinnerungen an die Luserke-Zeit. In: Mitteilungen der Vereinigung ehemaliger Schüler und der Lehrer der Meldorfer Gelehrtenschule/Traditionsgemeinschaft Greifenberger Gymnasiasten. Ausg. Winter 1993, Meldorf, Holstein, S. 6–8.
  • Nicole Becker: Reformpädagogik in der Weser-Ems-Region: das Beispiel „Haus am Meer“ von Martin Luserke Dissertation. Universität Oldenburg, 1993. OCLC 25681322
  • Ulrich Schwerdt: Martin Luserke (1880–1968). Reformpädagogik im Spannungsfeld von pädagogischer Innovation und kulturkritischer Ideologie. Eine biographische Rekonstruktion. (= Studien zur Bildungsreform, Band 23). Phil. Dissertation, Universität Paderborn 1992. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 1993, ISBN 3-631-46119-4.
  • Horst Lipka: Der Pädagoge und die pädagogische Provinz. Martin Luserke und seine Schule am Meer auf Juist. In: Pädagogische Rundschau, 47 (1993), H.1, S. 97–106.
  • Otto Seydel: Das Echo: Die Geschichte der Vision einer „Neuen Schule“. In: Bildung und Erziehung. 1994, Ausg. 47(2), ISSN 0006-2456, S. 175–186.
  • Renate Maiwald: Schule als Gesamtkunstwerk – die Elizabeth-Duncan-Schule und die Schule am Meer (gegründet von Martin Luserke). In: Pädagogisches Forum, 8 (1995), H. 1, S. 3–11.
  • Jürgen Oelkers: Eros und Lichtgestalten: Die Gurus der Landerziehungsheime. (PDF-Datei; 242 KB)
  • Gunther Nickel, Johanna Schrön (Hrsg.), Carl Zuckmayer: Geheimreport. Wallstein-Verlag, Göttingen 2002, ISBN 3-89244-599-0.
  • Gudrun Wilcke: Die Kinder- und Jugendliteratur des Nationalsozialismus als Instrument ideologischer Beeinflussung. Liedertexte – Erzählungen und Romane – Schulbücher… und Jugendkultur, -literatur und -medien. Peter Lang Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-631-54163-5.
  • Albrecht Sauer: Martin Luserke. Reihe: The Oxford Encyclopedia of Maritime History. Oxford University Press, 2007, ISBN 978-0-19-513075-1.
  • Luserke, Martin. In: Klaus-Peter Horn, Heidemarie Kemnitz, Winfried Marotzki, Uwe Sandfuchs (Hrsg.): Klinkhardt Lexikon Erziehungswissenschaft, Bad Heilbrunn 2012, ISBN 978-3-8252-8468-8.
  • Barbara Korte: Texte für das Theaterspiel von Kindern und Jugendlichen im Dritten Reich – Eine exemplarische Untersuchung verschiedener Spielreihen. Phil. Dissertation. Georg-August-Universität, Göttingen 2017, OCLC 986233852.

Martin-Luserke-Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Martin-Luserke-Gesellschaft wurde von dem Vorsitzenden der Handelskammer Hamburg und Leiter der Commerzbibliothek, Hubert H. Kelter, gegründet. Er amtierte auch als Präsident der Gesellschaft, die das Werk Luserkes bewahren wollte.[24][180][181] Die Martin-Luserke-Gesellschaft fungierte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auch als Auftraggeber, um Bücher Luserkes als Anthologien neu herauszugeben. Als Herausgeber agierte dabei Herbert Giffei (1908–1995).[182]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Pädagoge und Autor Reinhard Stähling lässt in seinem 2002 erschienenen Roman Unter westfälischen Eichen bekannte deutsche Schriftsteller, Psychologen und Pädagogen, darunter auch Martin Luserke, im Jahr 1930 zusammentreffen, um das veraltete deutsche Erziehungswesen zu modernisieren. Die Handlung ist zwar fiktiv, die meisten handelnden Personen und die Dokumente sind jedoch reale Historie, so auch die Zitate. Dem Autor geht es um die Frage, ob sich durch ein solches Treffen und dessen Resultate bzw. nachfolgendes gemeinsames Wirken der Teilnehmer der Aufstieg der Nationalsozialisten hätte begrenzen oder gar verhindern lassen.[183]

Von den Künstlern Alf Depser (1899–1990), Dieter Evers (1913–2009), Poppe Folkerts (1875–1949), Siegfried Frings (* 1946), Kurt Loderstedt (1915–1987), Christian Mühlner (1916–2008), Helmut Richter (1909–1994), Karl Stratil (1894–1963), Willy Thomsen (1898–1969), Carl Zuckmayer (1896–1997) und Eduard Zuckmayer (1890–1972) sind Arbeiten bekannt, die sich inhaltlich auf Luserke und seine Werke beziehen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

chronologisch gelistet

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Martin Luserke – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Luserke, Martin. In: Deutsche Biografie. Auf: deutsche-biographie.de, abgerufen am 23. April 2017.
  2. Luserke, Martin, in: Deutsches Archiv für Theaterpädagogik, auf: archiv-datp.de, abgerufen am 29. September 2017.
  3. Herbert Giffei: Martin Luserke - Ein Wegbereiter der modernen Erlebnispädagogik? (= Wegbereiter der modernen Erlebnispädagogik. Heft 6). Klaus Neubauer Verlag, Lüneburg 1987, ISBN 3-88456-040-9.
  4. Stefan Kreuzer: Das Wiener Schultheater an der Schwelle zum 21. Jahrhundert – eine Stellenwertbestimmung. Diplomarbeit, Universität Wien, März 2009, S. 10.
  5. a b Mirona Stanescu: Vom Laientheater zur Theaterpädagogik. Ein historischer Werdegang der Theaterpädagogik in Deutschland. In: Neue Didaktik. 1, 2011, S. 11–29.
