Martin Schmid (Politiker)

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Martin Schmid (* 24. Mai 1969; heimatberechtigt in Vals und Splügen) ist ein Schweizer Politiker (FDP).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Primar- und Sekundarschule in Splügen besuchte Schmid das Gymnasium an der Bündner Kantonsschule in Chur und absolvierte die Matura Typus E. Ab 1991 studierte er Jurisprudenz an der Universität St. Gallen (HSG) und schloss 1995 mit dem Diplom ab. In seiner Studienzeit wurde er Mitglied im Schweizerischen Zofingerverein.[1] 1997 erwarb er das Rechtsanwaltspatent, 2005 promovierte er zum Dr. iur. HSG. Von 1997 bis 2000 war er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Finanzwirtschaft und Finanzrecht der Universität St. Gallen. Von 2000 bis 2002 war er selbstständiger Rechtsanwalt mit dem Schwergewicht Steuer- und Finanzrecht und daneben teilzeitlich für PricewaterhouseCoopers tätig.

Von 1994 bis 2002 war er Mitglied des Grossen Rates des Kantons Graubünden. Am 24. März 2002 wurde er per 1. Januar 2003 in den Regierungsrat des Kantons Graubünden gewählt. Von 2003 bis 2008 leitete er das Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit. 2007 war er Regierungspräsident. Ab dem 1. Januar 2008 leitete er das Departement für Finanzen und Gemeinden. Bei den Parlamentswahlen vom 23. Oktober 2011 wurde Martin Schmid in den Ständerat gewählt und gab sein Mandat als Regierungsrat ab. Neben der Funktion als Ständerat ist er als Rechtsanwalt tätig.

Schmid ist ledig, lebt in Partnerschaft und hat zwei Söhne und eine Tochter. Er wohnt in Splügen und Chur.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Markus Ehinger: Der Kdt ist in Rothrist und Zofingen aufgewachsen. In: Zofinger Tagblatt, 15. Januar 2004, S. 1.