Mascha Kaléko

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Mascha Kaléko (gebürtig Golda Malka Aufen, geboren am 7. Juni 1907 im galizischen Chrzanów, Österreich-Ungarn; gestorben am 21. Januar 1975 in Zürich) war eine deutschsprachige, der Neuen Sachlichkeit zugerechnete Dichterin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mascha Kaléko, geboren als Golda Malka Aufen, war das nichtehelich geborene Kind des jüdisch-russischen Kaufmanns Fischel Engel und seiner späteren Ehefrau, der österreichisch-jüdischen Rozalia Chaja Reisel Aufen. 1914, zu Beginn des Ersten Weltkriegs, übersiedelte zunächst die Mutter mit den Töchtern Mascha und Lea nach Deutschland, um Pogromen zu entgehen. In Frankfurt am Main besuchte Kaléko die Volksschule. Ihr Vater wurde dort aufgrund seiner russischen Staatsbürgerschaft als „feindlicher Ausländer“ interniert. 1916 zog die Familie nach Marburg, schließlich 1918 nach Berlin, ins Scheunenviertel der Spandauer Vorstadt (Grenadierstraße 17).

Hier verbrachte Kaléko ihre Schul- und Studienzeit. Obwohl Kaléko eine gute Schülerin war und auch sehr daran interessiert, später zu studieren, war ihr Vater der Meinung, dass ein Studium für ein Mädchen nicht notwendig sei. 1922 heirateten ihre Eltern standesamtlich, sie wurde von ihrem Vater anerkannt und erhielt den Namen Mascha Engel.

Kaléko begann 1925 im Arbeiterfürsorgeamt der jüdischen Organisationen Deutschlands in der Auguststraße 17 eine Bürolehre. Nebenher besuchte sie Abendkurse in Philosophie und Psychologie, unter anderem an der Lessing-Hochschule und an der Friedrich-Wilhelms-Universität (heute Humboldt-Universität).

Am 31. Juli 1928 heiratete sie den knapp zehn Jahre älteren Hebräischlehrer Saul Aaron Kaléko, den sie seit 1926 kannte. Gegen Ende der zwanziger Jahre kam sie mit der künstlerischen Avantgarde Berlins in Kontakt, die sich im Romanischen Café traf. So lernte sie u. a. Else Lasker-Schüler und Joachim Ringelnatz kennen.

1929 veröffentlichte Mascha Kaléko erste Kabarett-Gedichte (in der Zeitung Querschnitt),[1] die im heiter-melancholischen Ton die Lebenswelt der kleinen Leute und die Atmosphäre im Berlin ihrer Zeit widerspiegeln. Ab 1930 wirkte sie beim Rundfunk und im Künstlerkabarett (Küka) mit. Edmund Nick und Günter Neumann vertonten ihre Texte, vorgetragen wurden diese von Interpretinnen und Schauspielerinnen wie Rosa Valetti, Claire Waldoff oder Annemarie Hase.

1933 publizierte sie das Lyrische Stenogrammheft, über das der Philosoph Martin Heidegger 1959 an sie schrieb: „[…] Ihr ‚Stenogrammheft‘ sagt, dass Sie alles wissen, was Sterblichen zu wissen gegeben.“[2] Die reichsweite nationalsozialistische Bücherverbrennung im Mai 1933 betraf das erfolgreiche Werk nicht. Es war im Januar 1933 erschienen und die Nationalsozialisten wussten damals noch nicht, dass Mascha Kaléko Jüdin war. Das kleine Lesebuch für Große erschien 1934.

Berliner Gedenktafel in Charlottenburg, Bleibtreustraße 10/11. Hier wohnte Mascha Kaléko zwischen 1936 und 1938.

1933/1934 studierte Kaléko an der Reimann-Schule in Berlin, u. a. in der Klasse für Werbungs- und Publicity-Schreiben.[3] Im Dezember 1936 wurde ihr Sohn Evjatar Alexander Michael in Berlin geboren (sein Name wurde im Exil in Steven geändert). Kindsvater war der – wie sie selbst aus Polen stammende – Dirigent und Musikwissenschaftler Chemjo Vinaver. Am 22. Januar 1938 wurde die Ehe von Saul und Mascha Kaléko geschieden, sechs Tage später heiratete Kaléko Vinaver. Sie behielt den Namen Kaléko als Künstlernamen bei.

