Mary Jackson (Ingenieurin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mary Jackson

Mary Winston Jackson (geboren am 9. April 1921 in Hampton, gestorben am 11. Februar 2005 ebenda) war eine US-amerikanische Ingenieurin. Als wissenschaftliche Angestellte der NASA leistete sie wesentliche Beiträge zur Luft- und Raumfahrttechnik zur Zeit des „Wettlaufs ins All“.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mary war die Tochter von Frank C. Winston und Ella Scott Winston. Sie wuchs in Hampton auf und studierte am Hampton Institute Mathematik und Physik. Nach ihrem Bachelor-Abschluss im Jahr 1942 arbeitete sie für einige Jahre als Lehrerin. 1951 begann Mary Jackson, für das National Advisory Committee for Aeronautics (NACA), die Vorgängerorganisation der NASA, zu arbeiten. Gleichzeitig bildete sie sich an der University of Virginia im Fach Luft- und Raumfahrttechnik weiter. Am Langley Research Center leitete sie aeronautische Tests mit Modellen in einem Windtunnel. Später arbeitete sie für die Personalabteilung der NASA und setzte sich für die Förderung von Frauen ein. Jackson arbeitete 34 Jahre für die NASA, bis sie 1985 in Rente ging.

In ihrer Freizeit engagierte sich Mary Jackson für Bildungsprojekte. Sie gründete einen Wissenschafts-Club für schwarze Jugendliche und wirkte am Bau eines kleinen Windtunnels mit, um durch Experimente mit Jugendlichen Interesse an der Luftfahrt zu wecken. Mit ihrem Ehemann Levi Jackson hatte Mary Jackson einen Sohn namens Levi und eine Tochter namens Carolyn Marie. Sie erlebte die Geburt dreier Enkel und dreier Urenkel.

Filmbiografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dem biografischen Spielfilm Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen, der auf Margot Lee Shetterlys gleichnamigem Buch basiert, ist Mary Jackson eine der Hauptfiguren. Sie wird von Janelle Monáe gespielt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Margot Lee Shetterly: Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen. HarperCollins, Köln 2017, ISBN 978-3-95967-084-5 (englisch: Hidden Figures. The Untold Story of the African-American Women Who Helped Win the Space Race. New York City 2016. Übersetzt von Michael Windgassen).
  • Porträt in der Zeitschrift Ebony im August 1977.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mary Jackson (Ingenieurin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Nachruf in der Daily Press vom 13. Februar 2005, abgerufen am 25. November 2016
  • Biografie auf der Webseite der NASA, abgerufen am 12. Februar 2017