Matti Heikkinen

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Matti Heikkinen Skilanglauf
Matti Heikkinen (2010)

Matti Heikkinen (2010)

Nation FinnlandFinnland Finnland
Geburtstag 19. Dezember 1983
Geburtsort KajaaniFinnland
Karriere
Verein Vantaan Hiihtoseura
Trainer Toni Roponen
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
Bronze 2009 Liberec 15 km klassisch
Bronze 2009 Liberec Staffel
Gold 2011 Oslo 15 km klassisch
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 23. November 2002
 Weltcupsiege im Einzel 1  (Details)
 Gesamtweltcup 13. (2009/10)
 Sprintweltcup 71. (2007/08)
 Distanzweltcup 9. (2009/10)
 Tour de Ski 12. (2009/10)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Distanzrennen 1 0 2
Platzierungen im Continental Cup
 Debüt im COC 18. Januar 2004
 COC-Siege 2  (Details)
 SCAN-Gesamtwertung 10. (2014/15)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 SCAN-Einzelrennen 2 0 0
Platzierungen im Marathon bzw. Worldloppet Cup
 Debüt im Cup 16. Dezember 2012
 Gesamtwertung 21. (2012/13)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelrennen 0 1 0
letzte Änderung: 29. Dezember 2015

Matti Heikkinen (* 19. Dezember 1983 in Kajaani) ist ein finnischer Skilangläufer.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heikkinen trat erstmals bei den Juniorenweltmeisterschaften 2002 in Schonach international in Erscheinung. Über die Distanz von 10 Kilometer Freistil belegte er als bester finnischer Teilnehmer den achten Platz. Dieses Resultat konnte er ein Jahr später in Sollefteå über 10 km klassisch um einen Platz verbessern. Dies ermöglichte ihm seinen ersten Einsatz im Skilanglauf-Weltcup, wo er aber mit Plätzen weit außerhalb der Weltcuppunkte nicht überzeugen konnte. In der Saison 2004/05 gelang es ihm erstmals über 30 km Freistil in Ramsau einen Weltcuppunkt zu erkämpfen. Dennoch wurde Heikkinen weiterhin nur selten im Weltcup eingesetzt. Erst in der Saison 2007/08 gelang ihm der Durchbruch im Weltcup. Im heimischen Lahti überraschte er als Neunter über die Distanz von 15 km klassisch. Beim Weltcupfinale in Bormio gelang es ihm dieses Resultat zu bestätigen. Beim Prolog über 3,3 km Freistil belegte er den 13. Platz und konnte sich im abschließenden Verfolgungswettbewerb über 15 km Freistil mit der schnellsten Zeit aller Teilnehmer den 14. Platz in der Gesamtwertung sichern.

