Martina Strutz

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Martina Strutz Leichtathletik

Martina strutz 2.jpg
Strutz 2005 in Potsdam

Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 4. November 1981 (35 Jahre)
Geburtsort SchwerinDeutschland
Größe 160 cm
Gewicht 53 kg
Beruf Polizeimeisterin
Karriere
Disziplin Stabhochsprung
Bestleistung 4,55 m (Halle), 4,80 m (Freiluft)
Verein Hagenower SV, vorm. Schweriner SC,
SC Neubrandenburg, SG Dynamo Schwerin
Trainer Thomas Schuldt,
erster Trainer: Andreas Rändler
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Deutsche Meisterschaften 3 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Deutsche Hallenmeisterschaften 1 × Gold 2 × Silber 2 × Bronze
Weltmeisterschaften
0Silber0 Daegu 2011 4,80 m
Europameisterschaften
0Silber0 2012 Helsinki 4,60 m
Deutsche Meisterschaften
0Gold0 2011 Kassel 4,65 m
0Bronze0 2012 BO-Wattenscheid 4,45 m
0Gold0 2013 Ulm 4,65 m
0Silber0 2015 Nürnberg 4,55 m
0Gold0 2016 Kassel 4,70 m
Deutsche Hallenmeisterschaften
0Silber0 2005 Sindelfingen 4,40 m
0Gold0 2006 Karlsruhe 4,45 m
0Bronze0 2011 Leipzig 4,55 m
0Bronze0 2015 Karlsruhe 4,45 m
0Silber0 2016 Leipzig 4,51 m
letzte Änderung: 4. Dezember 2016

Martina Strutz (* 4. November 1981 in Schwerin) ist eine deutsche Leichtathletin, die im Stabhochsprung antritt.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strutz gewann 2006 ihren ersten Deutschen Meistertitel bei den Deutschen Hallenmeisterschaften, verpasste aber bei den Hallenweltmeisterschaften in Moskau als Neunte der Qualifikation mit 4,45 m knapp das Finale. Bei den Europameisterschaften 2006 wurde sie mit 4,50 m Fünfte, wobei sie ihre persönliche Bestleistung einstellte. Am 12. Juli 2011 verbesserte sie den deutschen Rekord von Annika Becker beim Leichtathletik-Meeting in Karlsruhe um einen Zentimeter auf 4,78 m. Bei den Deutschen Meisterschaften in Kassel siegte sie mit übersprungenen 4,65 m vor Silke Spiegelburg. Bei den Weltmeisterschaften in Daegu verbesserte sie am 30. August 2011 den deutschen Rekord nochmals auf 4,80 m und gewann damit Silber.

Am 30. Juni 2012 wurde Strutz bei den Europameisterschaften in Helsinki mit 4,60 m im zweiten Versuch Vize-Europameisterin. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London belegte sie den fünften Platz mit einer Höhe von 4,55 m (hinter Silke Spiegelburg, 4,65 m).

2011, 2013 und 2016 wurde Strutz Deutsche Meisterin..

Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro belegte sie den 9. Platz. Ihr Ziel sind die Olympischen Spiele in Tokio.[1]

Seit 2017 startet Strutz wieder für den Hagenower SV dem sie schon 2011 angehörte. Zuvor war sie zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro zwei Jahre beim Schweriner SC.[1] Von 2012 bis 2014 gehörte sie dem SC Neubrandenburg an. Bis 2010 war Strutz viele Jahre in der Sektion Leichtathletik der SG Dynamo Schwerin.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strutz ist seit 30. April 2015 verpartnert.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898-2005, 2 Bände, Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Martina Strutz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ralf Herbst: Martina Strutz wechselt nach Hagenow - Auf Höhenjagd für den HSV, auf: nnn.de, vom 30. November 2016, abgerufen 4. Dezember 2016
  2. Sportschau.de: Martina Strutz im Porträt