Matthäuskirche (Hunteburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hunteburg-Matthäuskirche.jpg

Die Matthäuskirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche in Bohmte-Hunteburg.

Die heute zu Hunteburg gehörigen Ortschaften Welplage, Schwege und Meyerhöfen gehörten im Mittelalter kirchlich zu Ostercappeln und wurden 1401 zur Kapellengemeinde erhoben. Die nachreformatorische Zugehörigkeit blieb unbeständig. Mehrheitlich war die Bevölkerung aber katholisch. Das Pastorat wurde nach Art. 21 der Capitulatio perpetua ebenfalls den Katholiken zugestanden. Die evangelischen Christen kamen im 17. Jahrhundert zu Dielingen. Erst 1815 wurde mit finanzieller Unterstützung des Landesherrn für die Bauerschaften Welplage und Schwege wieder ein eigener evangelisch-lutherischer Kirchenbau errichtet, dem 1897 auch die evangelischen Einwohner der Bauerschaft Meyerhöfen zugeordnet wurden. 1979 erhielt die Kirche den Namen "Matthäuskirche".

Der Kirchenbau besteht aus Sandstein und ist eine schlichte Saalkirche mit Sakristeianbau. 1954, 1967 und 1973/74 wurde er umfassend saniert.

Die Orgel stammt im Original von Carl Haupt (Ostercappeln) und erhielt nachträgliche Ergänzungsbauten. 1977 erfolgte eine Instandsetzung durch die Orgelbaufirma Detlef Kleuker.

1894 bis 1898 amtierte in Hunteburg Pastor Otto Heinrich Nöldeke, ein Neffe des Dichters und Zeichners Wilhelm Busch, der sich wiederholt bei ihm aufhielt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • [1] Weitere Informationen zur St. Matthäuskirche

Koordinaten: 52° 26′ 17″ N, 8° 16′ 34″ O