Mathias Döpfner

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Mathias Döpfner (2011)

Mathias Oliver Christian Döpfner (* 15. Januar 1963 in Bonn) ist ein deutscher Manager und Lobbyist.[1][2] Er ist Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE und Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mathias Döpfner wuchs in Offenbach am Main auf. Seine Mutter war Hausfrau und sein Vater Dieter C. Döpfner Hochschulprofessor für Architektur und von 1966 bis 1970 Direktor der Offenbacher Werkkunstschule.[3] Döpfner studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Theaterwissenschaften in Frankfurt am Main und Boston. Im Jahre 1990 wurde er zum Dr. phil. promoviert. Der Titel seiner Dissertation lautet: Musikkritik in Deutschland nach 1945.

Seine Karriere begann er 1982 als Musikkritiker des Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Nachdem er als FAZ-Korrespondent in Brüssel und als Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft der Konzertagentur Winderstein gearbeitet hatte, wechselte Döpfner 1992 zu Gruner + Jahr. Zunächst war er Mitarbeiter des Vorstandsmitglieds Axel Ganz in Paris, später Assistent des Vorstandschefs Gerd Schulte-Hillen. Im April 1994 wurde Döpfner Chefredakteur der Berliner Wochenzeitung Wochenpost. 1996 übernahm er den Chefredakteursposten der Hamburger Morgenpost. Im März 1998 wechselte er als Chefredakteur zur Tageszeitung Die Welt aus dem Hause Axel Springer. Unter seiner Führung wurde das Blatt inhaltlich und optisch überarbeitet. Im Juli 2000 wurde Döpfner Mitglied des Vorstands von Axel Springer. Seit Oktober 2000 fungiert er zusätzlich als Vorstand für Zeitungen, seit Januar 2002 ist Döpfner amtierender Vorstandsvorsitzender als Nachfolger von August A. Fischer.

Bis zum Frühjahr 2006 reduzierte Döpfner die Zahl der Mitarbeiter um ein Drittel. Gleichzeitig veräußerte Springer verlustbringende Tochterunternehmen. Umstritten war die von ihm angeordnete Zusammenlegung der Redaktionen von Die Welt und Berliner Morgenpost. Unter Döpfners Ägide wurde im August 2005 die Übernahme des TV-Unternehmens ProSiebenSat.1 eingefädelt. Diese scheiterte jedoch letztlich am Verbot durch das Bundeskartellamt, das 2010 vom Bundesgerichtshof bestätigt wurde. Im Juni 2007 erwarb die Axel Springer SE die Mehrheit an dem Postdienstleister PIN Group. Durch die gesetzliche Einführung eines Mindestlohns bei Postdiensten entfiel der entscheidende Wettbewerbsvorteil der privaten Postdienstleister. Die Beteiligung an der PIN Group wurde zur Fehlinvestition. Im Dezember 2007 schrieb die Axel Springer SE die Beteiligung ab und zog sich aus dem Postgeschäft zurück.

Vermögen und Steuerzahlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit einem Jahresgehalt von 11 Millionen Euro soll Döpfner im Jahr 2009 nach Schätzungen des Manager Magazins der bestbezahlte Manager Deutschlands gewesen sein. Die Axel Springer SE hat diese Schätzung als grob falsch und unseriös bezeichnet. Die im Geschäftsbericht ausgewiesene Gesamtvergütung enthalte Zahlungen für ausgeschiedene Vorstandsmitglieder und lasse keine Hinweise auf die Gehaltsverteilung der vier Vorstände zu.[4] Döpfner gilt als enger Vertrauter der Großaktionärin des Springer-Konzerns und Witwe des Konzerngründers Axel Springer, Friede Springer, die Patin seines zweiten Sohnes ist.[5] Im August 2012 schenkte Springer Döpfner anlässlich ihres 70. Geburtstags einen Aktienanteil von zwei Prozent im Wert von rund 73 Millionen Euro. Es heißt, sie wolle damit sowohl den Kurs Döpfners wie auch ihre persönliche Freundschaft belohnen und ihn weiterhin eng an das Unternehmen binden.[6] Zusammen mit weiteren Aktienkäufen lag Döpfners Anteil bei 3,2 Prozent (Stand Februar 2017).[7]

