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Matthias Buxhofer

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Matthias Buxhofer
Zur Person
Geburtsdatum 30. September 1973 (53 Jahre)
Nation Osterreich Österreich
Disziplin Straßenradsport, Querfeldein, Triathlon, Duathlon
Fahrertyp Baroudeur
Doping
August 2002 Norandrosteron
Internationale Teams
2000–2002
2004–2005
Phonak Hearing Systems
Team Volksbank-Ideal-Leingruber
Wichtigste Erfolge

eine Etappe Deutschland Tour 2001

Letzte Aktualisierung: 12. April 2020

Matthias Buxhofer (* 30. September 1973 in Feldkirch) ist ein ehemaliger österreichischer Radrennfahrer und mehrfacher Staatsmeister (1992, 2016), der später als Duathlet und Triathlet aktiv ist.

Buxhofer begann seine Radsport-Laufbahn im Querfeldein-Bereich, wo er sich rasch zu einem der besten Fahrer Österreichs entwickelte. 1993 und im folgenden Jahr holte er jeweils Bronze bei den Staatsmeisterschaften, 1995 und 1996 wurde er Vizestaatsmeister seines Landes hinter Dietmar Stari. Danach folgte ein weiterer dritter Platz, bevor er den Cross-Sport zugunsten seiner Straßen-Karriere aufgab. Siege im Querfeldein hatte er unter anderem beim Cyclocross von Steyr 1996 gefeiert.

Neben seiner Cross-Laufbahn war Buxhofer auch auf der Straße zunächst als Amateur aktiv. Bereits als 19-Jähriger wurde er 1992 Staatsmeister im 100-km-Mannschaftszeitfahren. Im Jahr 1994 gewann er den Prolog der Österreich-Rundfahrt, in der folgenden Saison wurde er dort Dritter und entschied die vierte Etappe für sich. Auch 1996 konnte er einen dritten Etappenplatz bei seinem Heimrennen herausfahren. Vordere Platzierungen erreichte er als Amateur auch bei einigen Kriterien, so siegte er beispielsweise beim Rundstreckenrennen in Altheim (Oberösterreich) 1995 oder wurde Dritter beim Memorial Peter Dittrich zwei Jahre darauf. Mit dem dritten Rang in der Gesamtwertung des Rennens Wien-Rabenstein-Gresten-Wien im Mai 1997 empfahl er sich für einen Stagiaire-Vertrag bei der italienischen Profi-Mannschaft Scrigno-Gaerne, die ihn allerdings nach Ende der Saison nicht weiter beschäftigte.

Somit blieb Buxhofer im Amateurlager, wo er 1998 seine bislang erfolgreichste Straßen-Saison fuhr. Siege gab es in der Gesamtwertung der Istrian Spring Trophy in Kroatien, bei den Völkermarkter Radsporttagen und dem Kettler-Classic Südkärnten. Weitere Podestplatzierungen gelangen dem Österreicher beim GP Puch in Slowenien, beim Memorial Peter Dittrich, der OBV Classic und erneut bei Wien-Rabenstein-Gresten-Wien. In der Folgesaison war er beim Laventhaler Straßenrennen erfolgreich und siegte bei den Lavanttaler Radsporttagen. Er gewann die Jahreswertung der Amateure in Österreich (Österreichischer Jahrescup).[1] Dank dieser Ergebnisse erhielt er erneut einen Stagiaire-Vertrag am Ende des Jahres, dieses Mal beim Post Swiss Team.

Zur Saison 2000 schaffte Buxhofer dann den Sprung ins Profi-Lager und wechselte zum neugegründeten Schweizer Rennstall Phonak Hearing Systems. Hier war er eines der erfolgreichsten Teammitglieder und gewann den Grand Prix Vorarlberg in seiner österreichischen Heimat sowie die Wartenberg-Rundfahrt. Ein weiterer Erfolg war der erste Platz im Sprintklassement der Tour de Suisse, dem größten Rennen, an dem Phonak 2000 teilnahm. Insgesamt elf weitere Top-Ten-Plätze fuhr Buxhofer für die Mannschaft ein, unter anderem einen siebten Rang in der Gesamtwertung der Deutschland Tour.
Ende September wurde er dann für die österreichische Auswahl für die Olympischen Spiele in Sydney berufen, wo er als 51. im Straßenrennen den Zielstrich überquerte.