  6. Neue Deutsche Biographie. Band 15, Bayerische Akademie der Wissenschaften. Historische Kommission. Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-00196-6, S. 533.
  7. Ulrich Schwerdt: Martin Luserke (1880–1968). Reformpädagogik im Spannungsfeld von pädagogischer Innovation und kulturkritischer Ideologie. Eine biographische Rekonstruktion. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1993, ISBN 3-631-46119-4, S. 209–210, 232–233.
  8. a b Hörfunkinterview mit Martin Luserke zur Shakespeare-Forschung, Norddeutscher Rundfunk 1955, 5:45 Min.
  9. Stefan Kreuzer: Das Wiener Schultheater an der Schwelle zum 21. Jahrhundert – eine Stellenwertbestimmung. Diplomarbeit. Universität Wien, März 2009, S. 10.
  10. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr (Hrsg.): Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Band 2: L – O. de Gruyter, Berlin 2001, ISBN 3-11-017252-6, S. 3.
  11. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y Karl-Ulrich Meves: Martin Luserke, in: Mitteilungen 108 (2006), Vereinigung ehemaliger Schüler und der Lehrer der Meldorfer Gelehrtenschule e. V. (Hrsg.), S. 33–41.
  12. Luserke, Carl Friedrich Wilhelm. In: Deutsche Biografie. Auf: deutsche-biographie.de, abgerufen am 23. April 2017.
  13. a b c d e f g h i j Karl Körner: Martin Luserke. In: Meldorfer Hausfreund – Amtliche Zeitung für die Bekanntmachungen der Behörden der Stadt Meldorf und des Meldorfer Wirtschaftsraumes, 7. Jg., Nr. 35, 3. Mai 1955, S. 1.
  14. a b c d Anneliese Peters: Meldorfer Charakterköpfe – Lebenswege im 20. Jahrhundert. Edition Dithmarscher Landeskunde. Books on Demand, Norderstedt 2015, ISBN 978-3-7431-1659-7, S. 65–88.
  15. Die Lebensfahrt des Martin Luserke. Vortrag von Kurt Sydow zum 100. Geburtstag Martin Luserkes am 3. Mai 1980. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  16. a b c Karsten Kröger: Der Beitrag Martin Luserkes zur reformpädagogischen Bewegung. Erziehungswissenschaftliche Hausarbeit im Rahmen der Lehramtsstaatsprüfung. Universität Hamburg, 1984, S. 8.
  17. D. H. Schortinghuis: Begegnung mit Martin Luserke. In: Ostfriesland Magazin. 9, September 1993. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  18. a b Karsten Kröger: Der Beitrag Martin Luserkes zur reformpädagogischen Bewegung. Erziehungswissenschaftliche Hausarbeit im Rahmen der Lehramtsstaatsprüfung. Universität Hamburg, 1984, S. 11.
  19. Martin Kießig: Martin Luserke. Gestalt und Werk. Versuch einer Wesensdeutung. Phil. Diss. Universität Leipzig, J. Särchen Verlag, Berlin 1936, S. 13.
  20. Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung „Martin Luserke – Reformpädagoge – Schriftsteller auf dem Meer und an den Meeresküsten“ von Jörg W. Ziegenspeck im Morgenstern-Museum, Bremerhaven, 9. Oktober 1988. Auf: uni-marburg.de, abgerufen am 23. April 2017.
  21. Gerwien, Paul Vincent’’. In: Deutsche Biographie. Auf: deutsche-biographie.de, abgerufen am 14. Mai 2017.
  22. Die Lebensfahrt des Martin Luserke, Vortrag von Kurt Sydow zum 100. Geburtstag Martin Luserkes am 3. Mai 1980. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  23. Gudrun Fiedler, Susanne Rappe-Weber, Detlef Siegfried (Hrsg.): Sammeln – erschließen – vernetzen: Jugendkultur und soziale Bewegungen im Archiv. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8470-0340-3, S. 180.
  24. a b c d e f Jan Herchenröder: Der Geschichtenerzähler von Meldorf – Ein Besuch beim alten Luserke. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 1 (1962), 2. Januar 1962.
  25. Martin Luserke. In: Munzinger Archiv. Auf: munzinger.de, abgerufen am 23. April 2017.
  26. Die Lebensfahrt des Martin Luserke. Vortrag von Kurt Sydow zum 100. Geburtstag Martin Luserkes am 3. Mai 1980. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  27. a b c d e f g Walter Killy: Literaturlexikon. Band 7: Kräm – Marp. Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2010, ISBN 978-3-11-022049-0, S. 575–576.
  28. Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung „Martin Luserke – Reformpädagoge – Schriftsteller auf dem Meer und an den Meeresküsten“ von Jörg W. Ziegenspeck im Morgenstern-Museum, Bremerhaven, 9. Oktober 1988. Auf: uni-marburg.de, abgerufen am 23. April 2017.
  29. Dieter Luserke: Mit meinem Vater Martin Luserke an Bord des guten Schiffes KRAKE-ZK 14. 1988. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  30. Karsten Kröger: Der Beitrag Martin Luserkes zur reformpädagogischen Bewegung. Erziehungswissenschaftliche Hausarbeit im Rahmen der Lehramtsstaatsprüfung. Universität Hamburg, 1984, S. 9–10.
  31. Martin Luserke. In: Neue Deutsche Biographie. Band 15. Bayerische Akademie der Wissenschaften. Historische Kommission. Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-00196-6, S. 533.
  32. Steffi Hennig: Landerziehungsheime und deren Jugendkulturen, Vordiplomarbeit, Pädagogisches Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Grin Verlag, München 1998. ISBN 978-3638363471.
  33. a b Hans Peter Schöniger: Die Bildung des ganzen Menschen – Zur Geschichte eines reformpädagogischen Ideals. Schneider-Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2004. ISBN 978-3-89676-796-7, S. 420–446.
