Matthias Michel

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Matthias Michel (2019)

Matthias Michel (* 20. März 1963 in Thal SG; heimatberechtigt in Zug und Netstal) ist ein Schweizer Politiker (FDP).

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michel studierte von 1982 bis 1988 Rechtswissenschaft an den Universitäten Zürich und Lausanne und schloss mit dem Lizenziat ab. 1991 erlangte er das Rechtsanwaltspatent des Kantons Zug, 1998 promovierte er in Zürich.

1993/94 war Michel als juristischer Mitarbeiter der Zuger Finanzdirektion tätig, von 1995 bis 2002 als Anwalt in der Kanzlei von Rolf Schweiger in Zug (ab 1998 als Partner). Nach seiner Ausbildung zum Mediator an der Fachhochschule Aargau wurde er 2002 nebenamtlich als Schlichter an der kantonalen Schlichtungsstelle für arbeitsrechtliche Streitigkeiten.

Michel ist verheiratet und Vater von vier Kindern und wohnt in Oberwil bei Zug.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1995 bis 2002 gehörte Michel dem Zuger Kantonsrat an. Er war Mitglied mehrerer Kommissionen, unter anderem der Staatswirtschaftskommission, der Strassenbaukommission sowie im Präsidium der vorberatenden Kommission zum neuen Steuergesetz.

2002 wurde Michel in den Zuger Regierungsrat gewählt und 2006, 2010 und 2014 bestätigt. Bei den Gesamterneuerungswahlen 2018 trat er nicht erneut an.[1] Beim Amtsantritt im Januar 2003 übernahm Michel die Direktion für Bildung und Kultur. Von 2007 bis 2018 leitete er die Volkswirtschaftsdirektion. 2011/12 präsidierte er als Landammann den Regierungsrat. 2012 wurde er zum Zuger des Jahres gekürt. Für die Schweizer Parlamentswahlen 2019 ist Michel der offizielle Kandidat der FDP.Die Liberalen des Kantons Zug für den Ständerat. Im zweiten Wahlgang wurde Michel in den Ständerat gewählt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cornelia Bisch: Seine Kinder hielten ihm den Spiegel vor. In: Zuger Zeitung. 24. Dezember 2018, S. 21.
  2. FDP verteidigt mit Matthias Michel den Sitz. In: SRF. 17. November 2019, abgerufen am 17. November 2019.