Matheus Biteco

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Matheus Biteco
Personalia
Name Matheus Bitencourt de Silva
Geburtstag 28. Juni 1995
Geburtsort Porto AlegreBrasilien
Sterbedatum 28. November 2016
Sterbeort La Unión, AntioquiaKolumbien
Größe 172 cm
Position Zentrales Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
Grêmio Porto Alegre
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2013–2015 Grêmio Porto Alegre 37 (0)
2016 Chapecoense 16 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2014–2016 Brasilien U-20 5 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Matheus Biteco, bürgerlich Matheus Bitencourt da Silva (* 28. Juni 1995 in Porto Alegre; † 28. November 2016 bei La Unión, Antioquia, Kolumbien), war ein brasilianischer Fußballspieler. Er stand zuletzt bei Chapecoense unter Vertrag.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Biteco spielte in der Jugend von Grêmio Porto Alegre und kam am 14. Juli 2013 beim 2:1-Sieg gegen Botafogo FR zu seinem Profidebüt. Im Jahr 2015 wechselte er nach Balneário Camboriú zum Barra FC, wurde aber direkt wieder nach an Grêmio verliehen, für den er allerdings nicht mehr eingesetzt wurde. Von Anfang bis Mitte 2016 absolvierte Biteco nach einer Adduktorenverletzung ein Reha- und Aufbautraining bei der TSG 1899 Hoffenheim.[1] Anschließend wurde Biteco von Barra an Chapecoense ausgeliehen.

Biteco starb beim Absturz des LaMia-Fluges 2933 am 28. November 2016.[2]

Am 2. Dezember 2016 erklärte der südamerikanische Fußballverband CONMEBOL den Klub postum zum Sieger der Copa Sudamericana 2016.[3]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein älterer Bruder Guilherme Biteco (* 1994) ist ebenfalls Fußballspieler.

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chapecoense:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. TSG trauert mit Guilherme Biteco, abgerufen am 23. Januar 2017.
  2. Avião da Chape cai, e autoridades informam: 75 mortos e 6 sobreviventes. globo.com, 29. November 2016, abgerufen am 29. November 2016 (portugiesisch).
  3. Copa Sudamericana 2016 Sieger, Bericht auf globoesporte.globo.com vom 2. Dezember 2016, Seite auf portug., abgerufen am 2. Dezember 2016