Martin Slanar

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Martin Slanar Tennisspieler
Nation: OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag: 1. Mai 1981
Rücktritt: 2011
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: František Slanar
Preisgeld: 171.273 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 1:2
Höchste Platzierung: 198 (19. Mai 2008)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 0:1
Höchste Platzierung: 94 (6. Dezember 2010)
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Martin Slanar (* 1. Mai 1981 in Prag, Tschechien) ist ein ehemaliger österreichischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martin Slanar, der in Prag geboren wurde, zog mit sieben Jahren nach Österreich. Dort begann er auch mit dem Tennis und wurde von seinem Vater František trainiert.[1] Auf der Profitour spielte Slanar hauptsächlich Turniere der unterklassigen ITF Future sowie ATP Challenger Tour. Auf der Future Tour konnte insgesamt zehn Titel im Doppel gewinnen. Auf der Challenger Tour gelangen ihm insgesamt sieben Titelgewinne, allesamt im Doppel.

Sein Grand-Slam-Debüt gab er 2008 bei den Australian Open. Völlig überraschend überstand er die Qualifikation und schaffte den Sprung in das Hauptfeld des Einzelbewerbs. Dort spielte er gegen Dudi Sela, der über 200 Ränge besser platziert war und unterlag klar in drei Sätzen. Im selben Jahr schaffte er auch sein Debüt auf der ATP World Tour, indem er sich in Tokio für das Hauptfeld qualifizieren konnte. Ihm gelang in der ersten Runde ein Sieg gegen Donald Young, musste sich in der zweiten Runde jedoch Richard Gasquet geschlagen geben. 2011 schaffte er schließlich auch noch im Doppel den Sprung in ein Hauptfeld. In Johannesburg trat er an der Seite von Philipp Oswald an, unterlag in der ersten Runde aber klar den Lokalmatadoren Rik De Voest und Izak van der Merwe. Im Einzel schaffte Slanar mit einem 198. Rang knapp den Sprung in die Top 200 der Weltrangliste. Im Doppel war er erfolgreicher und konnte sich Ende 2010 mit einem 94. Rang innerhalb der Top 100 platzieren. Nach dem Turnier 2011 in Dortmund beendete Slanar aufgrund zahlreicher Verletzungen und Krankheiten seine Karriere.

2017 spielte er noch einmal ein Turnier in Panama-Stadt an der Seite von Iván Rebolledo. Sie verloren in der ersten Runde gegen Ariel Behar und Fabiano de Paula. Ansonsten ist Slanar seit Karriereende Jugendtrainer und betreut auch Spieler auf der Tour.[2]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (7)

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 8. März 2008 JapanJapan Kyōto (1) Teppich (i) DeutschlandDeutschland Dieter Kindlmann JapanJapan Hiroki Kondō
JapanJapan Gō Soeda
6:1, 7:5
2. 26. Juli 2008 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Međugorje Sand TschechienTschechien Jan Minář SpanienSpanien Pere Riba
SpanienSpanien Pablo Santos
7:5, 6:3
3. 14. März 2009 JapanJapan Kyōto (2) Teppich (i) PakistanPakistan Aisam-ul-Haq Qureshi JapanJapan Tatsuma Itō
JapanJapan Takao Suzuki
6:77, 7:63, [10:6]
4. 7. Mai 2010 AgyptenÄgypten Kairo Sand ItalienItalien Simone Vagnozzi DeutschlandDeutschland Andre Begemann
JamaikaJamaika Dustin Brown
6:3, 6:4
5. 22. Mai 2010 ItalienItalien Cremona Hartplatz OsterreichÖsterreich Alexander Peya SudafrikaSüdafrika Rik De Voest
SudafrikaSüdafrika Izak van der Merwe
7:5, 7:5
6. 26. Juni 2010 ItalienItalien Reggio nell’Emilia Sand OsterreichÖsterreich Philipp Oswald AustralienAustralien Sadik Kadir
IndienIndien Purav Raja
6:2, 5:7, [10:6]
7. 21. November 2010 OsterreichÖsterreich Salzburg Hartplatz (i) OsterreichÖsterreich Alexander Peya AustralienAustralien Rameez Junaid
DeutschlandDeutschland Frank Moser
7:61, 6:3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wer ist Martin Slanar? In: derstandard.at. Abgerufen am 25. Januar 2018.
  2. Traditionsklub ist zu Gast. In: hna.de. 22. Juni 2017, abgerufen am 25. Januar 2018.