Martinskirche (Kassel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Martinskirche

Die Martinskirche (auch St. Martin) in Kassel ist eine evangelische Pfarrkirche und die Predigtstätte des Bischofs der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Die gotische Kirche wurde vor 1364 begonnen und 1462 geweiht. Ab 1524, mit dem Übertritt zum protestantischen Glauben von Landgraf Philipp, war die Kirche evangelisch. Vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurden hier die hessischen Landgrafen beigesetzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie in teilweise veränderter Form wiederaufgebaut. Es ist eine dreischiffige Hallenkirche von sechs Jochen mit einem zweitürmigen Westbau. Die eckigen (polygonalen) Chorschlüsse sind der Gotik zuzuordnen. Sie werden nach der Anzahl der Segmentteile benannt, hier findet man einen 5/8-Schluss. Von 1960 bis zu seinem Tod im Jahr 1993 wirkte der bedeutende Organist Klaus Martin Ziegler als Kantor an der Martinskirche.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Martinskirche auf einem Stadtplan von Matthäus Merian, 1646
Kassel - Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655; in der Bildmitte die Martinskirche
Die Martinskirche im Jahr 1820
Gemälde von Ludwig Grimm
Altarraum der Martinskirche in Kassel (2017)

Im Jahr 1330 wurde mit dem Bau des neuen Stadtteils Freiheit eine weitere Kirche im Stadtgebiet nötig. 1343 erteilte der Mainzer Weihbischof jenen einen Ablass, die sich am Bau einer neuen Kirche beteiligten. Zu dieser Zeit ist der Bau des (zunächst als Pfarrkirche genutzten) Chores anzunehmen. Kirchenpatrone waren die hl. Jungfrau Maria, der hl. Martin und die hl. Elisabeth. Um in der landgräflichen Residenzstadt ein weiteres geistliches Zentrum zu schaffen, war an der neuen Pfarrkirche ein Chorherren-Stift vorgesehen, das zugleich in Konkurrenz zum Kloster Ahnaberg der Prämonstratenserinnen trat. Das Stift wurde 1366/67 eingerichtet und durch Papst Urban V. bestätigt, als ein weiterer Bauabschnitt geweiht werden und der Chor damit den Kanonikern übergeben werden konnte. Zahlreiche Kanoniker des Stifts übernahmen in der Zeit bis zur Reformation auch Aufgaben am Hofe. Nachdem Landgraf Ludwig I. 1437 ein Stück des Heiligen Kreuzes nach Kassel bringen konnte, erscheint die Martinskirche auch als Stift zum Heiligen Kreuz in den Quellen.

Die Arbeiten kamen nur langsam voran, und nach zwei weiteren Bauphasen stürzten 1440 einige Gewölbe im Hauptschiff ein. Die endgültige Weihe konnte erst 1462 erfolgen. Bis 1487 wurde auch der Südturm als einziger Turm bis zum ersten Umgang ausgeführt; erst 1564/65 erhielt er seine markanten achteckigen Aufbauten, den Abschluss bildete eine welsche Haube. In westphälischer Zeit versuchte König Jérôme das Domkapitel von Paderborn nach Kassel zu verlegen und aus der Martinskirche eine Kathedrale zu machen. Diese Pläne sollen ihm von seinem Bruder Napoléon Bonaparte untersagt worden sein.

Historistische Umgestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende des 19. Jahrhunderts wurde eine Umgestaltung und Fertigstellung des unfertigen Bauwerks durch den Architekten Hugo Schneider (Erbauer der Lutherkirche) in Angriff genommen. 1889 bis 1892 wurde der nördliche Turm errichtet, der Renaissance-Aufbauten des Südturms durch einen neugotischen Aufbau ersetzt.

Zerstörung und Wiederaufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1943 wurde die Martinskirche durch britische Fliegerbomben stark beschädigt, die Langhausgewölbe und -pfeiler stürzten ein. Durch die Hitze während der Bombennacht war die ursprüngliche Kirchenmauer aus Sandstein so zerklüftet, dass sie mit Spritzbeton und einem vorgesetzten Lattengerüst geebnet werden musste.

Bei dem Wiederaufbau von 1954 bis 1958 entschied sich der Architekt Heinrich Otto Vogel aus Trier, das Kirchenschiff zu rekonstruieren, für die Türme jedoch eine moderne Formensprache zu wählen. Das aus Alabaster und Marmor gefertigte Epitaph Philipps des Großmütigen wurde 1955 in die Mitte des Längsschiffes verlegt. Am 1. Juni 1958 wurde die Martinskirche nach dem Wiederaufbau erneut geweiht.

