Mathias Greffrath

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Mathias Greffrath (* 1945) ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist.

Leben[Bearbeiten]

Nach seinem Wehrdienst[1] studierte Greffrath an der FU Berlin Soziologie, Geschichte und Psychologie. Nach dem Studium wurde er Lehrbeauftragter der FU Berlin und arbeitete als freier Journalist für die ARD und im Feuilleton der Wochenzeitung Die Zeit.

Von 1991 bis 1994 leitete er die Zeitschrift Wochenpost in Berlin als Chefredakteur. Seit 1995 schreibt er als freier Journalist für Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung, die deutsche Ausgabe von le monde diplomatique, für die die tageszeitung, die Zeitschriften GEO und Theater heute: vor allem über die „Zukunft der Arbeit“ und die Auswirkungen der Globalisierung auf Kultur und Gesellschaft. Früher schrieb er regelmäßig Essays für die taz-Kolumne Das Schlagloch. Darüber hinaus ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac[2] und im PEN-Zentrum Deutschland.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 1984: Vom Schaukeln der Dinge. Montaignes Versuche. Ein Lesebuch. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin. ISBN 3-8031-2110-8 (Wagenbachs Taschenbücherei; 110)
  • 1989: Die Zerstörung einer Zukunft. Gespräche mit emigrierten Sozialwissenschaftlern. Campus, Frankfurt am Main
  • 1992: Montaigne. Ein Panorama. (Neuausgabe des Buches von 1984) Die Andere Bibliothek 85. Eichborn, Frankfurt am Main. ISBN 3-8218-4085-4
  • 2001: Beitrag in Stefanie Carp (Hrsg.): Alles Kunst? Wie arbeitet der Mensch im neuen Jahrtausend und was tut er in der übrigen Zeit? Rowohlt, Reinbek. ISBN 3-498-01319-X (beruhend auf einer Vortragsreihe des Hamburger Schauspielhauses)
  • 2002: mit Christiane Grefe und Harald Schumann: Attac. Was wollen die Globalisierungskritiker? Rowohlt Berlin, Berlin. ISBN 3-499-61636-X
  • 2006: Montaigne heute. Leben in Zwischenzeiten. (Neuausgabe des Buches von 1984/1992) Diogenes, Zürich. ISBN 3-257-06162-5 (Enthält eine neue Vorbemerkung und die acht Aufsätze Greffraths zu Michel de Montaigne mit zehn Essais Montaignes)
  • 2016: Die Arbeit im Anthropozän. Eine knappe Weltgeschichte der Arbeit in praktischer Absicht. Deutschlandfunk, Essay und Diskurs, 3. Januar.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Taz.de, Das taz Print-Archiv, 17. Juni 2010: Staatsbürger ohne Uniform
  2. Attac.de: Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates (3. Januar 2016)
  3. deutschlandfunk.de