Bald wurden ihre Bücher als „schädliche und unerwünschte Schriften“ von den Nationalsozialisten verboten. Die neue Familie emigrierte im September 1938 in die Vereinigten Staaten von Amerika. Der berufliche Erfolg für Vinaver blieb dort aus, Kaléko hielt die Familie mit dem Verfassen von Reklametexten über Wasser und schrieb unter anderem Kindergedichte. 1939 veröffentlichte sie Texte in der deutschsprachigen jüdischen Exilzeitung Aufbau. 1944 erhielt die Familie Vinaver/Kaléko die amerikanische Staatsbürgerschaft. Am 6. Dezember 1945 war Kaléko aktiv dabei, als der New Yorker Progressive Literary Club, eine von Heinrich Eduard Jacob gegründete Initiative zur Pflege der deutschen Literatur im Exil, verstorbener Dichter gedachte. Ein amerikanischer Verlag veröffentlichte 1945 ihre Verse für Zeitgenossen. Kaléko lebte während ihrer New Yorker Zeit von 1942 bis 1957 in Greenwich Village; an ihrem früheren Wohnort in der Minetta Street von Manhattan ist seit 2007 eine Gedenktafel angebracht.

Nach dem Krieg fand Kaléko in Deutschland wieder ein Lesepublikum. Das Lyrische Stenogrammheft wurde erneut von Rowohlt erfolgreich verlegt (1956), danach auch die Verse für Zeitgenossen; beide kamen auf die Bestsellerlisten. 1960 wollte man ihr den Fontane-Preis der Akademie der Künste in Berlin (West) verleihen; wegen eines ehemaligen SS-Mitgliedes in der Jury, Hans Egon Holthusen, lehnte sie dies jedoch ab. Der Geschäftsführer der Akademie Herbert von Buttlar wusch Holthusens SS-Mitgliedschaft rein und empfahl den Emigranten, wenn es ihnen nicht gefalle, fortzubleiben.[4] Im selben Jahr wanderte sie ihrem Mann zuliebe mit ihm nach Jerusalem aus. Dort litt sie sehr unter der sprachlichen und kulturellen Isolation und lebte enttäuscht und einsam.

1968 starb ihr musikalisch hochbegabter Sohn in New York nach einer schweren Krankheit. Nachdem 1973 auch Vinaver starb, fand sie im letzten Lebensjahr wieder Kraft zu schreiben. Schon in ihrem bereits 1945 erschienenen Gedicht Memento drückt sie ihre Angst aus, erst nach ihren Angehörigen zu sterben. „Bedenkt: Den eignen Tod, den stirbt man nur; doch mit dem Tod der andern muss man leben.“

Im Herbst 1974 besuchte sie ein letztes Mal Berlin und hielt dort einen Vortrag. Mascha Kaléko dachte darüber nach, neben ihrem Domizil in Jerusalem auch eine kleine Wohnung in Berlin zu nehmen, um in dem Ort zu leben, an den sie glückliche Jugenderinnerungen besaß. Auf dem Weg zurück nach Jerusalem machte sie einen Zwischenhalt in Zürich, wo sie am 21. Januar 1975 an Magenkrebs starb, 14 Monate nach ihrem Mann. Ihr Grab befindet sich auf dem jüdischen Friedhof Oberer Friesenberg in Zürich.[5]