Am 24. September 2020 gab die Axel Springer SE bekannt, dass Großaktionärin Friede Springer einen großen Teil ihrer Anteile am Medienkonzern Döpfner überträgt und ihm darüber hinaus die Stimmrechte an ihrem verbleibenden Aktienpaket übergibt. Döpfner hat Springer einen Anteil von rund 4,1 Prozent an dem Konzern für 276 Millionen Euro abgekauft, zusätzlich wird er rund 15 Prozent als Schenkung erhalten – so kontrollieren künftig beide jeweils rund 22 Prozent.[8]

Für solche Transaktionen sind grundsätzlich Einkommen- und Schenkungssteuern an den Bund fällig. Um dies zu umgehen, übertrug Springer eine Woche vor dem Verkauf die besagten 4,1 Prozent an ihre Friede-Springer-Stiftung. Die ist als gemeinnützig anerkannt und muss nun weder Schenkungs- noch Einkommenssteuer bezahlen. Döpfner kaufte seine Anteile formal von der Stiftung womit der Fiskus leer ausgeht.[9]

Döpfner selbst müsste aufgrund einer Schenkung außerhalb der Familie den höchste Steuersatz von 50 Prozent zahlen. Nur ein verhältnismäßig kleiner Freibetrag von 20.000 Euro könnte geltend gemacht werden. Gert Hautsch (ver.di) geht davon aus, dass Döpfner sich der sogenannten Poolverträge bedient: Da Friede Springer ihm auch das Stimmrecht für ihre verbleibenden Anteile von rund 22 Prozent eingeräumt hat, kontrolliert Döpfner damit mehr als 44 Prozent und kommt über die 25-Prozent-Schwelle. Deshalb könne er eine "Verschonungsbedarfsprüfung" beantragen. Wenn sein Privatvermögen kleiner ist als der fällige Steuerbetrag – wovon ausgegangen wird – kann dieser erlassen werden.[10]

Im Jahr 2016 bezifferte das Wirtschaftsmagazin Bilanz das Vermögen Döpfners auf 150 Millionen Euro. Damit stand Döpfner auf Platz 659 der reichsten Menschen in Deutschland.[9] Der Wert der Anteilsübertragungen an Döpfner vom September 2020 wird laut einer Pflichtmitteilung des Großaktionärs Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) auf gut eine Milliarde Euro geschätzt.[11]

Mandate und Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Düzen Tekkal, Friede Springer, Mathias Döpfner, Kai Diekmann und Julian Reichelt auf dem Dach der US-Botschaft in Berlin (2019)

Mathias Döpfner war von 2001 bis 2006 Aufsichtsratsmitglied des Pharmaunternehmens Schering.[12] Von Juli 2006 bis Juni 2018 war er Mitglied im Aufsichtsrat des US-Medienkonzerns Time Warner, von April 2015 bis Juli Director der Vodafone Group Public Limited Company. Seit Mai 2014 ist er Mitglied im Board of Directors von Warner Music, seit September 2018 Mitglied im Board of Directors von Netflix[13].

Seit Juli 2016 ist Döpfner Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)[14]. Zu seinen Mandaten in Non-Profit-Organisationen zählen Mitgliedschaften in den Aufsichtsgremien des European Publishers Council (EPC), der American Academy in Berlin[15], der Blavatnik School of Government in Oxford[16] und des American Jewish Committee.

Er war Kuratoriumsmitglied des Berliner Aspen-Instituts[17], weiterhin ist er regelmäßiger Teilnehmer der Sun Valley-Konferenz, des Weltwirtschaftsforums in Davos, seit 2007 Teilnehmer und seit 2018 Mitglied im Steering Committee der Bilderberg-Konferenz[18]. Er ist Kuratoriumsmitglied des Internationalen Journalisten-Programms (IJP) e.V.[19] und seit 2018 Chairman des TOA Open Circle[20].