1964 wurde eine dreimanualige Orgel mit 57 Registern und weit über 5000 Pfeifen installiert.

Seit 1997 befindet sich eine Lichtinstallation der Künstlerin Christina Kubisch in der Kirche.

2010–2012 hat die Künstlerin Madeleine Dietz Altar, Kanzel, Taufe und Ambo für die Kirche neu gestaltet.

Die Kirche wird neben der gottesdienstlichen Nutzung auch für andere Zwecke genutzt. So wurden drei Mal Begleitausstellungen zeitgenössischer Kunst zur jeweiligen Documenta gezeigt: 1997 zur Documenta X die Ausstellung Inszenierung und Vergegenwärtigung. Ästhetische und religiöse Erfahrung heute; 2002 zur documenta XI die Ausstellung Der freie Blick und 2007 zur documenta XII die Ausstellung Vision + Audition. Zum Verhältnis von Bild, Wort und Klang.

Bauwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kirchenraum zeigt sich seit dem Wiederaufbau als eine schlicht gehaltene, und trotz der gotischen Formzitate modern anmutende lichte Halle. Er besteht aus zwei Bereichen, die sich durch eine flexible Glaswand voneinander trennen lassen. Der Chorraum und das erste Hauptschiffskoch wurde bis 1995 als die eigentliche Gemeindekirche genutzt; dieser Teil der Kirche verfügt über einen separaten Eingang, das historische Gewölbe wurde hier wieder hergestellt.

Fürstengrüfte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Epitaph Landgraf Philipps im Inneren der Kirche

Bereits im Mittelalter diente die Martinskirche als Bestattungsort. Im Chor sind Gräber verschiedener Stiftsherren und im Langhaus einige bedeutender Kasseler Bürger nachweisbar.

Unter Landgraf Philipp hielt 1526 die Reformation in Hessen Einzug. Bis 1570 war die bisherige Grablege der Landesherren, die Elisabethkirche in Marburg, weiterhin im Besitz des Deutschen Ordens und somit katholisch. Aus diesem Grund wurde unter dem Chor der Martinskirche eine erste Fürstengruft ausgehoben. Die erste Beisetzung ist 1535 nachweisbar, nachdem ein Sohn Philipps im Kindesalter gestorben war. Bis 1637 wurden in dieser Gruft alle Landgrafen von Hessen-Kassel und ihre Familienangehörigen beigesetzt.

Von besonderer Bedeutung ist das Epitaph von Landgraf Philipp, das ehemals über der ersten Gruft im Chor Aufstellung fand. Das Epitaph ist fast zwölf Meter hoch und aus Marmor und Alabaster gefertigt. Es wurde nach dem Tod Philipps von dessen Sohn Wilhelm IV. in Auftrag gegeben und unter Leitung der Hofbildhauer Elias Godefroy und Adam Liquir Beaumont von 1567 bis 1572 gefertigt. Neben verschiedenen biblischen Szenen werden auch Philipp und seine erste Gattin dargestellt. Beim Wiederaufbau wurde das leicht beschädigte und in der Nachkriegszeit beraubte Denkmal aus dem Chor in das Langhaus versetzt. Im Jahre 2004 wurde es gereinigt und teilweise wieder ergänzt.

Für die erste Fürstengruft ist die letzte Beisetzung 1693 nachweisbar. Hier fanden etwa 35 Mitglieder des Fürstenhauses ihre letzte Ruhe. Nach dem Tod von Wilhelm V. wurde unter dem ehemaligen Kapitelsaal eine zweite Fürstengruft erbaut. Hier wurde Wilhelm V. fast drei Jahre nach seinem Tod 1640 beigesetzt. Die zweite Fürstengruft wurde bis 1782 genutzt. Alle späteren Landesherren sind an verschiedenen Orten bestattet. Während die erste Fürstengruft nur zu Beisetzungen geöffnet wurde, hatte die zweite Fürstengruft einen eher repräsentativen Charakter.

Nachdem im Zweiten Weltkrieg die Särge der zweiten Gruft zum Teil verschüttet worden waren, fielen auch viele Teile Metalldieben zum Opfer. Den größten Schaden richtete allerdings die Gemeinde selbst an, indem sie 1953 die Gruft mit einem Bagger enttrümmern ließ. Von einst 38 Särgen der zweiten Gruft sind sechs der bedeutendsten Särge nur noch in Fragmenten erhalten, die Gebeine weitgehend verschollen. Die erste Gruft überstand den Krieg leicht beschädigt und wurde unzugänglich vermauert. Die zweite Gruft ist nach Absprache zu besichtigen.

Orgeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Scherer der Jüngere schuf in den Jahren 1610 bis 1612 eine Orgel mit 33 Registern auf drei Manualen und Pedal. Ein größerer Umbau durch Johann Friedrich Sterzing und Johann Nikolaus Becker wurde 1732 von Johann Sebastian Bach abgenommen. Nach verschiedenen Dispositionsänderungen baute Friedrich Ladegast 1896 hinter dem Scherer-Prospekt ein neues Werk mit 38 Stimmen, das 1943 zerstört wurde.[1] Die Orgelbauwerkstatt Werner Bosch (Kassel) errichtete 1964 eine neue Orgel, die 1991 mit einer elektronischen Setzeranlage ausgestattet wurde. Helmut Bornefeld entwarf die Disposition und die Mensuren. Das Instrument verfügte über 57 klingende Register auf drei Manualen und Pedal. Im Jahr 2010 wurde ein Orgelneubau beschlossen, der von 2014 bis 2017 durch Rieger Orgelbau (Österreich) erfolgt. Die Bosch-Bornefeld-Orgel wurde 2015 nach Sankt Elisabeth umgesetzt.[2]

Die Einweihung der neuen Orgel erfolgte am 4. Juni (Pfingstsonntag) 2017. Sie sind zwei voneinander unabhängige Instrumente: ebenerdig im Kirchenschiffs ein fahrbares Instrument, welches auch in der Chorkirche verwendet werden kann, und eine neue Hauptorgel an der Westwand. Die neue Hauptorgel nimmt die gesamte Breite der Westempore ein und verfügt über 77 Register auf vier Manualwerken und Pedal. Ein Vorhang aus langem Kunsthaar im unteren Bereich, gestaltet von dem Installationskünstler Yngve Holen (* 1982), wird vom Orgelwind aber auch Ventilatoren bewegt.[3] Das Pedal ist in Groß- und Kleinpedal aufgeteilt; die Register des Kleinpedals stehen in einem Schwellkasten. Auch die Register des Positivs sind schwellbar. Vier Register des zweiten Schwellwerks (4. Manualwerk) sind vierteltönig angelegt und verfügen über 24 Töne pro Oktave.[4]

I Hauptwerk C–c4
1. Principal 16′
2. Principal 8′
3. Gambe 8′
4. Gedackt 8′
5. Soloflöte 8′
6. Octave Nr. 1 4′
7. Octave Nr. 2 4′
8. Quinte 223
9. Superoctave 2′
10. Mixtur
11. Kornett V 8′
12. Trompete 16′
13. Trompete 8′
14. Horn 8′
Tremulant
II Positiv (schwellb.) C–c4
15. Quintatön 16′
16. Praestant 8′
17. Gemshorn 8′
18. Quintade 8′
19. Principal 4′
20. Holzflöte 4′
21. Quinte 223
22. Octave 2′
23. Terz 135
24. Kleinquinte 113
25. Oktävlein 1′
26. Mixtur
27. Dulcian 16′
28. Krummhorn 8′
29. Trichterregal 8′
Tremulant
III Schwellwerk Nr. 1 C–c4
30. Bordun 16′
31. Bordun 8′
32. Flûte harm. 8′
33. Viola da Gamba 8′
34. Voix céleste 8′
35. Quinte 513
36. Flûte oct. 4′
37. Terz 315
38. Septime 227
39. None 179
40. Octavin 2′
41. Mixtur
42. Siebenquart
43. Fagott 16′
44. Oboe 8′
45. Trompete 8′
46. Trompete 4′
Tremulant
IV Schwellwerk Nr. 2 C–c4
47. Salicet 16′
48. Holzflöte 8′
49. Salicional 8′
50. Geigenprincipal 8′
51. Fugara 4′
52. Spitzflöte 4′
53. Flautino 2′
54. Zimbel
55. Harmonika 32′
56. Harmonika 16′
57. Harmonika 8′
58. Clarinette 8′
59. Vox humana 8′
Tremulant
Röhrenglocken
Stahlklang I
Stahlklang II
Pedalwerk C–g1
Großpedal
60. Principalbass 16′
61. Violonbass 16′
62. Octavbass 8′
63. Quinte 513
64. Choralbass 4′
65. Posaune 32′
66. Posaune 16′
67. Trompete 8′
68. Klarine 4′
Kleinpedal
69. Subbass 32′
70. Subbass 16′
71. Großquinte 1023
72. Flötenbass 8′
73. Großterz 625
74. Großseptime 447
75. Flötenbass 4′
76. Großnone 359
77. Basson 16′

Das fahrbare Chorinstrument hat neun Register auf zwei Manualwerken, mit angehängtem Pedal (ohne eigene Register). Das Chorinstrument ist auch mittels elektrischer Traktur von der Hauptorgel aus anspielbar.

