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Matti Pietikäinen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Matti Pietikäinen
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Nation Finnland Finnland
Geburtstag 29. Oktober 1927
Geburtsort Kuopio, Finnland
Sterbedatum 5. November 1967
Karriere
Verein Puijon Hiihtoseura
Nationalkader seit 1948
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Gold 1954 Falun Normalschanze
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 1 1
 

Matti Pietikäinen (* 29. Oktober 1927 in Kuopio; † 5. November 1967) war ein finnischer Skispringer.

Pietikäinen, der für den Verein seiner Geburts- und Heimatstadt Kuopio, den Puijon Hiihtoseura startete, war nach Lauri und Aatto der jüngste der drei Pietikäinen-Brüder, die in den 1940er Jahren das Skispringen in Finnland dominierten. Er war auch einer der ersten Skispringer, die, statt mit ausgestreckten Armen zu springen, die Arme seitlich am Körper anlegten.

Bei den Olympischen Winterspielen 1948 in St. Moritz erreichte er den vierten, sein Bruder Aatto den achten Platz. Vier Jahre später in Oslo war er als Bestrafung für eine Kneipenschlägerei nicht im finnischen Aufgebot. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1950 in Lake Placid sprang er von der Normalschanze auf den neunten Rang.[1] 1951 gewann er die erste Ausgabe der Schweizer Springertournee.

Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1954 in Falun sicherte sich Pietikäinen vor seinem Landsmann Veikko Heinonen und dem Schweden Bror Östman die Goldmedaille und war somit der erste finnische Weltmeister im Skispringen.[2]

Pietikäinen hielt auf der Schanze in Kotka bis zu deren Abriss mit 39 Metern den Schanzenrekord.[3]

Matti Pietikäinen starb 1967 wenige Tage nach seinem 40. Geburtstag bei einem Verkehrsunfall.

Schanzenrekorde

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OrtLandWeiteaufgestellt amRekord bis
Iron Mountain Vereinigte Staaten89,0 m
(HS: 130 m)
19491949
Kuopio Finnland86,0 m
(HS: 127 m)
19513. März 1998

Einzelnachweise

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  1. Egon Theiner: Enzyklopädie des Skispringens, S. 156
  2. Egon Theiner: Enzyklopädie des Skispringens, S. 157
  3. Kotka in der Datenbank von Skisprungschanzen.com