Döpfner war auch Mitglied im Aufsichtsrat von Ripplewood Holdings (RHJI).[21] Im Juli 2009 stellten einige Medien einen Sachzusammenhang zwischen dem Engagement Döpfners für den um Opel ringenden Finanzinvestor und der positiven diesbezüglich Berichterstattung in einigen Medien der Springergruppe her.[22] Die persönlichen Verknüpfungen Döpfners wurden in den Berichten der Medien der Springergruppe zu RHJI nicht thematisiert.[21]

Publizistische und journalistische Tätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Erste strahlte am 12. Juli 2009 Döpfners Film Mein Freund George Weidenfeld aus.[23]

Zu seinen medienpolitischen Beiträgen gehören Grundsatzreferate, z. B. auf der NOAH Conference Berlin 2015 oder auf dem Spiegel Publishers Forum[24], die die Etablierung bezahlter Online-Inhalte und die Abgrenzung von privaten und öffentlich-rechtlichen Medien in digitalen Kanälen zum Thema hatten.

Zum 100. Geburtstag Axel Springers im Mai 2012 zeigte Döpfner seine persönliche Sicht auf den Verlagsgründer und trug einen fiktiven Brief an den Verleger vor.[25] In einem offenen Brief an den Executive Chairman von Google, Eric Schmidt, kritisierte er den Suchmaschinenkonzern.[26]

Am 10. April 2016 solidarisierte sich Döpfner in einem offenen Brief mit dem Satiriker Jan Böhmermann. Dieser hatte zuvor in seiner Show Neo Magazin Royale den Unterschied zwischen Satire und Schmähkritik anhand eines Gedichts über den türkischen Präsidenten Erdoğan veranschaulicht (Böhmermann-Affäre) und damit Verstimmungen in der türkischen Regierung sowie staatsanwaltliche Ermittlungen in Deutschland ausgelöst.[27]

Döpfner ließ einige seiner Beiträge bei der Achse des Guten zweitveröffentlichen und wird dort als Gastautor geführt.[28]

Villen Schöningen, Henckel und Schlieffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2007 erwarb Döpfner zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der RHJI, Leonhard Fischer, die direkt an der Glienicker Brücke gelegene Villa Schöningen. Am Vorabend des 20. Jahrestags des Mauerfalls wurde dort am 8. November 2009 von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem polnischen Außenminister Radosław Sikorski und dem ehemaligen US-Außenminister Henry Kissinger ein deutsch-deutsches Museum eröffnet.[29][30][31] Das rein privat finanzierte Projekt dokumentiert im Erdgeschoss in der Dauerausstellung die Geschehnisse an der Agentenbrücke während des Kalten Kriegs. Im ersten Stock werden Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst gezeigt. Zu den in Einzelausstellungen gezeigten Künstlern zählen bisher Andreas Slominski (Sommer 2012), Georg Baselitz (Die Berliner Jahre, Frühjahr 2012), Andy Warhol (Frühe Werke, Frühjahr 2011) und Anselm Kiefer (Europa, Herbst 2010) und Martin Kippenberger (Sommer 2010), Olaf Metzel (2014) und Jorinde Voigt (Frühjahr 2018).

Seit dem Jahr 2014 ist Döpfner unter kultureller Nutzung des Anwesens der Villen Henckel und Schlieffen an dessen Sicherung und Pflege beteiligt[32], was wegen eines womöglich ungünstigen Verhältnisses von eigenem Nutzen und eigenem Aufwand öffentlich auch kritisiert wird. So wurde dies etwa als eine „Privatisierung öffentlicher Grünflächen“ von Einwohnern bezeichnet.[33][34][35] Dabei soll dann auch die ursprüngliche Gestalt der zugehörigen Parkanlage wiederhergestellt werden.[36]