Zum Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charakteristisch für Mascha Kalékos Arbeit ist die Großstadtlyrik mit ironisch-zärtlichem, melancholischem Ton. Als einzige bekannte weibliche Dichterin der Neuen Sachlichkeit[6] wurde sie häufig mit ihren männlichen Kollegen verglichen, so bezeichnete man sie als „weiblichen Ringelnatz“[7] oder nannte sie einen „weiblichen Kästner“.[8] Ihre Gedichte wurden – als Chansons vertont – von Diseusen wie Hanne Wieder gesungen oder werden von Sängern wie Rainer Bielfeldt oder Rebekka Ziegler noch heute vorgetragen. Verwalterin von Kalékos literarischem Nachlass ist Gisela Zoch-Westphal, er liegt im Deutschen Literaturarchiv Marbach.[9]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Lebzeiten erschienen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das lyrische Stenogrammheft. Verse vom Alltag. Rowohlt, Berlin 1933.
  • Kleines Lesebuch für Große. Gereimtes und Ungereimtes. Rowohlt, Berlin 1935.
    • In einem Band: Das lyrische Stenogrammheft. Kleines Lesebuch für Große. Rowohlt Taschenbuch (rororo 175), Reinbek 1956 (28. A. 2004), ISBN 978-3-499-11784-8.
  • Verse für Zeitgenossen. Schoenhof Verlag, Cambridge (Mass.) 1945.
  • Der Papagei, die Mamagei und andere komische Tiere. Ein Versbuch für verspielte Kinder sämtlicher Jahrgänge. Fackelträger-Verlag, Hannover 1961.
  • Verse in Dur und Moll. Walter Verlag (Collection Känguruh), Olten/Freiburg 1967.
  • Das himmelgraue Poesiealbum der Mascha Kaléko. Blanvalet, Berlin 1968.
  • Wie’s auf dem Mond zugeht und andere Verse. Blanvalet, Berlin 1971.
  • Hat alles seine zwei Schattenseiten. Sinn- & Unsinngedichte. Eremiten-Presse (Broschur 46), Düsseldorf 1973.

Postum herausgegeben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Feine Pflänzchen. Rosen, Tulpen, Nelken und nahrhaftere Gewächse. Eremiten-Presse (Broschur 68), Düsseldorf 1976.
  • Der Gott der kleinen Webefehler. Spaziergänge durch New Yorks Lower Eastside und Greenwich Village. Eremiten-Presse (Broschur 75), Düsseldorf 1977.
  • In meinen Träumen läutet es Sturm. Gedichte und Epigramme aus dem Nachlaß. dtv, (dtv 1294), München 1977, ISBN 3-423-01294-3.
  • Horoskop gefällig? Verse in Dur und Moll. Eulenspiegel-Verlag, Berlin 1977.
  • Heute ist morgen schon gestern. Gedichte aus dem Nachlass. Arani Verlag, Berlin 1980.
  • Tag- und Nacht-Notizen. Eremiten-Presse (Broschur 105), Düsseldorf 1981.
  • Ich bin von anno dazumal. Chansons, Lieder, Gedichte. Arani Verlag, Berlin 1984.
  • Der Stern, auf dem wir leben. Verse für Zeitgenossen. Mit Zeichnungen von Werner Klemke. Rowohlt, Reinbek 1984.
  • Die paar leuchtenden Jahre. dtv, (dtv 13149), München 2003, ISBN 978-3-423-13149-0.
  • Liebesgedichte. Ausgewählt von Elke Heidenreich. Insel Taschenbuch (it 3263), Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-458-34963-1.
  • Mein Lied geht weiter. Hundert Gedichte. dtv, (dtv 13563), München 2007, ISBN 978-3-423-13563-4.
  • Sämtliche Werke und Briefe in vier Bänden. Herausgegeben und kommentiert von Jutta Rosenkranz. Band 1: Werke. Band 2: Briefe 1932–1962. Band III: Briefe 1963–1975. Band IV: Kommentar. dtv, München 2012, ISBN 978-3-423-59086-0.
  • Sei klug und halte dich an Wunder. Gedanken über das Leben. Herausgegeben von Gisela Zoch-Westphal und Eva-Maria Prokop. dtv, München 2013, ISBN 978-3-423-14256-4.
  • Liebst du mich eigentlich? Briefe an ihren Mann. Herausgegeben von Gisela Zoch-Westphal und Eva-Maria Prokop. dtv, München 2015, ISBN 978-3-423-28039-6.
  • Liebesgedichte. Herausgegeben von Gisela Zoch-Westphal und Eva-Maria Prokop. dtv, München 2015, ISBN 978-3-423-28063-1.
  • Das lyrische Stenogrammheft. dtv, München, 2016, ISBN 978-3-423-28098-3.
  • Träume, die auf Reisen führen. Gedichte für Kinder. Illustrationen von Hildegard Müller. Herausgegeben von Eva-Maria Prokop. dtv, München 2016, ISBN 978-3-423-64027-5
  • Feine Pflänzchen. Mit Illustrationen von Eva Schöffmann-Davidov. dtv, München 2016, ISBN 978-3-423-28082-2.

