Massaker von Málaga

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Der Leichte Kreuzer Almirante Cervera war an der Beschießung der Straße beteiligt
Gedenkveranstaltung 7. Februar 2015

Das Massaker von Málaga der Nationalisten unter General Franco an Flüchtlingen aus der Bevölkerung von Málaga im Spanischen Bürgerkrieg ereignete sich im Februar 1937. 3.000 bis 5.000 Flüchtlinge kamen dabei ums Leben. Das Massaker wurde lange verschwiegen und erst Jahre nach Francos Tod, fast ausschließlich auf lokalhistorischer Ebene, behandelt.

Als sich die Nationalisten am 8. Februar 1937 der Stadt Málaga näherten, flohen nach verschiedenen Schätzungen 15.000 bis 50.000 Menschen auf der Küstenstraße N-340 nach Almería. Daraufhin kam es zur Bombardierung der Fluchtstraße durch spanische und durch deutsche Flugzeuge der Legion Condor sowie zur Beschießung der Straße durch zwei spanische Kriegsschiffe, darunter der Leichte Kreuzer Almirante Cervera.

Gedenken an die Opfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Teilstrecke der alten Küstenstraße wurde zur Erinnerung an das Massaker in „Paseo del Doctor Bethun“ in Würdigung des kanadischen Arztes Norman Bethune, der die Krankenversorgung auf der Straße leitete, umbenannt. Am 7. Februar 2005 wurde eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Massakers in Torre del Mar eröffnet. Dies geschah mit der Unterstützung von einigen der Überlebenden des Massakers. Seit 2005 wird jedes Jahr am 7. Februar der Opfer gedacht. In den letzten Jahren gibt es eine Foto-Wanderausstellung zum Geschehen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Norman Bethune: The crime of the road. Málaga-Almería. Madrid 1937.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]