Lobbyismus und Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

EU-Urheberrechtsreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Döpfner setzt sich seit vielen Jahren für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger auf nationaler und EU-Ebene ein.[37] Der Journalist Stefan Niggemeier attestierte ihm dabei bereits 2018 öffentliche Falschaussagen.[38] In Folge der geplanten EU-Urheberrechtsreform, die ein solches Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene vorsieht, analysierte der Journalist Friedhelm Greis vom IT-Fachportal Golem.de verschiedene Aussagen Döpfners und kam zum gleichen Ergebnis. So behauptete Döpfner, dass „gerade Blogger“ von der Reform profitieren würden. Tatsächlich sind diese ausdrücklich vom europäischen Leistungsschutzrecht ausgenommen. Döpfner bestritt auch den Vorwurf, dass der Axel-Springer-Verlag besonders von der neuen Regelung profitieren würde. Tatsächlich würde dieser laut einer Untersuchung voraussichtlich etwa 2/3 aller Einnahmen erhalten. Weiter behauptete Döpfner, dass die Einstellung von Google News in Spanien als Folge des dortigen Leistungsschutzrechtes für die Verleger sehr positiv war: „Der Traffic brach demnach für alle in absoluten Zahlen ein, aber der direkte Traffic auf den Angeboten der Verlage nahm drastisch zu. Und der konnte wesentlich besser monetarisiert werden. Wirtschaftlich haben die Verlage in Spanien deutlich profitiert“. Diese Aussage konnte Döpfner auch auf Nachfrage nicht belegen. Tatsächlich geht aus einer Studie der EU-Kommission nur der Einbruch des Traffics hervor.[39][40] Zuvor hatte sich Döpfner mit dem früheren Digitalkommissar Günther Oettinger und den Berichterstatter des EU-Parlaments zur Urheberrechtsreform, Axel Voss, getroffen.[41]

Aussagen zum rechtsextremen Anschlag in Halle 2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Döpfner veröffentlichte in der Tageszeitung Die Welt einen Kommentar bezüglich des antisemitisch motivierten Anschlages in Halle am 9. Oktober 2019: Er resümierte darin kurz das Tatgeschehen und ging dann auf andere antisemitische Vorfälle ein, die von unterschiedlichen Täterkreisen, u. a. Zuwanderern begangen worden waren. In diesen Kontext stellte er auch eine vermutete Identitätstäuschung des Fußball-Profis Bakery Jatta. Döpfner beklagte weiter eine vitale Fremdenfeindlichkeit, deren Umgang damit derzeit wie ein Brandbeschleuniger wirke. Er sah als Hauptursache eine aus seiner Sicht „rechtsstaatlich sehr zweifelhafte Flüchtlingspolitik“, „eine viel zu schwach besetzte und schlecht ausgestattete Polizei“, „eine überforderte und teilweise wohl auch handlungsunwillige Verwaltung und Justiz“, „eine politische Elite, die die Realitäten verdrängt oder ihnen entrückt ist“ sowie „eine mediale Elite, die Dinge zu oft eher beschwört und beschreibt, wie sie sein sollten, als zu beschreiben, wie die Lage ist“. Weiter spannte Döpfner den Bogen zu den „15–30 Jährigen“, die sich politisch insbesondere in Umweltbewegungen engagierten. Er bemerkte, dass neben einem „wichtigen Kampf gegen eine verantwortungsvolle Klimapolitik aktiv zu werden“ auch der politische Aktivismus gegen den aufkommenden Antisemitismus beachtet werden solle: „Eine schöne Geste wäre es da gewesen, wenn am Tag von Halle die Demonstranten der Extinction-Rebellion-Bewegung, als es um wirkliche Extinction ging, ihre Zelte am Potsdamer Platz abgebaut hätten und geschlossen zur Mahnwache vor der Synagoge in der Oranienburger Straße gelaufen wären.“ Abschließend äußerte er sinngemäß, dass er nicht in einem Land leben wolle, in dem ökologisches Engagement als wichtiger erachtet wird als das Vermeiden der Tötung von Menschen anderer Hautfarbe oder weil sie Juden sind.[42]