  34. Karsten Kröger: Der Beitrag Martin Luserkes zur reformpädagogischen Bewegung. Erziehungswissenschaftliche Hausarbeit im Rahmen der Lehramtsstaatsprüfung. Universität Hamburg, 1984, S. 11–12.
  35. Martin Luserke: Das Laienspiel. Revolte der Zuschauer (Nachwort). Niels Kampmann Verlag, Kampen (Sylt)/Heidelberg 1930
  36. D. H. Schortinghuis: Begegnung mit Martin Luserke. In: Ostfriesland Magazin. 9, September 1993. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  37. Hermann Lietz: Vom Leben und Arbeit eines deutschen Erziehers. Veckenstedt am Harz 1920, S. 187.
  38. Erich Meisner: Asketische Erziehung. Hermann Lietz und seine Pädagogik. Beltz, Weinheim 1965, S. 66 ff.
  39. Elisabeth Kutzer: Lietz und die Jungen. In: Leben und Arbeit. April 1968, S. 7–28.
  40. Der Anteil von Schülern jüdischer Abstammung an Luserkes Schule am Meer betrug rund dreißig Prozent und war somit erheblich höher als an staatlichen Schulen Deutschlands.
  41. Hans-Windekilde Jannasch in: Martin Luserke zum 70. Geburtstag. hrsg. v. Hubert H. Kelter, Hamburg 1950, S. 8.
  42. Karsten Kröger: Der Beitrag Martin Luserkes zur reformpädagogischen Bewegung. Erziehungswissenschaftliche Hausarbeit im Rahmen der Lehramtsstaatsprüfung. Universität Hamburg, 1984, S. 9.
  43. Florian Telsnig: Das Aufbegehren der Jugend gegen die Kriegsbegeisterung ihrer Lehrer: Benjamin – Wyneken, Scholem – Buber, Kraft – Borchardt. In: Yearbook for European Jewish Literature Studies. Walter de Gruyter, Berlin 2014. ISSN 2196-6249.
  44. Ralf Koerrenz: Hermann Lietz. Grenzgänger zwischen Theologie und Pädagogik. Peter Lang Verlag der Wissenschaften. Frankfurt am Main 1989, S. 72.
  45. Matthias Fechner: Es handelt sich darum, das Gute überall zu finden. Eine Studie zur Genese der Waldorfpädagogik. Auf: info3-magazin.de, abgerufen am 23. April 2017.
  46. Ulrich Herrmann: „Obwohl seine Rolle als pädagogischer Erneuerer in engem Zusammenhang mit lebensreformerischen Ansätzen der Jahre 1880 bis 1930 und nicht zuletzt mit der Jugendbewegung zu sehen ist, sind Etikettierungen Wynekens als Erzieher und Lehrer beispielsweise kaum zutreffend“. In: „Zurück zur Natur“ und „Vorwärts zum Geist“. 100 Jahre Wickersdorf. Eine kritische Vergegenwärtigung von Werk und Wirkung Gustav Wynekens. 2006. Auf: hsozkult.de, abgerufen am 23. April 2017.
  47. Gerd Radde (Hrsg.): Schulreform – Kontinuitäten und Brüche. Das Versuchsfeld Berlin-Neukölln. Band II: 1945 bis 1972. Springer-Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-322-97283-5, S. 176.
  48. Wilhelm Pieper: Niedersächsische Schulreformen im Luftflottenkommando: von der Niedersächsischen Erziehungsstätte zur IGS Franzsches Feld. Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2009, ISBN 978-3-7815-1683-0, S. 66.
  49. Gudrun Fiedler, Susanne Rappe-Weber, Detlef Siegfried (Hrsg.): Sammeln – erschließen – vernetzen: Jugendkultur und soziale Bewegungen im Archiv. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8470-0340-3, S. 180.
  50. Martin Luserke. In: Munzinger Archiv. Auf: munzinger.de, abgerufen am 23. April 2017.
  51. Gudrun Fiedler, Susanne Rappe-Weber, Detlef Siegfried (Hrsg.): Sammeln – erschließen – vernetzen: Jugendkultur und soziale Bewegungen im Archiv. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8470-0340-3, S. 175.
  52. Martin Luserke: Fünf Komödien und Fastnachtsspiele aus der Freien Schulgemeinde Wickersdorf. E. W. Bonsels Verlag, München 1912. Inkl. Blut und Liebe. Ein Ritter-Schauer-Drama (Neuauflage: ISBN 978-3-7695-2509-0)
  53. Martin Luserke: Über die Tanzkunst. Reihe: Wickersdorfer Bühnenspiele Band 2. Hesperus-Verlag, Berlin 1912.
  54. a b c Beate Uhse: Mit Lust und Liebe – Mein Leben. Ullstein Verlag, Frankfurt am Main/ Berlin 1989, ISBN 3-550-06429-2, S. 53–55.
  55. Martin Luserke. In: Munzinger Archiv. Auf: munzinger.de, abgerufen am 23. April 2017.
  56. Martin Kießig: Martin Luserke. Gestalt und Werk. Versuch einer Wesensdeutung. Phil. Diss., Universität Leipzig. J. Särchen, Berlin 1936, S. 23.