Auch im Jahr 2001 blieb Buxhofer erfolgreich und gewann eine Etappe der Deutschland Tour. Bei der Niedersachsen-Rundfahrt belegte er den dritten Platz. Acht weitere Rennen beendete er unter den besten Zehn. Als sich das Team Phonak zur Saison 2002 unter anderem mit dem früheren Weltmeister Oscar Camenzind verstärkte und deshalb auch zu großen internationalen Rennen eingeladen wurde, war Buxhofer meist als Helfer für die neuverpflichteten Kapitäne im Einsatz, was ihn aber nicht an einigen eigenen guten Resultaten hinderte. Im Mai berief Phonak den Österreicher dann in den Kader für den Giro d’Italia, welcher die erste Grand Tour für das Team und auch für Buxhofer darstellte. Gleich im Prolog im niederländischen Groningen konnte er mit einem vierten Platz auf sich aufmerksam machen. Auf der 12. Etappe befand er sich mit seinem Mannschaftskameraden Bert Grabsch in einer erfolgreichen Ausreißergruppe und belegte den fünften Tagesrang. Das Ziel in Mailand erreichte er schließlich als 55. der Gesamtwertung. Im Juni errang Buxhofer bei den österreichischen Staatsmeisterschaften die Bronzemedaille im Einzelzeitfahren.

Doping und Rückkehr in den Radsport 2002

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Am 15. August 2002 wurde Buxhofer während der Dänemark-Rundfahrt positiv auf Norandrosteron getestet und daraufhin von Phonak entlassen. Beim Versuch, seine Unschuld zu beweisen, unterlag er und wurde für zwei Jahre gesperrt.

Nach Ablauf seiner Sperre kehrte der Österreicher im August 2004 in den Radsport zurück und fuhr zunächst als Stagiaire und dann als Halbprofi für das Team Volksbank-Ideal Leingruber, während er zugleich eine Ausbildung als Polizist absolvierte. Bei einigen Kriterien gelang ihm noch einmal der Sprung aufs Podium. Nach der Saison 2006 beendete er seine Laufbahn als Berufsrennfahrer, bestritt aber weiterhin Radrennen als Amateur.

Triathlon seit 2007

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Nach dem Ende seiner Radprofi-Laufbahn widmete sich Matthias Buxhofer dem Triathlon-Sport. 2007 wurde er Zweiter in seiner Altersklasse bei der Ironman 70.3 World Championships, 2008 Dritter in der Amateur-Klasse beim Ironman in St. Pölten und Vorarlberger Landesmeister im Triathlon und Duathlon.[2]

Durch seine Bronzemedaille bei der Ironman European Championship in Frankfurt 2009 qualifizierte er sich für den Ironman Hawaii. Bei seiner ersten Teilnahme am Ironman Hawaii wurde er Zehnter in der Altersklasse M35. Im Mai 2011 gewann er den Linz-Triathlon.[3]

Seit Juni 2013 ist er mit der Triathletin Sabine Kempter (* 1979) verheiratet und die beiden haben einen Sohn. Beim Ironman Hawaii 2013 wurde er im Oktober als bester Österreicher Vizeweltmeister in seiner Altersklasse.

Sportliche Erfolge

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Querfeldein
1993BronzemedailleÖsterreichische Staatsmeisterschaften
1994BronzemedailleÖsterreichische Staatsmeisterschaften
1995SilbermedailleÖsterreichische Staatsmeisterschaften
1995BronzemedailleÖsterreichische Staatsmeisterschaften
1996BronzemedailleÖsterreichische Staatsmeisterschaften
GoldmedailleSteyrer Cyclocross
1997BronzemedailleÖsterreichische Staatsmeisterschaften
Straße
1992GoldmedailleÖsterreichischer Staatsmeister (4er-Mannschaftszeitfahren)
1994GoldmedailleProlog der Österreich-Rundfahrt
1995Goldmedaille4. Etappe der Österreich-Rundfahrt
1998GoldmedailleIstrian Spring Trophy
2000GoldmedailleGrand Prix Vorarlberg
GoldmedailleWartenberg-Rundfahrt
GoldmedailleSprintwertung der Tour de Suisse
Teilnehmer der Olympischen Spiele
2001Goldmedaille5. Etappe der Deutschland Tour
2002BronzemedailleÖsterreichische Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren

Triathlon und Duathlon

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Triathlon
Datum/JahrRangWettbewerbAustragungsortZeitBemerkung
21. Juni 20162Triathlon LauingenDeutschlandDeutschland Lauingen03:58:18Zweiter hinter Christian Brader[4]
24. Aug. 201419Triathlon de LausanneSchweiz Lausanne02:12:29,9auf der olympischen Distanz 3. Rang in der Klasse M35-44
10. Aug. 201413USPE Europäische Polizeimeisterschaften im TriathlonDeutschlandDeutschland Bremen01:59:55auf der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen)
12. Okt. 201347Ironman HawaiiVereinigte StaatenVereinigte Staaten Hawaii09:00:41Bester Österreicher und Zweiter in der Altersklasse M40
25. Aug. 20134Trans Vorarlberg TriathlonOsterreichÖsterreich Bregenz04:19:25Vorarlberger Landesmeister auf der Mitteldistanz
20. Juli 20137Allgäu TriathlonDeutschlandDeutschland Immenstadt04:11:38bei der Allgäu Classic Sieger der AK M40 (2 km Schwimmen, 80 km Radfahren und 20 km Laufen)
30. Juni 201321Ironman AustriaOsterreichÖsterreich Klagenfurt08:48:07Zweitschnellster bei den Amateuren – hinter Urs Müller aus der Schweiz
7. Juli 20122SteeltownmanOsterreichÖsterreich LinzZweiter hinter Christian Birngruber[5]
19. Mai 20123Linz-TriathlonOsterreichÖsterreich Linz04:07:18auf der Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen)
4. Dez. 201117Ironman 70.3 Asia PacificThailand Phuket04:18:44
28. Aug. 201111Ironman CanadaKanada Penticton09:12:10
23. Juli 20112Allgäu TriathlonDeutschlandDeutschland ImmenstadtZweiter beim Allgäu-Classic
14. Mai 20111Linz-TriathlonOsterreichÖsterreich Linz04:07:15Sieger auf der Mitteldistanz
10. Okt. 200977Ironman HawaiiVereinigte StaatenVereinigte Staaten Hawaii09:23:2410. Rang in der Altersklasse M35
5. Juli 200919Ironman GermanyDeutschlandDeutschland Frankfurt08:48:43,7Dritter in der Altersklasse M35 – und damit qualifiziert für einen Startplatz beim Ironman Hawaii
10. Nov. 20078Ironman 70.3 World ChampionshipsVereinigte StaatenVereinigte Staaten Clearwater04:02:31Buxhofer wird Zweiter in der Altersklasse M30-34
24. Juni 200721Ironman 70.3 SwitzerlandSchweiz Rapperswil04:11:37
Duathlon
Datum/JahrRangWettbewerbAustragungsortZeitBemerkung
1. Mai 20151Bludenz DuathlonOsterreichÖsterreich Bludenz01:05:11,3Vorarlberger Duathlon-Landesmeister
17. Apr. 20161Österreichische Meisterschaften Duathlon MastersOsterreichÖsterreich Parndorf01:52:0310 km Laufen, 40 km Radfahren und 5 km Laufen
3. Mai 20151Bludenz DuathlonOsterreichÖsterreich BludenzVorarlberger Duathlon-Landesmeister
26. Apr. 201510Rheintal DuathlonSchweiz Marbach00:51:50
5. Mai 20131Bludenz DuathlonOsterreichÖsterreich Bludenz01:02:25,8Vorarlberger Duathlon-Landesmeister
28. Apr. 20132Rheintal DuathlonSchweiz Marbach00:51:01
29. Apr. 20122Rheintal DuathlonSchweiz Marbach00:52:10Zweiter hinter dem Schweizer Ronnie Schildknecht – und damit Vorarlberger Duathlon-Landesmeister[6]
25. Apr. 20113Rheintal DuathlonSchweiz Marbach
Langstreckenlauf
Datum/JahrRangWettbewerbAustragungsortDistanzZeitBemerkung
25. Apr. 20115Bludenz läuftOsterreichÖsterreich BludenzHalbmarathon01:14:40

(DNF – Did Not Finish)

2008

Einzelnachweise

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  1. ↑ Phonak Marketing International (Hrsg.): Phonak Cycling Team 2000. Murten 2000, S. 18.
  2. ↑ Ex-Radprofi Matthias Buxhofer will bei der Triathlon-WM teilnehmen auf vol.at vom 30. Juli 2008
  3. ↑ Das war der Linztriathlon 2011 auf linztriathlon.at vom 20. Mai 2011 (Memento des Originals vom 22. März 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. ↑ Triathlon Lauingen: Roth und Regensburg an oberster Stelle (21. Juni 2015)
  5. ↑ Steeltownman-Triathlon: Birngruber und Rechberger siegen (Memento des Originals vom 12. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (8. Juli 2012)
  6. ↑ Thomas Knobel: Van Vlerken und Buxhofer sind neue Duathlon Landesmeister In: vol.at vom 1. Mai 2012