Martin S. Feldstein

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Martin Stuart Feldstein (* 25. November 1939 in New York City) ist ein US-amerikanischer Ökonom. Er ist gegenwärtig George F. Baker Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University sowie Vorsitzender des National Bureau of Economic Research (NBER). Feldstein war Vorsitzender des Council of Economic Advisers und wichtigster Berater in Wirtschaftsfragen für US-Präsident Ronald Reagan von 1982 bis 1984.

Leben[Bearbeiten]

Feldstein erhielt seinen Bachelorabschluss von Harvard 1961 und seinen Doktorgrad von der University of Oxford 1967 und ist seit 1969 in Harvard Professor. Zu seinen bedeutenden Arbeiten zählen Untersuchungen zur Auswirkung von umlagefinanzierten Rentensystemen auf die gesamtwirtschaftliche Ersparnis. Er kommt darin zu dem Schluss, dass umlagefinanzierte Systeme einen negativen Einfluss auf die Kapitalbildung haben. Daher setzt sich Feldstein für eine Reform der amerikanischen Rentenversicherung (Social Security) ein. Seine Reformvorschläge fanden Eingang in die Pläne von Präsident George W. Bush, die die Schaffung privater Rentenkonten vorsehen. Feldsteins Vorschläge gehen darüber jedoch hinaus, denn er schlägt einen vollständigen Austausch des gegenwärtigen Systems durch private Konten vor. Das – so seine Argumentation – ermöglicht den Sparern einen höheren Zins auf ihre Guthaben und würde zugleich die nationale Ersparnis erhöhen.

Im Jahre 1977 wurde ihm die John Bates Clark Medal der American Economic Association verliehen. Er ist Autor von mehr als 300 Forschungsarbeiten und ist insbesondere bekannt für seine Arbeiten in den Bereichen Makroökonomik und Ökonometrie. Neben seinem Wirken in zahlreichen Gesellschaften in teilweise hochrangigen Positionen ist Feldstein Mitglied der Trilateralen Kommission und des amerikanischen Council on Foreign Relations.

Ehrungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bernhard-Harms-Preis. ifw-kiel.de, abgerufen am 15. Juni 2013.