  57. Joan Campbell: Joy in Work, German Work: The National Debate, 1800–1945. Princeton University Press, 2014, ISBN 978-1-4008-6037-1, S. 126–127. (Zitat: It seemed essential to remind people, that the post-revolutionary society must also meet the needs of the nation's intellectuals. This is what Martin Luserke, a popular novelist and educator, tried to do in an essay on work motivation published in 1919 as part of a series Praktischer Sozialismus („Practical Socialism“) edited by the philosopher Karl Korsch. Like Ruckhaber, Luserke thought it wrong to make a distinction between mental and physical labour. This led him to call for a „socialist“ ethic of work to replace the bourgeois-idealist one based on this distinction, which only helped to perpetuate the hierarchy of classes. Under socialism people of all walks of life would be taught to work for one another and to accept discipline in order to achieve common goals. Where Luserke chiefly differed from Ruckhaber is in his belief that intellectual work is hardly „work“ at all, but rather intrinsically pleasurable activity and therefore in some sense its own reward. As a result, he was not particularly concerned with improving the remuneration of intellectuals or cutting back on their hours of work. But he did think that workers of the mind needed special conditions if they were to serve society effectively. To make their different treatment acceptable to the majority of workers whose days were spent in hard, routine, labour, it was necessary to adopt the principle of meritocracy: in Luserke's utopia, examinations would be used to select the few needed for intellectual tasks, and these individuals would then be given non-monetary privileges and rewards, including the opportunity to experience joy in work.)
  58. Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung „Martin Luserke – Reformpädagoge – Schriftsteller auf dem Meer und an den Meeresküsten“. von Jörg W. Ziegenspeck im Morgenstern-Museum, Bremerhaven, 9. Oktober 1988. Auf: uni-marburg.de, abgerufen am 23. April 2017.
  59. Martin Luserke: Logbuch der Schule am Meer. Band 1, Eintrag vom 28. April 1925.
  60. Dieter Luserke: Laudatio zum 25. Todestag von Martin Luserke, 2. Oktober 1993 in Meldorf in der Ditmarsia. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  61. Martin Luserke. In: Neue Deutsche Biographie. Band 15. Bayerische Akademie der Wissenschaften. Historische Kommission. Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-00196-6, S. 533.
  62. Hans Kolde: Lernen am Rand der bewohnbaren Welt. In: Ostfriesland Magazin. Ausgabe 9/2000. SKN, Norden 2000.
  63. Peter Dudek: „Versuchsacker für eine neue Jugend“ – Die Freie Schulgemeinde Wickersdorf 1906–1945. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2009, ISBN 978-3-7815-1681-6, S. 296.
  64. a b c Hans Peter Schöniger: Es war einmal eine Schule am Rande der Welt…. In: Deutsche Lehrerzeitung. 5, 1995. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  65. Die Lebensfahrt des Martin Luserke. Vortrag von Kurt Sydow zum 100. Geburtstag von Martin Luserke am 3. Mai 1980. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  66. Wilfried Gruhn: …und wir sind immer noch im Aufbruch. Eduard Zuckmayer – Musiker und Pädagoge im Umbruch der Jugendbewegung. In: Forum Musikpädagogik. Musikpädagogische Forschungsberichte. Band 6, 1993, Wißner, Augsburg 1994, S. 450–465.
  67. Kurt Sydow: Eduard Zuckmayer zum 70. Geburtstag. In: Musik im Unterricht, 1960, S. 264–265.
  68. Eduard Zuckmayer. Auf: uni-hamburg.de, abgerufen am 23. April 2017.
  69. Ulrich Schwerdt: Martin Luserke (1880–1968). Reformpädagogik im Spannungsfeld von pädagogischer Innovation und kulturkritischer Ideologie. Eine biographische Rekonstruktion. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1993, ISBN 3-631-46119-4.
  70. Cornelia Susanne Anna Godde: Das Laienspiel als reformpädagogisches Element. Die Bedeutung Martin Luserkes für das heutige Bildungswesen. Verlag M. Wehle, Witterschlick/ Bonn 1990, ISBN 3-925267-38-7.
  71. Walter Killy: Dictionary of German Biography. Band 10: Thiebaut – Zycha. de Gruyter, Berlin 2006, ISBN 3-598-23290-X, S. 731.
  72. Eduard Zuckmayer / Martin Luserke: Herbst-Kantate. Auf: swissbib.ch, abgerufen am 23. April 2017.
  73. Luserke, Martin. In: Bruno Jahn: Deutsche biographische Enzyklopädie der Musik. Band 2: S – Z. K. G. Saur, München 2003, ISBN 3-598-11586-5, S. 963.
  74. Staatskommissar für die Regelung der Wohlfahrtspflege in Preußen: Schule am Meer, Juist – Antrag zur Sammlung von Geldspenden zugunsten eines Hallenbaus zur Verbesserung der kulturellen und sportlichen Ausbildungsmöglichkeiten. Auf: deutsche-digitale-bibliothek.de, abgerufen am 23. April 2017.
  75. Logbücher der Schule am Meer, Bd. 3, Eintrag vom 30. Januar 1933.
  76. Rollenspiel. Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen, Baden-Württemberg, auf: lehrerfortbildung-bw.de, abgerufen am 2. April 2017.
  77. Rollenspiel. Landesinstitut für Schule, Nordrhein-Westfalen. Auf: schulentwicklung.nrw.de, abgerufen am 23. April 2017.
  78. Passionsspiel auf dem Erfurter Domberg. Auf: bistum-erfurt.de, abgerufen am 23. April 2017.
  79. Leopold Klepacki: Schultheater. Theorie und Praxis. Waxmann Verlag, Münster 2004, ISBN 3-8309-1416-4, S. 58.
  80. Heike Heckelmann: Schultheater und Reformpädagogik. Narr-Francke-Attempto, Tübingen 2005, ISBN 3-7720-8071-5, S. 303.
  81. Alexander Priebe: Vom Schulturnen zum Schulsport: die Reform der körperlichen Ausbildung in den Deutschen Landerziehungsheimen und der Freien Schulgemeinde Wickersdorf von 1898–1933. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2007, ISBN 978-3-7815-1561-1, S. 119f.
  82. Fritz Winther: Körperbildung als Kunst und Pflicht. Delphin-Verlag, München 1920, S. 21.
  83. Hans Brandenburg: Der moderne Tanz. Georg Müller Verlag, München 1923, S. 146–157, zitiert nach Ulrich Schwerdt: Martin Luserke (1880–1968). Reformpädagogik im Spannungsfeld von pädagogischer Innovation und kulturkritischer Ideologie. Eine biographische Rekonstruktion. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1993, ISBN 3-631-46119-4, S. 100.
