Maturín

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Maturín
9.75-63.16666666666767Koordinaten: 9° 45′ N, 63° 10′ W
Karte: Venezuela
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Maturín

Maturín auf der Karte von Venezuela

Basisdaten
Staat Venezuela
Bundesstaat Monagas
Stadtgründung 7. Dezember 1760
Einwohner 487.049 (2011)
Detaildaten
Höhe 67 m
Vorwahl 0291
Kfz-Kennzeichen N
Stadtvorsitz Numa Rojas (Movimiento Quinta República)

Maturín ist die Hauptstadt des venezolanischen Staates Monagas und liegt 520 Kilometer östlich von Caracas. Sie liegt auf 67 Meter über Meer am Río Guarapiche und zählt etwa 487.049 Einwohner (Stand 2011 [1]).

Maturíns Skyline mit der Kathedrale

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt wurde am 7. Dezember 1760 durch den Franziskanerpater Lucas de Zaragoza als Missionsstation für die Chaimas-Indianer gegründet. Lucas de Zaragoza gab ihr den Namen San Judas Tadeo de Maturín. Später hatte diese Stadt die folgenden Namen: San Fernando de Maturín, San Simón de Maturín und am Ende Maturín.

Maturín hatte danach eine zentrale Bedeutung in der Zeit des Unabhängigkeitskriegs.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Maturín ist das Zentrum einer eher landwirtschaftlich geprägten Region. Die Entdeckung von Erdölvorkommen in der Nähe der Stadt 1936 führte zu einem großen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Stadt verfügt über einen internationalen Flughafen.

Bildung[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der Bolívarplatz liegt im Herzen der Stadt. In der Nähe des Platzes befindet sich die älteste katholische Kirche von Maturín, die St. Simónskirche.

Amana von Tamarindo ist ein kleines Dorf nahe Maturín. In Amana von Tamarindo wurde der General José Tadeo Monagas geboren.

Parkanlagen[Bearbeiten]

Maturín besitzt viele Parkanlagen. La Guaricha ist der Zoo von Maturín, gegründet 1979. Er befindet sich am Raúl Leoni Boulevard.

Menca de Leoni ist ein kleiner Park. Am Anfang war Menca de Leonis Park ein alter Zoo. Später wurden die Tiere in den Guarichaspark verlegt.

Andere Parks sind Andrés Eloy Blanco, Padilla Ron (in las Cocuizas Wohnsiedlung), Los Guaritos (in los Guaritos Wohnsiedlung) und Rómulo Betancourt (in die Universidad Allee).

Museen und Galerien[Bearbeiten]

Die José Eloy Palacios Kunstschule und eine Bibliothek bilden den Kulturkomplex von Maturín. Ein Museum für Moderne Kunst („Mateo Manaure“) und ein Theater sind geplant.

Das völkerkundliche Museum hat eine ständige Ausstellung über die Kultur der Urbewohner, den Indianern des Staates Monagas. Es ist im Sportkomplex angesiedelt.

Es gibt eine Kunstgalerie, die gehört an der Nationalkette von Kunstgalerien. Sie ist im „Einkaufszentrum Guarapiches“.

Das Museum für Rundfunk zeigt Fotos und technische Geräte von Rundfunksendern und Zeitungen. Dieses Museum liegt im Künstlerhaus aus Maturín.

Massenmedien[Bearbeiten]

Die Stadt Maturín ist der Ort mit der größten Mediendichte im Staat Monagas. Die Zeitungen Maturíns sind El Oriental (gegründet 1982), La Prensa de Monagas (gegründet 1998), Extra, El Sol (gegründet 1970) und El Periódico.

Maturín hat mehrere private Hörfunksender: Radio Maturín 1180 (gegründet 1960), Radio Monagas 960 (gegründet 1948) und Radio Guarapiche 840 (gegründet 1983) sind Mittelwellenstationen.

TVO, Orivision und Monagas TV sind die privaten Fernsehsender.

Sport[Bearbeiten]

Monagas Sport Club ist der Fußballverein von Stadt Maturín. Er wurde 1987 gegründet und spielt im Alexander-Bottini-Stadion. Aufgrund der im Jahr 2007 stattfindenden Copa America, wird ein neues Stadion errichtet. Das Stadion Estadio Monumental de Maturin soll 52.000 Besucher Platz bieten und wird nach Bauabschluss das größte Stadion Venezuela sein.

In Basketball Maturín ist Sitz der Basketballverein Gatos de Monagas (Katzen aus Monagas). Sie spielen in die Sporthalle Gilberto Roque Morales.

Politik[Bearbeiten]

Seit Dezember 1989 hat Maturín seine Bürgermeister gewählt. Hier ist eine Bürgermeistersliste:

  • María Elena de Cañizales (1990–1992) Acción Democrática
  • Dr. José Enrique López Tablero (1993–1995) COPEI, MAS
  • Domingo Urbina Simoza (1996–2000),(2000–2004) Acción Democrática
  • Prof. Numa Rojas (2004–2008) Movimiento Quinta República
  • José Maicavares (2008–) (PSUV)

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Klimatabelle[Bearbeiten]

Maturín
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
58
 
31
22
 
 
33
 
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33
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208
 
31
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215
 
31
23
 
 
177
 
32
23
 
 
131
 
32
24
 
 
107
 
32
23
 
 
135
 
32
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111
 
31
22
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Maturín
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 30,7 31,4 32,2 32,8 32,4 30,9 30,9 31,6 32,3 32,3 31,5 30,7 Ø 31,6
Min. Temperatur (°C) 21,7 21,7 22,0 22,8 23,2 22,9 22,8 23,1 23,5 23,4 23,2 22,4 Ø 22,7
Niederschlag (mm) 58 33 24 37 100 208 215 177 131 107 135 111 Σ 1.336
Sonnenstunden (h/d) 8,0 8,0 8,1 7,6 6,9 5,6 6,0 6,6 7,1 7,5 7,3 7,4 Ø 7,2
Regentage (d) 10 6 4 4 11 18 20 18 13 12 14 13 Σ 143
Luftfeuchtigkeit (%) 80 78 76 75 78 84 85 84 81 81 83 83 Ø 80,7
T
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30,7
21,7
31,4
21,7
32,2
22,0
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22,8
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23,2
30,9
22,9
30,9
22,8
31,6
23,1
32,3
23,5
32,3
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  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Maturín – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Maturín - Frendy.de