Liedtexte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Auf eine Leierkastenmelodie. (Musik: Edmund Nick)
  • Das letzte Mal. (Musik: Jochen Breuer)
  • Der nächste Morgen. (Musik: Jochen Breuer)
  • Jugendliebe a. D. (Musik: Jochen Breuer)
  • Quasi ein Mahnbrief. (Musik: Edmund Nick)
  • Angebrochener Abend. (Musik: Edmund Nick und Günter Gall)
  • Bist du noch wach? (Musik: Dorot Kreusch-Jakob)
  • Chor der Kriegswaisen. (Musik: Konstantin Wecker)
  • Der Sternanzünder. (Musik: Dorot Kreusch-Jakob)
  • Enfant Terrible. (Musik: Roger Henschel)
  • Gib mir deine kleine Hand. (Musik: Dorot Kreusch-Jakob)
  • Ich freu mich. (Musik: Günter Sonneborn)
  • Kleines Liebeslied. (Musik: Rainer Bielfeldt)
  • Langes Weilchen. (Musik: Dorot Kreusch-Jakob)
  • Mannequins. (Musik: Friedrich Meyer)
  • Sozusagen ein Mailied. (Musik: Karl-Heinz Heydecke)
  • Ursache unbekannt. (Musik: Bettina Hirschberg)
  • Zeitgemäßer Liebesbrief. (Musik: Wolfgang Meyering)

Hörbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Interview mit mir selbst. Mascha Kaléko spricht Mascha Kaléko. [Audiobook] 2 Audio CDs, gesprochen von Mascha Kaléko, Gisela Zoch-Westphal, Gerd Wameling. Regie: Günter Adam Strößner. Universal Music, Berlin 2007, ISBN 978-3-8291-1877-4.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vertonungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mascha-Kaléko-Weg in Berlin-Kladow (2015)
Mascha-Kaléko-Park in Berlin-Hellersdorf (2011)

Am 21. Januar 1990 wurde aus Anlass ihres 15. Todestages eine Berliner Gedenktafel an ihrem ehemaligen Wohnort (1936 bis 1938) in der Bleibtreustraße 10/11 angebracht.[11]

1995 wurde zu ihrem 88. Geburtstag in Berlin-Kladow die Straße 179 in Mascha-Kaléko-Weg umbenannt. Die besondere Beziehung von Mascha Kaléko zu Kladow ist in einem Gedicht mit dem Titel Souvenir à Kladow bezeugt, das sie im Exil in New York schrieb. Die erste und die letzte Zeile lauten: „Ich denke oft an Kladow im April.“ In dem Gedicht wird die Erinnerung an ein Haus an einem See beschrieben, über das die Dichterin sagt: „Hier hab ich achtzehn Frühlinge gewohnt.“[12] Es ist unklar, um welche Art von Haus oder Wohnung in Kladow es sich handelte. Möglicherweise konnte Kaléko im Frühling oder im Frühsommer ein dort gelegenes Wochenendhaus von Bekannten nutzen.[13]

1996 wurde im Zürcher Quartier Oerlikon der Mascha-Kaléko-Weg nach ihr benannt.[14]

Am 11. Mai 2006 bekam die Parkanlage auf dem ehemaligen Kita-Standort Adele-Sandrock-Straße in Berlin-Hellersdorf den Namen Mascha-Kaléko-Park.[15][16]

Zum 100. Geburtstag von Mascha Kaléko im Jahr 2007 wurde an ihrem New Yorker Wohnhaus in der Minetta Street eine Gedenktafel angebracht, die darüber Auskunft gibt, dass die Dichterin von 1942 bis 1959 hier gelebt hat. Im oberen Bereich steht auf beiden Seiten neben einem stilisierten Porträt im Profil folgendes Gedicht von Kaléko (links in Deutsch und rechts in Englisch):[17]

Wenn einst, in friedlicheren Zeiten
Die Länder um das Vorrecht streiten,
(Scheint die Besorgnis auch verfrüht):
„Tja, welches von M.K.’s Quartieren
Soll die „Hier wohnte“-Tafel zieren…?“
– Ich stimme für Minetta Street.