  84. Martin Luserke: Auszug aus der Schule am Meer. In: Logbuch des merkwürdigen Schiffes Krake. Band 1, 27. August 1934.
  85. Adolf Hitler: „…Träger höchster Rassenreinheit und damit höchster Rassentüchtigkeit…“. In: Mein Kampf. 5. Auflage. Franz Eher Nachf., München 1930, S. 449.
  86. Mathilde Ludendorff: „…die Erhaltung der Rassereinheit und die Pflege des arteigenen Gotterlebnis, der arteigenen Kunst, arteigener Sitten“. In: Bund für Deutsche Gotterkenntnis – Ludendorff: „Lebenskunde-Philosophie“
  87. Friedemann Bedürftig: Lexikon Drittes Reich. Piper, München 1997, ISBN 3-492-22369-9, S. 118.
  88. Adolf Hitler: „…es genügen schon die moralischen Verheerungen, die die Entartung mit sich bringt, um ein Volk langsam, aber sicher zugrunde zu richten. Diese Verjudung unseres Seelenlebens und Mammonisierung unseres Paarungstriebes werden früher oder später unseren gesamten Nachwuchs verderben…“. In: Mein Kampf. 5. Auflage. Franz Eher Nachf., München 1930, S. 270.
  89. Michael Kinne, Johannes Schwitalla: Sprache im Nationalsozialismus. Groos, Heidelberg 1994, ISBN 3-87276-703-8.
  90. Uwe Puschner, Walter Schmitz, Justus H. Ulbricht: Völkische Semantik bei den Münchner „Kosmikern“ und im George-Kreis. In: Handbuch zur „Völkischen Bewegung“ 1871–1918. K. G. Saur, München 1999, ISBN 3-598-11421-4, S. 711–746.
  91. Cornelia Schmitz-Berning: „Der Niedergang eines Volkes durch Vermischung mit einer artfremden Rasse wurde als Blutsvergiftung bezeichnet“. In: Vokabular des Nationalsozialismus. de Gruyter, Berlin/ New York 2007, ISBN 978-3-11-016888-4, S. 124, 261, 491–530.
  92. Martin Luserke: Schule am Meer (Juist, Nordsee). Leitsätze. Die Gestalt einer Schule deutscher Art. Angelsachsen-Verlag, Bremen 1924.
  93. Ulrich Schwerdt: Martin Luserke (1880–1968). Reformpädagogik im Spannungsfeld von pädagogischer Innovation und kulturkritischer Ideologie. Eine biographische Rekonstruktion. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1993, ISBN 3-631-46119-4, S. 151.
  94. Obadjah war der Palastvorsteher bzw. Hofmeister des Königs Ahab von Israel.
  95. Karl Wilhelm Justi: Der Prophet Obadjah. Universitätsbibliothek der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Auf: uni-frankfurt.de, abgerufen am 1. Juli 2017.
  96. Antwortschreiben des Magdeburger Oberschulrats für höhere Mädchenschulen Adolf Grimme an Martin Luserke, 13. Juli 1926. In: Dieter Sauberzweig (Hrsg.): Adolf Grimme – Briefe. Wallstein, Göttingen 1967, ISBN 3-89244-133-2, S. 27–28.
  97. Die Schule am Meer auf Juist. In: Gesine zu Münster (Hrsg.), Oswald zu Münster: Fototagebuch Band 1 – Aufenthalt in den Landschulheimen Schule am Meer auf Juist und in Marienau 1931–1937. Bei der Olympiade 1936, Berlin. FTB-Verlag, Hamburg 2015, ISBN 978-3-946144-00-7, S. 3–5.
  98. Gudrun Fiedler, Susanne Rappe-Weber, Detlef Siegfried (Hrsg.): Sammeln – erschließen – vernetzen: Jugendkultur und soziale Bewegungen im Archiv. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8470-0340-3, S. 164.
  99. Martin Luserke: Warum arbeitet der Mensch? Eine sozialistische Ideologie der Arbeit. (= Praktischer Sozialismus. Band 3). Verlag Freies Deutschland, Hannover 1919.
  100. Martin Luserke: Dr. Paul Reiner. Nachruf. 4. November 1932.
  101. Martin Luserke: Logbuch der Schule am Meer. Band II, 1933.
  102. Ulrich Lange: Der Salemer Geist und das Dritte Reich. In: Der Freitag. 14. November 2013. Auf: freitag.de, abgerufen am 23. April 2017.
  103. Robert Leicht: 90 Lehrjahre. In: Die Zeit. 29. April 2010. Auf: zeit.de, abgerufen am 23. April 2017.
  104. Neue Deutsche Biographie. Band 15. Bayerische Akademie der Wissenschaften. Historische Kommission. Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-00196-6, S. 533.
  105. Volk im Werden. Jg. 1, H. 3, 1933, S. 49–55.
  106. Shakespeare und das heutige deutsche Laienspiel. In: Shakespeare-Jahrbuch. Band 69, 1933, S. 119 f.
  107. Martin Luserke: Zum Abschluss – An die Mitglieder unserer Außengemeinde. 15. Oktober 1934. In: Blätter der Außengemeinde der Schule am Meer Juist (Nordsee). November 1934, S. 1–3.
  108. Herbert Giffei: Martin Luserke - Ein Wegbereiter der modernen Erlebnispädagogik? Klaus Neubauer Verlag, Lüneburg 1987.
  109. Martin Luserke. Notizen zu Leben und Werk des Reformpädagogen. Ansprache von Jörg W. Ziegenspeck anläßlich der Ausstellungseröffnung „Martin Luserke - Reformpädagoge - Schriftsteller auf dem Meer und an den Meeresküsten“ am 9. Oktober 1988 im Morgenstern-Museum in Bremerhaven. Auf: uni-marburg.de, abgerufen am 23. April 2017.
