Masevaux

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Masevaux
Wappen von Masevaux
Masevaux (Frankreich)
Masevaux
Gemeinde Masevaux-Niederbruck
Region Grand Est
Département Haut-Rhin
Arrondissement Thann-Guebwiller
Koordinaten 47° 46′ N, 7° 0′ OKoordinaten: 47° 46′ N, 7° 0′ O
Postleitzahl 68290
ehemaliger INSEE-Code 68201
Eingemeindung 1. Januar 2016
Status Commune déléguée

Place Clémenceau mit barockem Brunnen

Masevaux (deutsch Masmünster, elsässisch Màsminschter) ist eine ehemalige französische Gemeinde mit zuletzt 3.343 Einwohnern (Stand: 2013) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est. Sie gehörte zum Arrondissement Thann-Guebwiller und zum Kanton Masevaux.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2016 wurden die früheren Gemeinden Masevaux und Niederbruck zu einer Commune nouvelle mit dem Namen Masevaux-Niederbruck zusammengelegt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Masevaux liegt in den südöstlichen Vogesen. Das Tal der Doller weitet sich hier vor dem Eintritt in das Tiefland der Oberrheinebene. Das im Südwesten an die Region Bourgogne-Franche-Comté grenzende Gebiet ist Teil des Regionalen Naturparks Ballons des Vosges.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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ein paar Worte über das Kloster und seine Entstehung sollten hier schon stehen. --Flominator 17:43, 4. Jan. 2014 (CET)
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Der Ort hat seinen Ursprung in der Abtei Masmünster (Masevaux), die um das Jahr 720/730 durch einen Etichonen namens Maso gegründet wurde. Maso besaß die nahegelegene Burg Ringelstein. Nachdem sein Sohn und einziger Erbe als Achtjähriger in der Doller ertrank, soll Maso daraufhin das Frauenkloster Masmünster gegründet haben. Dieses Kloster erreichte den Aufbau eines eigenen Herrschaftsbereichs. Später geriet das Kloster samt Herrschaft in die Landsässigkeit Österreichs. Um das Kloster entwickelte sich eine Siedlung, welche 1217 zur Stadt erhoben wurde. Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts war das Kloster verlassen. Ende des 16. Jahrhunderts kam die Herrschaft an die niederadeligen Herren von Bollweiler, und 1616 als österreichisches Lehen an die Grafen von Fugger (Fugger von der Lilie). Die Herrschaft Masmünster umfasste das gesamte Dollertal oberhalb Masmünsters sowie die Orte Sentheim, Lauw (Au), Guewenheim, Bourbach-le-Haut und Bourbach-le-Bas. 1648 fielen alle österreichischen Rechte an das Königreich Frankreich.

Orgelfestival[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Sommermonaten findet in Masevaux jährlich ein internationales Orgelfestival statt.

Passionsspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1930 wird jährlich jeden Sonntag zur Fastenzeit von ungefähr 200 Darstellern aus Masevaux und den umgebenden Dörfern ein Passionsspiel in deutscher Sprache aufgeführt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 3326 3385 3601 3328 3267 3329 3232

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Masevaux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Masevaux bei der Communauté de communes de la Vallée de la Doller et du Soultzbach (französisch)