Dieser Artikel führte zu einer inhaltlichen Debatte. Deniz Yücel führte in einem Kommentar in der WELT aus: „Man kann ihm an vielen Punkten folgen, an manchen nicht. Vor allem aber ist der Bogen irgendwann so weit, dass der eigentliche Anlass – der rechtsterroristische Anschlag in Halle – zu quasi einer Nebensache verkümmert. So entsteht eine Schieflage, die nicht in Döpfners Sinne sein kann. [...] Natürlich darf Mathias Döpfner das schreiben und dürfte das auch, wenn er nicht gerade Chef eines Medienhauses wäre. Überhaupt ist das Verb „dürfen“ in diesem Zusammenhang irreführend, verweist es doch auf Regeln und Normen; einen Verstoß dagegen zu beanstanden bedeutet, Sanktionen zu fordern. Doch abgesehen von strafrechtlich relevanten Dingen, die festzustellen Sache der Gerichte ist, gilt für den politischen Diskurs: Jeder darf alles.“[43]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Döpfner und seine Ehefrau Ulrike, geborene Weiss[44] – Tochter des ehemaligen Vorstandes (1979–1998) der Deutschen Bank Ulrich Weiss[45] – haben drei gemeinsame Söhne.[46] Mit Julia Stoschek hat er seit 2016 einen weiteren Sohn.[47][48][49][50][51] Er bezeichnet sich selbst als nichtjüdischen Zionisten.[52]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verleihung des Shepard Stone Awards wurde von Eva Werner, der Sprecherin des Deutschen Journalisten Verbandes kritisiert: „Dass es so kurze Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Kuratorium passiert, wirft einen Schatten auf die Auszeichnung.“ Der Medienwissenschaftler Uwe Krüger urteilte, dass „hier ein Preis sozusagen innerhalb der Familie vergeben wurde, also eine bestimmte elitäre Gruppierung sich selbst bestätigt und selbst erhält“.[55]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mathias O. C. Döpfner, Thomas Garms: Neue Deutsche Welle. Kunst oder Mode? Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1984, ISBN 3-548-36505-1 (Ullstein-Buch, 36505; Populäre Kultur).
  • Mathias O. C. Döpfner, Thomas Garms: Erotik in der Musik. Frankfurt/Main; Berlin: Ullstein, 1986, 208 Seiten, ISBN 3-548-36517-5 (Ullstein-Buch, 36517; Populäre Kultur).
  • Mathias O. C. Döpfner: Musikkritik in Deutschland nach 1945. Inhaltliche und formale Tendenzen; eine kritische Analyse. Zugleich: Dissertation, Universität Frankfurt (Main), 1990. Frankfurt am Main; Bern; New York; Paris: Lang, 1991, 334 Seiten, ISBN 3-631-43158-9 (Europäische Hochschulschriften, Reihe 36, Musikwissenschaft Band 59).
  • Brüssel. Das Insider-Lexikon. München: Beck, 1993, 156 Seiten, ISBN 3-406-37397-6 (Beck’sche Reihe; 1007).
  • Axel Springer. Neue Blicke auf den Verleger; eine Edition aktueller Autorenbeiträge und eigener Texte. Hrsg.: Mathias Döpfner. Hamburg: Springer, 2005, 256 Seiten, ISBN 3-9809879-9-X.
  • Reform statt Subvention – Warum wir verlässliche gesetzliche Maßstäbe für Fusionsvorhaben und Schutz kreativer Leistungen brauchen. In: Krautscheid/Schwartmann (Hrsg.): Fesseln für die Vielfalt? Das Medienkonzentrationsrecht auf dem Prüfstand. C.F. Müller Verlag, Heidelberg 2010.
  • Die Verlage sind im digitalen Zeitalter stärker, als sie selbst denken. In: Hubert Burda, Mathias Döpfner, Bodo Hombach, Jürgen Rüttgers (Hrsg.): 2020 – Gedanken zur Zukunft des Internets. Klartext, Essen, 2010, S. 177–182. ISBN 978-3-8375-0376-0.