  110. Iris Hellmich: Auf den Spuren des Schriftstellers Martin Luserke. In: Emder Zeitung. Emder erzählen, Wochenmagazin, Reihe (127. Folge), 5. Juli 1997. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  111. Martin Kießig: Die alte ZK 14. Zu Besuch auf einer schwimmenden Dichterwerkstatt. In: Martin Luserke. Gestalt und Werk. Versuch einer Wesensdeutung. Phil. Diss., Universität Leipzig. J. Särchen Verlag, Berlin 1936. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  112. Die Lebensfahrt des Martin Luserke. Vortrag von Kurt Sydow zum 100. Geburtstag von Martin Luserke am 3. Mai 1980. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  113. lt. Ole Pfeiler (Osterholz-Scharmbeck), Kurator für Plattbodenschiffe des Schiffshistorischen Archivs Flensburg, 14. August 2017.
  114. Alli A. Bolt, Zoutkamp, Nordholland: Blazer ZK 14, built in 1911.
  115. Nachlässe Jens Jürgen Rohwer, Martin Luserke. Staatsbibliothek Berlin. Auf: staatsbibliothek-berlin.de, abgerufen am 23. April 2017.
  116. Nachlass Jens Jürgen Rohwer. Staatsbibliothek Berlin. Auf: staatsbibliothek-berlin.de, abgerufen am 23. April 2017.
  117. Dieter Lohmeier: Jens Rohwer, 1914–1994. Gedenkschrift. Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek (Hrsg.). Kiel 1998, ISBN 3-908613-1-5.
  118. Dieter Luserke: Mit meinem Vater Martin Luserke an Bord des guten Schiffes KRAKE-ZK 14. 1988. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  119. a b Karl Körner: Martin Luserke. In: Meldorfer Hausfreund – Amtliche Zeitung für die Bekanntmachungen der Behörden der Stadt Meldorf und des Meldorfer Wirtschaftsraumes. 7. Jg., Nr. 37, 10. Mai 1955, S. 1.
  120. Ulrich Schwerdt: Martin Luserke (1880–1968). Reformpädagogik im Spannungsfeld von pädagogischer Innovation und kulturkritischer Ideologie. Eine biographische Rekonstruktion. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1993, ISBN 3-631-46119-4, S. 209–210, 232–233.
  121. Helga Mittelbauer: NS-Literaturpreise für österreichische Autoren. Eine Dokumentation. Böhlau Verlag, Wien 1994, ISBN 3-205-98204-5, S. 87.
  122. Die Reichsschrifttumskammer. Auf: dhm.de, abgerufen am 30. April 2017.
  123. Edelgard Bühler, Hans-Eugen Bühler: Der Frontbuchhandel 1939–1945: Organisationen, Kompetenzen, Verlage, Bücher - Eine Dokumentation. Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-093775-1, S. 27.
  124. Wilhelm Kühlmann (Hrsg.): Killy Literaturlexikon. Band 7: Kräm – Marp. de Gruyter, Berlin 2010, ISBN 978-3-11-022049-0, S. 575.
  125. Ernst Klee: Kulturlexikon im Dritten Reich – Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-17153-8, S. 346.
  126. o. Verf.: 50 Jahre Deutsche Buch-Gemeinschaft. Darmstadt 1974, S. 12, 18.
  127. zitiert nach Dieter Luserke (1918–2005). Auf: emhuisken.de, abgerufen am 1. Juli 2017.
  128. a b c Hörfunkinterview mit Martin Luserke zu VHS-Ezählabenden in Meldorf, Norddeutscher Rundfunk 1955, 3:22 Min.
  129. a b bkb (Klaus Behrends): Martin Luserke – Sein Weg von Wickersdorf nach Meldorf, in: Mitteilungen, 3 (1953), Vereinigung ehemaliger Schüler und der Lehrer der Meldorfer Gelehrtenschule (Hrsg.), S. 6–8.
  130. a b c Obadjah und die ZK 14. Hörfunk-Feature mit Martin Luserke, Sendereihe: Zwischen Nord- und Ostsee. Norddeutscher Rundfunk, 1956, 22:02 Min.
  131. Hans Sarkowicz, Alf Mentzer: Literatur in Nazi-Deutschland. Ein biografisches Lexikon. Erweiterte Neuausgabe. Europa-Verlag, Hamburg/Wien 2002, ISBN 3-203-82030-7, S. 21 f. – Zitat: „Goebbels selbst begründete 1938 seine ›Weimarer Dichtertreffen‹ möglicherweise als Reaktion auf die bei Schriftstellern beliebten Zusammenkünfte in Lippoldsberg. Äußerer Anlaß für die Dichtertreffen war die ›Woche des deutschen Buches‹, eine mit großem Aufwand inszenierte deutschlandweite Werbeveranstaltung für das Buch und gleichzeitig für die protegierten Autoren. Mit den Dichtertreffen verfolgte Goebbels allerdings nicht nur das Ziel, der literarischen Elite des NS-Staates ein angenehmes Forum zu verschaffen. Goebbels dienten sie vor allem als Mittel, um die wichtigsten Autoren in seine Propagandaaktivitäten einzubinden und sie zu politischen Bekenntnissen zu nötigen. Deshalb ließ er auch ganz gezielt Schriftsteller nach Weimar zitieren, die dem Regime eher fernstanden. Albrecht Goes zum Beispiel oder Martin Luserke, Georg von der Vring, Walter von Molo, Friedrich Bischoff und Ernst Wiechert, der 1938 gerade aus dem KZ Buchenwald entlassen worden war und an der Tagung über die Dichtung und die Wirklichkeit des Volkes teilnehmen mußte.“
  132. Edelgard Bühler, Hans-Eugen Bühler: Der Frontbuchhandel 1939–1945: Organisationen, Kompetenzen, Verlage, Bücher - Eine Dokumentation. Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-093775-1, S. 179–180.
