Maschinenbett

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Das Maschinenbett ist ein Bauteil von Werkzeugmaschinen, das die Aufgabe der Führung der Werkzeugschlitten übernimmt. Es ist oft aus Grauguss hergestellt, da die Eigenschaft dieses Materials die bei der Fertigung entstehenden Schwingungen dämpft und somit ein Arbeiten mit kleineren Toleranzen möglich macht. Auch Stein wie beispielsweise Granit wird als Material für das Maschinenbett verwendet, vor allem um die thermische Langzeitstabilität zu gewährleisten.[1] Ähnliche Eigenschaften bietet auch Mineralguss, er ist dabei aber leichter zu verarbeiten.[2] Bei der Kunststoffverarbeitung ist das Maschinenbett meist aus Stahlblechen zusammengeschweißt und enthält bei hydraulischen Maschinen auch die Pumpen und Hydraulikölbehälter.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Artur Jung: Genaue Maschinen, Geräte und Instrumente. Entwicklung, Konstruktion und Anwendung (= Kontakt & Studium 360 Konstruktion). expert-Verlag, Ehningen bei Böblingen 1992, ISBN 3-8169-0745-8, S. 105f.
  2. Heinz Tschätsch: Praxis der Zerspantechnik. Verfahren, Werkzeuge, Berechnung. 8. überarbeitete und ergänzte Auflage. Vieweg +Teubner, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-8348-0274-3, S. 309.
  3. Walter Michaeli: Einführung in die Kunststoffverarbeitung. 5. Auflage. Hanser Verlag, München u. a. 2006, ISBN 3-446-40580-1, S. 127.