  • How German is it? Abdruck des Vortrags bei der Thomas Demand Ausstellung „Nationalgalerie“, Suhrkamp 2010.
  • Die Freiheitsfalle – Ein Bericht. Berlin: Propyläen, 2011, 256 Seiten, ISBN 978-3-549-07372-8.
  • Anselm Kiefer/Mathias Döpfner, Kunst und Leben, Mythen und Tod. Ein Streitgespräch (Quadriga Verlag, 2012).
  • Leser- und Kundenorientierung in einer digitalisierten Medienwelt – Eine Zwischenbilanz, in: Stadler/Brenner/Hermann (Hrsg.), Erfolg im digitalen Zeitalter (Frankfurter Allgemeine Buch Verlag, 2012).
  • Die Welt gehört denen, die neu denken. In: Kardinaltugenden effektiver Führung. Drucker, Peter F. (Hrsg.), München: Redline Verlag, 2014. ISBN 978-3-86881-396-8.
  • „Berlin ist das Herz Europas, ich kenne kein anderes.“: Axel Springer und seine Stadt. Berlin: Edition Braus, 288 Seiten. ISBN 978-3-86228-135-0.
  • Abschied vom Pessimismus. In: Die Idee des Mediums – Reden zur Zukunft des Journalismus / Bernhard Pörksen ; Andreas Narr (Hrsg.), von Halem, Köln 2015. ISBN 978-3-86962-146-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Handelsblatt: Matthias Döpfner wird Chef-Lobbyist für Zeitungsverleger, vom 7. Juli 2016
  2. Wirtschaftswoche: Matthias Döpfner wird Chef-Lobbyist für Zeitungsverleger, vom 7. Juli 2016
  3. Website der HfG Offenbach (Memento vom 18. Oktober 2014 im Internet Archive)
  4. kress.de, 25. Juni 2010
  5. Ich schwitze als Letzter. In: Die Zeit, Nr. 41/2005
  6. Der Spiegel: Friede Springer schenkt Döpfner Aktien für 70 Millionen Euro, 17. August 2012
  7. Aktionärsstruktur. (Memento vom 12. Juni 2018 im Internet Archive) Axel Springer SE, Stand Februar 2017, abgerufen am 5. November 2017.
  8. DER SPIEGEL: Springer-Verlag: Friede Springer benennt Döpfner als ihren Nachfolger - DER SPIEGEL - Wirtschaft. Abgerufen am 24. September 2020.
  9. a b https://meedia.de/2016/09/01/deutschlands-superreicher-mathias-doepfner-bilanz-beziffert-privatvermoegen-des-springer-chefs-auf-150-millionen-euro/
  10. von Gert Hautsch: Aktiengeschenk: Döpfners Steuercoup. In: M - Menschen Machen Medien (ver.di). Abgerufen am 16. Oktober 2020 (deutsch).
  11. Schenkung an Medienmanager - Springer macht Döpfner zum Milliardär. In: tagesschau.de. 24. September 2020, abgerufen am 25. September 2020.
  12. PM vom 26. Juli 2001
  13. Netflix beruft Mathias Döpfner in das Board of Directors. Abgerufen am 26. Mai 2020.
  14. Pressemitteilung des BDZV vom 7. Juli 2016
  15. Officers, Trustees & Counselors (Memento vom 16. Oktober 2014 im Internet Archive), The American Academy.
  16. Mathias Döpfner. Abgerufen am 28. November 2018 (englisch).
  17. http://www.aspeninstitute.de/wp-content/uploads/Aspen+Annual+Report+2011-2012.pdf
  18. STEERING COMMITTEE. Abgerufen am 26. Mai 2020 (englisch).
  19. Deutsches Kuratorium. Abgerufen am 28. November 2018.
  20. Open Circle. Abgerufen am 28. Mai 2020 (englisch).
  21. a b Sonja Pohlmann: Freunde für Opel. In: Der Tagesspiegel, 18. Juli 2009
  22. vgl. z. B.: Wege aus der Zeitungskrise. In: Telepolis, 19. Juli 2009
  23. Tagesspiegel, 12. Juli 2009
  24. Rede SPIEGEL Publishers Forum, 5. Juni 2015