  133. Edelgard Bühler, Hans-Eugen Bühler: Der Frontbuchhandel 1939–1945: Organisationen, Kompetenzen, Verlage, Bücher - Eine Dokumentation. Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-093775-1, S. 192.
  134. Edelgard Bühler, Hans-Eugen Bühler: Der Frontbuchhandel 1939–1945: Organisationen, Kompetenzen, Verlage, Bücher - Eine Dokumentation. Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-093775-1, S. 145.
  135. Friedrich Denk: Die Zensur der Nachgeborenen. Zur regimekritischen Literatur im Dritten Reich. Denk, Weilheim 1996, ISBN 3-9800207-6-2, zitiert nach: Edelgard Bühler, Hans-Eugen Bühler: Der Frontbuchhandel 1939–1945: Organisationen, Kompetenzen, Verlage, Bücher - Eine Dokumentation. Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-093775-1, S. 28.
  136. Geheimreport (Vorabdruck). In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 14. Februar 2002.
  137. Gunther Nickel, Johanna Schrön (Hrsg.): Geheimreport. Wallstein, Göttingen 2002, ISBN 3-89244-599-0, S. 160.
  138. Leopold Klepacki: Schultheater. Theorie und Praxis. Waxmann Verlag, Münster 2004, ISBN 3-8309-1416-4, S. 58.
  139. Die Meldorfer Gelehrtenschule nach 1945. Auf: mgs-meldorf.de, abgerufen am 23. April 2017.
  140. a b c d Hörfunkinterview zur Meldorfer Spielweise mit Martin Luserke, MGS-Primanerin Alice Witt, OStD Dr. Kurt Reiche (Meldorfer Gelehrtenschule), Prof. Otto Haase (Kultusministerium Schleswig-Holstein), Dr. Herbert Giffei (Oldenburg i. O.), Norddeutscher Rundfunk 1952, 9:53 Min.
  141. a b c d Kurt Reiche: Martin Luserke zum Gedächtnis. In: Mitteilungen der Vereinigung ehemaliger Schüler und der Lehrer der Meldorfer Gelehrtenschule Nr. 33, Meldorf 1968, S. 13–17.
  142. a b c Karl Körner: Martin Luserke. In: Meldorfer Hausfreund – Amtliche Zeitung für die Bekanntmachungen der Behörden der Stadt Meldorf und des Meldorfer Wirtschaftsraumes. 7. Jg., Nr. 37, 10. Mai 1955, S. 4.
  143. a b Heinke Baumgartner-Brandt: Erinnerungen an die Luserke-Zeit. In: Mitteilungen der Vereinigung ehemaliger Schüler und der Lehrer der Meldorfer Gelehrtenschule. Nr. 82, Meldorf 1993, S. 6–8.
  144. Dieter Rudolph: Zeit der Flöhe – Zeit des Kopfes – Zeit der Seele. In: Mitteilungen der Vereinigung ehemaliger Schüler und der Lehrer der Meldorfer Gelehrtenschule. Nr. 83, Meldorf 1993, S. 16–25.
  145. a b Karl Körner: Martin Luserke. Würdigung zum 80. Geburtstag, In: Mitteilungen der Vereinigung ehemaliger Schüler und der Lehrer der Meldorfer Gelehrtenschule. Doppelheft 19/20, Dezember 1960, S. 5–7.
  146. Hörfunkinterview aus Anlass des 75. Geburtstages von Martin Luserke am 3. Mai 1955, Norddeutscher Rundfunk, 2:32 Min.
  147. Altmeister Martin Luserke am Pfingstsonnabend verstorben – Der Erzähler, Erzieher und Forscher wurde 88 Jahre alt. In: Dithmarscher Landeszeitung. 4. Juni 1968.
  148. Martin Kießig: Martin Luserke. Gestalt und Werk. Versuch einer Wesensdeutung. Phil. Diss. Universität Leipzig, J. Särchen Verlag. Berlin 1936; zitiert nach Die Lebensfahrt des Martin Luserke. Vortrag von Kurt Sydow zum 100. Geburtstag Martin Luserkes am 3. Mai 1980. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  149. Willi Münzenberg: Fünf Jahre IAH, Berlin 1926, S. 71 f.
  150. Babette Gross: Willi Münzenberg. Eine politische Karriere. Walter de Gruyter, Berlin 1967, ISBN 3-486-70368-4, S. 157.
  151. Jens Brachmann: Reformpädagogik zwischen Re-Education, Bildungsexpansion und Missbrauchsskandal: Die Geschichte der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime 1947–2012. Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2015, ISBN 978-3-7815-2067-7, S. 33.
  152. Leopold Klepacki: Schultheater. Theorie und Praxis. Waxmann Verlag, Münster 2004, ISBN 3-8309-1416-4, S. 58.
  153. Luserke, Martin – Mobiliar. Auf: dla-marbach.de, abgerufen am 23. April 2017.
  154. Die Meldorfer Gelehrtenschule nach 1945. Auf: mgs-meldorf.de, abgerufen am 23. April 2017.
  155. Peter Lambrecht: Luserke-Gedenken – Begrüßung der Gäste und Eröffnung der Ausstellung, Mitteilungen 83 (1993), Vereinigung ehemaliger Schüler und der Lehrer der Meldorfer Gelehrtenschule e. V., Meldorf 1993, S. 9–15.
  156. Anneliese Peters: Histourschild – Martin Luserke, in: Mitteilungen, 116 (2010), Vereinigung ehemaliger Schüler und der Lehrer der Meldorfer Gelehrtenschule e. V. (Hrsg.), S. 4–5.
