Mary Reilly

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Filmdaten
Deutscher TitelMary Reilly
OriginaltitelMary Reilly
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1996
Länge104 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieStephen Frears
DrehbuchChristopher Hampton
ProduktionLynn Pleshette
Norma Heyman
MusikGeorge Fenton
KameraPhilippe Rousselot
SchnittLesley Walker
Besetzung
Synchronisation

Mary Reilly ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1996. Der Regisseur war Stephen Frears, das Drehbuch schrieb Christopher Hampton anhand des Romans „Im Haus des Dr. Jekyll“ von Valerie Martin, der die berühmte Novelle Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson variiert. Die Hauptrollen spielten Julia Roberts und John Malkovich.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mary Reilly ist ein Dienstmädchen bei Dr. Jekyll. Zuerst betrachtet sie ihn voller Ehrfurcht, doch dann entwickelt sich langsam eine Freundschaft zwischen denb beiden. Eines Tages taucht der neue Assistent des Doktors, Edward Hyde, auf. Mary ist von ihm fasziniert. Erst als sichtbar wird, dass Hyde ein Geheimnis kennt, welches Mary dem Doktor anvertraute, wird seine wahre Identität offenbar. Schließlich erlöst Hyde sich und den Doktor, indem er sich das Gegenmittel in erhöhter Dosierung spritzt und beide sterben.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 23. Februar 1996, der Film entspreche mehr dem Geist des Romans von Robert Louis Stevenson als die früheren Verfilmungen, weil er weniger auf die Spezialeffekte setze. Stattdessen sei der Charakter von Mary Reilly mit ihren zwiespaltigen Gefühlen gegenüber Jekyll / Hyde ausgearbeitet.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Regisseur Stephen Frears wurde für den Filmpreis Goldener Bär nominiert. Stephen Frears und Julia Roberts wurden für die Goldene Himbeere nominiert.

Hintergründe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Produktionskosten des Films betrugen ca. 40 Mio. US-Dollar, davon 8 Mio. US-Dollar für das Honorar von Julia Roberts. Bei einem Einspielergebnis in den USA von ca. 6 Mio. US-Dollar gilt der Film als wirtschaftlich nicht erfolgreich.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meinolf Zurhorst: Julia Roberts. „Pretty Woman“. Heyne Filmbibliothek Band 168. (3. Auflage.) Wilhelm Heyne Verlag, München 1999, ISBN 3-453-05757-0, S. 152–157, 199–200
  • Lars Penning Julia Roberts Bertz Verlag 1. Auflage 2003

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]