  25. FAZ, 3. Mai 2012
  26. FAZ, 16. April 2014
  27. Mathias Döpfner: Solidarität mit Jan Böhmermann! In: Welt am Sonntag, 10. April 2016, abgerufen am 11. April 2016.
  28. Kurzprofil und Beiträge von Mathias Döpfner bei der Achse des Guten.
  29. Kurt Kister: Vom Journalisten zum Zeitungsverkäufer. In: Süddeutsche Zeitung, 26. Juli 2013, abgerufen am 7. April 2016.
  30. Gabriela Walde: Sammler an die Macht. In: Berliner Morgenpost, 17. September 2015, abgerufen am 7. April 2016.
  31. Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich der Eröffnung des Freiheitsmuseums „Villa Schöningen“. bundesregierung.de, 8. November 2009, abgerufen am 7. April 2016.
  32. Rettung für Villa Schlieffen in Sicht. Abgerufen am 22. Juni 2020.
  33. Zaunstreit am Pfingstberg pnn.de, 30. September 2014
  34. „Die Stiftung hat mich darum gebeten“ pnn.de, 30. September 2014
  35. https://www.tagesspiegel.de/berlin/weltkulturerbe-pfingstberg-springer-chef-bricht-streit-in-potsdam-vom-zaun/10776702.html
  36. SPSG: Villa Schlieffen und Park der Villa Henckel werden saniert und öffentlich zugänglich
  37. https://www.horizont.net/medien/nachrichten/-Doepfner-plaediert-erneut-fuer-ein-Leistungsschutzrecht-94915
  38. https://uebermedien.de/28591/doepfners-luegen-fuers-leistungsschutzrecht/
  39. https://www.golem.de/news/leistungsschutzrecht-das-luegen-geht-weiter-1904-140436.html
  40. https://meedia.de/2019/04/05/triumph-der-reformunfaehigen-und-der-alten-medienwelt-warum-das-eu-urheberrecht-in-der-vergangenheit-stecken-bleibt/
  41. https://netzpolitik.org/2018/eu-urheberrecht-lobby-wettlauf-mit-popstars-und-kondomen/
  42. Nie wieder „Nie wieder“, auf welt.de
  43. Benennen wir das Problem des Rechtsterrorismus, auf welt.de
  44. Weibliche Übernahme: wie Frauen in Deutschland sich die Macht nehmen, Ulrike Posche (2004), Seite 44
  45. Executive Profile Ulrich Weiss, bloomberg.com (abgerufen am 30. November 2016)
  46. Mathias Döpfner der Schönfärber, faz.de vom 25. Juli 2013, abgerufen am 30. November 2016
  47. Catrin Lorch: Weil sie es kann. In: Süddeutsche Zeitung, 3. Juni 2016.
  48. Julia Stoschek verrät, wer der Vater ihres Sohnes ist, inFranken.de vom 26. November 2016, abgerufen am 30. November 2016
  49. „Das arrogante Künstlergenie ist ausgestorben“, sueddeutsche.de vom 26. November 2016, abgerufen am 30. November 2016
  50. Jobst-Ulrich Brand: Ihr Name: Julia Stoschek Ihre Geschichte: Gesellschafterin des Brose-Konzerns Ihr Anliegen: die Kunst der bewegten Bilder Ihr Spitzname: Der Vulkan. In: FOCUS Magazin, Nr. 22 (2016), 28. Mai 2016.
  51. Ürük Bülend: Ürücks Notizen Aus unseren Kreisen. Auf: kress.de, 30. Mai 2016.
  52. WELT: Bekenntnis : Ich bin ein nichtjüdischer Zionist. In: DIE WELT. 12. Juni 2014 (welt.de [abgerufen am 28. November 2018]).
  53. Astrid Ludwig: Eine Vielfalt von Beziehungen. In: Jüdische Allgemeine, 19. Juni 2016, abgerufen am 19. Juni 2016.
  54. Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R: Mathias Döpfner erhält Leo‐Baeck‐Preis. 18. Januar 2019, abgerufen am 15. Mai 2019.
  55. Axel-Springer-Chef - Aspen-Institut zeichnet Aspen-Alumnus Mathias Döpfner aus. Abgerufen am 24. November 2019.