  157. Martin Kießig: Dichter erzählen ihre Träume – Selbstzeugnisse deutscher Dichter aus zwei Jahrhunderten. Verlag Urachhaus, Stuttgart 1976. ISBN 3-87838-198-0, S. 203.
  158. Hans-Windekilde Jannasch: Martin Luserke. In: Spätlese - Begegnungen mit Zeitgenossen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1973. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  159. Geheimreport (Vorabdruck). In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 14. Februar 2002.
  160. Gunther Nickel, Johanna Schrön (Hrsg.): Geheimreport. Wallstein, Göttingen 2002, ISBN 3-89244-599-0, S. 160.
  161. Die Lebensfahrt des Martin Luserke. Vortrag von Kurt Sydow zum 100. Geburtstag Martin Luserkes am 3. Mai 1980. Auf: luserke.net, abgerufen am 23. April 2017.
  162. Anneliese Knoop: Martin Luserke. In: Klaus Doderer (Hrsg.): Lexikon der Kinder- und Jugendliteratur. Band 2: I–O. Beltz, Weinheim/ Pullach/ Basel 1977.
  163. Barbara Stambolis: Die Jugendbewegung und ihre Wirkungen: Prägungen – Vernetzungen, gesellschaftliche Einflussnahmen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8470-0343-4, S. 34.
  164. Horst Müller: Der Krieg, er zieht sich etwas hin. Books on Demand, Norderstedt 2016, ISBN 978-3-7412-0338-1, S. 203.
  165. Martin Luserke: Der Brunnen If – Zaubermärchen. Christian Kaiser Verlag, München 1927.
  166. Barbara Korte: Texte für das Theaterspiel von Kindern und Jugendlichen im Dritten Reich – Eine exemplarische Untersuchung verschiedener Spielreihen. Phil. Diss. Georg-August-Universität Göttingen 2017, S. 407.
  167. Barbara Korte: Texte für das Theaterspiel von Kindern und Jugendlichen im Dritten Reich – Eine exemplarische Untersuchung verschiedener Spielreihen. Phil. Diss. Georg-August-Universität, Göttingen 2017, S. 412.
  168. Gudrun Wilcke: Die Kinder- und Jugendliteratur des Nationalsozialismus als Instrument ideologischer Beeinflussung. Liedertexte – Erzählungen und Romane – Schulbücher… und Jugendkultur, -literatur und -medien. Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-631-54163-5, S. 62.
  169. Jürgen Oelkers: Eros und Lichtgestalten – Die Gurus der Landerziehungsheime. (PDF-Datei; 242 KB). Auf: uzh.ch, abgerufen am 23. April 2017.
  170. Peter Lambrecht, Henning Landgraf, Willi Schulz (Hrsg.): Meldorfer Gelehrtenschule 1540 bis 1990 – „Eine gemeine Schole vor de Joget des gantzen Landes“. Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens & Co, Heide 1990, ISBN 3-8042-0500-3, S. 289ff.
  171. Rudolf Mirbt (Hrsg.): Der Teufel mit den drei goldenen Haaren. Bärenreiter-Verlag, Kassel 1949, S. 12.
  172. Klaus Prange: Erziehung zur Anthroposophie – Darstellung und Kritik der Waldorfpädagogik. Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2000, ISBN 3-7815-1089-1, S. 125–126.
  173. Aus: Offener Brief an Herrn Luserke von Univ.-Prof. Alfred Weber, Heidelberg, in: Frankfurter Zeitung, 28. Februar 1925, zitiert nach: Stiftung Schule am Meer (Hrsg.): Der vollständige Ausbau der Schule am Meer auf der Nordseeinsel Juist. Angelsachsen-Verlag, Bremen 1925, S. 19–22.
  174. Hörfunkbeiträge von Martin Luserke. In: Deutsches Rundfunkarchiv, Berlin. Auf: dra.de, abgerufen am 2. April 2017.
  175. M. Luserke: Brunhilde auf Island. Auf: archive.org, abgerufen am 23. April 2017.
  176. Aiga Klotz: Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland 1840–1950. Nachtrag. Springer Verlag, Berlin, Band VII 2016, ISBN 978-3-476-02488-6, S. 73.
  177. M. Luserke: Über die Tanzkunst. Auf: archive.org, abgerufen am 23. April 2017.
  178. Karl Schwarz: Bibliographie der deutschen Landerziehungsheime. Ernst Klett, Stuttgart 1970, S. 92–104, 235–237, 249–256. (Werkverzeichnis, ohne erzählerisches Werk)
  179. Die Schulbarkeit der irrationalen Fähigkeiten – Zu einem Versuchsschulplan der Schule am Meer auf Juist. In: Deutsches Philologenblatt. 39, 1931, S. 500, auf: digizeitschriften.de, abgerufen am 2. April 2017.
  180. Peter Lambrecht: Luserke-Gedenken. In: Mitteilungen der Vereinigung ehemaliger Schüler und der Lehrer der Meldorfer Gelehrtenschule / Traditionsgemeinschaft Greifenberger Gymnasiasten. Nr. 83, Meldorf, Winter 1993, S. 9.
  181. Nachlass Martin Luserke (inkl. Akten der Martin-Luserke-Gesellschaft). In: Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek Kiel, Signatur: Cb 37. Auf: kalliope-verbund.info, abgerufen am 12. August 2017.
  182. Martin Luserke: Sar Ubo und Siri. - Die zwölf Geschichten von Sar Ubo, dem es verhängt war, das Unerhörte zu tun. hrsg. von Herbert Giffei im Auftrag der Martin-Luserke-Gesellschaft. Hans Christians Verlag, Hamburg 1948.
  183. Reinhard Stähling: Unter westfälischen Eichen. Ilma Verlag, Kelkheim 2002, ISBN 3-926340-05-3. Auf: reinhard-stähling.de, abgerufen am 1. Juli 2017.