Ebenfalls zum 100. Geburtstag schuf Rengha Rodewill eine zweiteilige Kunstinstallation mit dem Titel Hommage à Mascha Kaléko, die im September 2007 im Georg Kolbe Museum in Berlin ausgestellt wurde.[18][19]

Die Mascha-Kaléko-Grundschule im Berliner Ortsteil Mariendorf (Bezirk Tempelhof-Schöneberg) trägt seit dem 7. Juni 2018, dem 111. Geburtstag von Mascha Kaléko, diesen Namen.[20] Zuvor war die Schule nach dem Zoologen Ludwig Heck benannt, der im Nationalsozialismus an der Entwicklung der Gedankengebäude der Rassenlehre und des Sozialdarwinismus beteiligt und auch persönlich eng mit dem Nationalsozialismus verbunden war.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sigrid BauschingerKaléko, Mascha. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 11, Duncker & Humblot, Berlin 1977, ISBN 3-428-00192-3, S. 55 (Digitalisat).
  • Sarah van der Heusen: Mascha Kaléko und der Fontane-Preis. Ein Fallbeispiel. In: Berliner Hefte zur Geschichte des literarischen Lebens. Nr. 8. Humboldt-Universität, Berlin 2008, ISSN 0949-5371, S. 222–231.
  • Vera Hohleiter: Auf den Spuren der Dichterin Mascha Kaléko. Straßenecken, die an Europa erinnern. In: Aufbau. Die jüdische Wochenzeitung. Nr. 15. Verlag des Aufbau, New York, 27. Juli 2000, ISSN 0004-7813, S. 18.
  • Julia Meyer: „Bibbi, Ester und der Papagei“. Mascha Kalékos jüdische Autorschaft zwischen ,Berliner Kindheit um 1900' und Jugend-Alijah. In: Berlin – Bilder einer Metropole in erzählenden Medien für Kinder und Jugendliche. Hrsg. von Sabine Planka. Königshausen & Neumann, Würzburg 2018, ISBN 978-3-8260-6305-3, S. 139–171.
  • Julia Meyer: Karnevaleske Blödsinnzentrale. Mascha Kalékos Berliner Gedichte als Kabaretttexte im „Querschnitt“. In: Deutsche illustrierte Presse. Journalismus und visuelle Kultur in der Weimarer Republik. Hrsg. von Katja Leiskau, Patrick Rössler und Susann Trabert. Nomos, Baden-Baden 2016, ISBN 978-3-8487-2930-2, S. 305–330.
  • Julia Meyer: „Zwei Seelen wohnen, ach, in mir zur Miete.“ Inszenierungen von Autorschaft im Werk Mascha Kalékos. Thelem, Dresden 2018, ISBN 978-3-945363-64-5.
  • Andreas Nolte: „Ich stimme für Minetta Street“. Festschrift aus Anlaß des 100. Geburtstags von Mascha Kaléko. University of Vermont 2007, ISBN 0-9770731-8-1.
  • Andreas Nolte: „Mir ist zuweilen so, als ob das Herz in mir zerbrach“. Leben und Werk Mascha Kalékos im Spiegel ihrer sprichwörtlichen Dichtung. In: Sprichwörterforschung. Band 23. Peter Lang Verlag, Bern u. a. 2003, ISBN 978-3-03910-095-8.
  • Christiana Puschak: Bekannt, verkannt und beinahe vergessen. Leben und Werk Mascha Kalékos. In: Zwischenwelt. Zeitschrift für Kultur des Exils und des Widerstands. 22. Jg., Nr. 3. Theodor Kramer Gesellschaft, Wien Dezember 2005, ISSN 1606-4321, S. 25–30.
  • Jutta Rosenkranz: Mascha Kaléko. Biografie. Deutscher Taschenbuchverlag, München 2007, ISBN 978-3-423-24591-3; erweiterte und aktualisierte TB-Ausgabe 2012, ISBN 978-3-423-34671-9.
  • Jutta Rosenkranz: „Wir haben keine andre Zeit als diese“ – Mascha Kaléko (1907–1975). In: Jutta Rosenkranz: Zeile für Zeile mein Paradies. Bedeutende Schriftstellerinnen. 18 Porträts. München 2014, S. 187–205, ISBN 978-3-492-30515-0.
  • Elke Schmitter: Mascha Kaléko. Wunder, zu spät. In: Verena Auffermann: Leidenschaften. 99 Autorinnen der Weltliteratur. Bertelsmann, München 2009, ISBN 978-3-570-01048-8, S. 239–245.
  • Gisela Zoch-Westphal: Aus den sechs Leben der Mascha Kaléko. Biographische Skizzen, ein Tagebuch und Briefe. Arani, Berlin 1987, ISBN 3-7605-8591-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mascha Kaléko – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Texte zum 100. Geburtstag

