Matthias Westerholt

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Matthias Westerholt (* 28. September 1963 in Bremen) ist ein deutscher Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht in Bremen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthias Westerholt gründete nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg, München, Göttingen und Münster, einem einjährigen Studienaufenthalt in Neuseeland und nach einem Lehrauftrag am Lehrstuhl für öffentliches Recht an der Gesamthochschule Wuppertal eine Rechtsanwaltskanzlei in Bremen. Schon frühzeitig lag der Schwerpunkt seiner anwaltlichen und ehrenamtlichen Tätigkeit auf kindbezogenen rechtlichen Fragen.

Er ist Vorsitzender des Vereins Kinder haben Rechte e. V., im Vorstand des Vereins Fluchtraum e. V., einer Lobbyorganisation für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, und Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft für Verfahrensbeistände für das Bundesland Bremen.

Westerholt berät in verschiedenen Funktionen Kinder die in Pflege- und Adoptivfamilien leben und deren Angehörige. Er ist Vorsitzender des Vereins PIVKE e. V., der sich dem Wohl von Pflege- und Adoptivkindern im Landkreis Verden widmet, und Mitglied des Anwaltsbeirates bei der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes in Holzminden. Daneben berät er regelmäßig zahlreiche Einrichtungen der freien Jugendhilfe, sowie Vereine und Verbände im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Matthias Westerholt ist Autor von über 20 einschlägigen Schriften, Leitfäden sowie Jugendhilferechtskommentaren.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kinder haben Rechte Bremen e.V.
  • Kinder haben Rechte Münster e.V.
  • Fluchtraum Bremen e.V.
  • Forum Bildung
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Verfahrenspfleger
  • Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Parteilichkeit im neuen Kindschaftsrecht am Beispiel des Verfahrenspflegers. In: Parteilichkeit in der sozialen Arbeit. Jahrbuch des Fachbereichs Sozialwesen der Fachhochschule Münster, Münster 2000.
  • Möglichkeiten der Intervention durch das Landesjugendamt nach dem SGB VIII (§ 45, § 48) im Falle sexuellen Missbrauchs durch Mitarbeiter/innen in Einrichtungen. In: Jörg M. Fegert, Mechthild Wolf (Hrsg.): Sexueller Missbrauch durch Professionelle. Münster 2002.
  • Tätigkeitsuntersagung nach SGB VIII. Expertenanhörung. In: Julia Zinsmeister (Hrsg.): Sexuelle Gewalt gegen behinderte Menschen und das Recht. Opladen 2003.
  • Rechtliche Grundlagen des Berufes des Physiotherapeuten. In: Antje Hüter-Becker, Mechthild Dölken (Hrsg.): Beruf, Recht, wissenschaftliches Arbeiten. Stuttgart 2004.
  • Der Rechtsanspruch an den Besuch des Kindergartens und seine rechtlichen Konsequenzen. In: Ilse Wehrmann (Hrsg.): Kindergärten und ihre Zukunft. Beltz, Weinheim u. a. 2004.

Kommentare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • M. Westerholt (Hrsg.): Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII). Rechtsprechungssammlung. Münster 2001, ISBN 3-933158-19-2.
  • mit Jochem Baltz: Ausführungsgesetze zum Kinder- und Jugendhilfegesetz für Niedersachsen und Bremen. Loseblattkommentar. Landesausgabe Niedersachsen. In: Praxis der Kommunalverwaltung. Kommunal- und Schul-Verlag Wiesbaden, Walluf 2007, ISBN 978-3-8293-0775-8.
  • M. Westerholt: Haftung in der Kinder- und Jugendarbeit. Internationaler Bund, 2010.

Monografien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit M. Malika: Kafala abgelehnt – Adoption unerwünscht. Der Fall Abdelouahad. Münster 2012, ISBN 978-3-943150-04-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]