Auch zum Auftakt der Saison 2008/09 stand Heikkinen im Aufgebot der finnischen Weltcupmannschaft und konnte sowohl über 15 km Freistil mit einem 19. Platz überzeugen als auch mit der finnischen Staffel, bei der er als dritter Läufer in Führung liegend an den Schlussläufer übergab. Bei der Tour de Ski 2008/09 errang er den 26. Platz. Seinen bis dahin größten Erfolg konnte er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2009 in Liberec verbuchen. Heikkinen gewann über 15 km im klassischen Stil die Bronzemedaille. Eine Woche später sicherte er sich gemeinsam mit Sami Jauhojärvi, Teemu Kattilakoski und Ville Nousiainen die Bronzemedaille in der Staffel. Zum Saisonende kam er beim Weltcupfinale in Falun auf den 19. Platz und erreichte den 30. Platz im Gesamtweltcup und den 19. Rang im Distanzweltcup. Nach Platz Drei über 15 km Freistil in Beitostølen zu Beginn der Saison 2009/10 holte er in Davos über 15 km Freistil seinen ersten Weltcupsieg. Die Tour de Ski 2009/10 beendete er auf dem 12. Platz. Dabei kam er dreimal unter die ersten Zehn, darunter Platz Drei im Verfolgungsrennen in Oberhof. Beim Saisonhöhepunkt den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver belegte er den 39. Platz über 15 km Freistil und den fünften Rang mit der Staffel. Zum Saisonende errang er beim Weltcupfinale in Falun den 24. Platz und erreichte den 13. Platz im Gesamtweltcup und den neunten Rang im Distanzweltcup. In der folgenden Saison siegte er bei der Tour de Ski 2010/11, die er vorzeitig beendete, im Verfolgungsrennen in Oberstdorf. Im Februar 2011 feierte er seinen bislang größten Erfolg, als er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2011 in Oslo Weltmeister über 15 km im klassischen Stil wurde. Zudem errang er den 18. Platz im Skiathlon und den vierten Platz mit der Staffel. Im März 2011 belegte er beim Weltcupfinale in Falun den 21. Platz und erreichte den 25. Platz im Gesamtweltcup und den 18. Platz im Distanzweltcup. Nach zwei Top Zehn Platzierungen zu Beginn der Saison 2011/12, errang er den 24. Platz bei der Tour de Ski 2011/12. Die Saison beendete er auf dem 44. Platz im Gesamtweltcup. Zu Beginn der folgenden Saison belegte er den 18. Platz bei der Nordic Opening in Kuusamo und den zweiten Rang beim La Sgambeda. Im Januar 2013 wurde er finnischer Meister über 15 km Freistil. Seine besten Resultate bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 im Fleimstal waren der 12. Platz über 15 km Freistil und der fünfte Rang mit der Staffel. Im März 2013 kam er beim Weltcupfinale in Falun auf den 18. Platz und erreichte den 39. Platz im Gesamtweltcup. In der Saison 2013/14 belegte er den 17. Platz bei der Nordic Opening in Kuusamo und den neunten Rang beim Weltcupfinale in Falun. Seine besten Ergebnisse bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi waren der 15. Platz im 50 km Massenstartrennen und der sechste Rang mit der Staffel. Im März 2014 wurde er finnischer Meister über 10 km Freistil und erreichte zum Saisonende den 28. Platz im Gesamtweltcup und den 19. Rang im Distanzweltcup. Nach Platz Sieben bei der Nordic Opening in Lillehammer zu Beginn der Saison 2014/15, holte er zwei Siege beim Scandinavian-Cup in Östersund. Beim folgenden Weltcup in Ryybinsk errang er den dritten Platz im Skiathlon. Bei den finnischen Meisterschaften in Jämi und in Ruka wurde er Meister über 15 km Freistil und über 50 km Freistil. Seine besten Platzierungen bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun waren der 20. Platz im 50 km Massenstartrennen und der achte Rang mit der Staffel. Die Saison beendete er auf dem 20. Platz im Gesamtweltcup und auf dem 14. Rang im Distanzweltcup. In der folgenden Saison kam er bei der Tour de Ski 2016 auf den 18. Platz. Im Januar 2016 wurde er in Imatra wie im Vorjahr finnischer Meister über 15 km Freistil. Die erstmals ausgetragene Ski Tour Canada beendete er auf dem sechsten Platz. Dabei belegte er in Canmore den dritten Platz im Skiathlon und den zweiten Rang bei der Abschlussetappe. Zudem siegte er über 15 km Freistil und belegte zum Saisonende jeweils den 17. Platz im Gesamt und im Distanzweltcup. Im April 2016 gewann er bei den finnischen Meisterschaften in Taivalvaara über 7,5 km klassisch und in der anschließenden Verfolgung jeweils die Goldmedaille.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siege bei Weltcuprennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 12. Dezember 2009 SchweizSchweiz Davos 15 km Freistil Individualstart

Etappensiege bei Weltcuprennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin Rennen
1. 16. März 2008 ItalienItalien Bormio 15 km Verfolgung Freistil1 Weltcup-Finale 2008
2. 3. Januar 2011 DeutschlandDeutschland Oberstdorf 2 × 10 km Skiathlon Tour de Ski 2010/11
3. 11. März 2016 KanadaKanada Canmore 15 km Freistil Individualstart Ski Tour Canada 2016
1 Auf Grund von Laufbestzeit als Sieger gewertet.

Siege bei Continental-Cup-Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 9. Januar 2015 SchwedenSchweden Falun 15 km Freistil Individualstart Scandinavian Cup
2. 11. Januar 2015 SchwedenSchweden Falun 2 × 15 km Skiathlon Scandinavian Cup

Platzierungen im Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung Distanzrennena Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappenrennenb Gesamt Team c
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz 1 1
2. Platz  
3. Platz 1 1 2
Top 10 9 3 1 2 15 9
Punkteränge 1 23 4 3 11 42 14
Starts 1 1 45 9 1 5 5 11 78 14
Stand: Saisonende 2014/15
a inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale
c Mangels geeigneter Quellen vor 2001 eventuell unvollständig

Weltcup-Gesamtplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Distanz Sprint
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
2004/05 1 156. 1 98.
2005/06
2006/07 1 169. 1 113.
2007/08 85 65. 65 44. 20 71.
2008/09 263 30. 215 19. 4 102.
2009/10 443 13. 323 9. 18 72.
2010/11 280 25. 223 18. 37 54.
2011/12 209 44. 181 28.
2012/13 222 39. 170 27.
2013/14 264 28. 178 19.
2014/15 326 20. 254 14.
2015/16 574 17. 362 17.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]