I Manualwerk C–c4
78. Principal 8′
79. Gedackt 8′
80. Flöte (überblasend) 4′
81. Flöte (überblasend) 2′
82. Zunge / Akkordeon 8′
Tremulant
Windharfe
II Manualwerk C–c4
83. Principal 8′
84. Gedackt 8′
85. Quinte (überblasend) 223
86. Terz (überblasend) 135
Tremulant
Harfe

Glocken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Osannaglocke

Die Martinskirche verfügt über ein siebenstimmiges Bronzegeläut, das im Jahre 1961 von der Glockengießerei Rincker in Sinn (Hessen) gegossen wurde; es erklingt in der Tonfolge g° – b° – d′ – es′ – f′ – g′ – b′.[5] An normalen Sonntagen erklingen nur die Glocken 3–7, an Festtagen wie Weihnachten oder Ostern kommen noch die beiden großen Glocken hinzu. Auf der Vaterunserglocke werden seit dem Jahr 2000 die Stunden geschlagen. Die große Osannaglocke erklingt solistisch am Karfreitag um 15 Uhr und am 22. Oktober um ca. 20:37 Uhr zum Gedenken an die Kasseler Bombennacht. Hierbei wurde sie bis zu seinem Tod im Jahr 2014 vom Kasseler Chronisten Hans Germandi eingeschaltet. Bei der Zerstörung der Kirche im Oktober 1943 wurde auch die alte Osannaglocke zerstört. Diese stand lange Zeit neben der Kirche und wurde im Rahmen der Restaurierung des Gebäudes in das Innere verbracht.[6]

Außerdem gibt es noch eine weitere alte Bronzeglocke (siehe Nr. 8), welche außer Betrieb ist. Ihre Herkunft ist unbekannt.[7]

Nr.
 
Name
 
Stifter
 
Gewicht
(kg, ca.)
Schlagton
 
Turm
1 Christusglocke (Osanna)[8] Henschelwerke 5.300 g0 Südturm
2 Vaterunserglocke mehrere große Firmen Kassels 3.100 b0
3 Abendglocke einige Gemeindeglieder 1.850 d1 Nordturm
4 Mittagsglocke Landeskreditkasse Kassel 1.550 es1
5 Taufglocke Elektrizitäts-AG Mitteldeutschland (EAM) 1.100 f1
6 Morgenglocke Brauerei Kropf 850 g1
7 Abendmahlsglocke Freiherr Waitz von Eschen 600 b1
8  ?  ? 500 ? Südturm

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alois Holtmeyer: Die Bau- und Kulturdenkmäler im Kreis Cassel-Stadt. Verlag Elwert, Marburg 1923 (Die Bau- und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Kassel; Bd. 6).
  • Peter Horst: Die Martinskirche in Kassel (Große Baudenkmäler, Heft 212). 2. Auflage, München/Berlin 1977
  • Franz T. Piderit: Geschichte der Haupt- und Residenzstadt Kassel. Historische Edition Carl, Vellmar 2004, ISBN 3-9807814-3-7 (Nachdr. d. Ausg. Kassel 1882).
  • Christian Presche: Die fürstlichen Grabstätten in der Kasseler Martinskirche. In: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde (ZHG), Bd. 107 (2002), ISSN 0342-3107.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Martinskirche Kassel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christoph Wolff, Markus Zepf: Die Orgeln J. S. Bachs. Ein Handbuch. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2006, ISBN 3-374-02407-6, S. 57 f.
  2. Näheres zur Bosch-Bornefeld-Orgel, abgerufen am 23. Februar 2017.
  3. Berichterstattung zum Neubau der Orgel auf hna.de, abgerufen am 23. Februar 2017.
  4. Informationen zur neuen Orgel und deren Disposition, abgerufen am 23. Februar 2017.
  5. Kassel, Martinskirche, Plenum auf YouTube.
  6. HNA: Eine Zeitzeugin berichtet: Im Krieg herabgestürzte Osannaglocke steht jetzt in der Martinskirche, abgerufen 13. November 2016.
  7. Informationen zu den Glocken
  8. Tonaufnahme der Osannaglocke auf YouTube.

Koordinaten: 51° 19′ 2″ N, 9° 30′ 4″ O