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Julia Meyer: "Zwei Seelen wohnen, ach, in mir zur Miete." Inszenierungen von Autorschaft im Werk Mascha Kalékos. Thelem, Dresden 2018, ISBN 978-3-945363-64-5, S. 59 ff.
  2. Brief von Martin Heidegger an Mascha Kaléko, 27. Februar 1959, im Nachlass Mascha Kaléko, DLA Marbach. Angabe und Zitat aus: Jutta Rosenkranz: Mascha Kaléko. Biografie. Deutscher Taschenbuchverlag, München 2007, ISBN 978-3-423-24591-3; erweiterte und aktualisierte TB-Ausgabe 2012, ISBN 978-3-423-34671-9, S. 177, 276.
  3. Swantje Kuhfuss-Wickenheiser: Die Reimann-Schule in Berlin und London 1902–1943. Ein jüdisches Unternehmen zur Kunst- und Designausbildung internationaler Prägung bis zur Vernichtung durch das Hitlerregime. Aachen 2009, ISBN 978-3-86858-475-2, S. 540.
  4. Jan Koneffke: «Aber warum sind Sie so ernst?» In: Neue Zürcher Zeitung, 16. März 2013.
  5. knerger.de: Das Grab von Mascha Kaléko
  6. Jutta Rosenkranz: Mascha Kaléko. Biografie. dtv premium 24591, München 2007, ISBN 978-3-423-24591-3, S. 257.
  7. Mascha Kaléko: Das lyrische Stenogrammheft. Kleines Lesebuch für Große. Rowohlt Taschenbuch (rororo 175), Reinbek 1956 (28. A. 2004), ISBN 978-3-499-11784-8, S. 2.
  8. Ursula Homann: „Ich bleibe der Fremde im Dorf“ In: Der Literat 47. Jahrgang, Juni 6/2005.
  9. Bestandsangabe des DLA über Mascha Kaléko.
  10. Bleibtreu heißt die Straße. In: Deutschlandfunk Kultur, 11. November 2017.
  11. www.gedenktafeln-in-berlin.de
  12. Mascha Kaléko: Souvenir à Kladow, zitiert auf blogs.taz.de zum 110. Todestag am 7. Juni 2017.
  13. Menschen aus der Region: Mascha Kaléko kladower-forum.de
  14. Mascha-Kaléko-Weg in Zürich gebrueder-duerst.ch
  15. Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin, 20. September 2005: Vorlage zur Kenntnisnahme für die Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 27. Oktober 2005 (Memento vom 10. September 2014 im Internet Archive) (PDF)
  16. Parkanlage wird nach jüdischer Schriftstellerin Mascha Kale'ko benannt berlin.de, 27. April 2006 (Pressemitteilung).
  17. »Ich stimme für Minetta Street« maschakaleko.com
  18. Pressemitteilung zur Installation Hommage à Mascha Kaléko im Georg Kolbe Museum openpr.de, 4. September 2007.
  19. Rengha Rodewills Hommage à Mascha Kaléko 2007 im Georg Kolbe Museum Berlin Video auf YouTube (1:14 Min.)
  20. Schulchronik. In: mascha-kaleko-grundschule.de, abgerufen am 20. August 2019.