Matthias Jestaedt

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Matthias Jestaedt (* 1961 in Bonn[1]) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler und Professor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthias Jestaedt studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bonn. Nach Studienende wurde er 1992 promoviert und habilitierte sich 1999.[1] Von 2002 bis 2011 hatte Jestaedt einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg inne. 2011 hat Jestaedt einen Ruf auf eine Professur an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erhalten und angenommen. 2002–2010 war er Internationaler Korrespondent des Hans-Kelsen-Instituts, Wien. Er ist seit 2006 Leiter der Forschungsstelle Hans Kelsen.[1] Der jüngste Band, Band 5 der Kelsen-Werke, erschien im Mai 2011. [2] 2014 wurde Jestaedt in die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz gewählt.[3]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Demokratieprinzip und Kondominialverwaltung. Entscheidungsteilhabe Privater an der öffentlichen Verwaltung auf dem Prüfstand des Verfassungsprinzips Demokratie, 1993
  • Die Europäische Menschenrechtskonvention und der Schutz nationaler Minderheiten (gemeinsam mit Christian Hillgruber), 1993
  • Grundrechtsentfaltung im Gesetz. Studien zur Interdependenz von Grundrechtsdogmatik und Rechtsgewinnungstheorie, 1999
  • Das mag in der Theorie richtig sein... Vom Nutzen der Rechtstheorie für die Rechtspraxis, 2006
  • als Herausgeber: Das entgrenzte Gericht. eine kritische Bilanz nach sechzig Jahren Bundesverfassungsgericht, Suhrkamp Verlag, Berlin 2011 ISBN 978-3-518-12638-7

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Matthias Jestadt (Hrsg.): Reine Rechtslehre, Mohr Siebeck, Tübingen, 2006, ISBN 978-3-16-149703-2, Einband
  2. http://www.hans-kelsen.org/aktuelles.html
  3. Petra Plättner: Vier neue Mitglieder in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Pressemitteilung vom 13. Januar 2015 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 14. Januar 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]