Mauren (Liechtenstein)

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Mauren
Flagge von Mauren (Liechtenstein)
Fahne
Wappen von Mauren (Liechtenstein)
Wappen
Staat: LiechtensteinLiechtenstein Fürstentum Liechtenstein
Wahlkreis: Unterland
Gemeindenummer: 7008
Kontrollschild: FL
Postleitzahl: 9493
UN/LOCODE: LI MAU
Koordinaten: 759360 / 232002Koordinaten: 47° 13′ 11″ N, 9° 32′ 34″ O; CH1903: 759360 / 232002
Höhe: 472 m ü. M.
Fläche: 7,491 km²
Einwohner: 4198 (30. Juni 2015)[1]
Einwohnerdichte: 560 Einwohner pro km²
Ausländeranteil: 38,1 % (30. Juni 2015)[2]
Website: www.mauren.li
Eschen Eschen Gamprin Mauren Ruggell Schellenberg Balzers Balzers Balzers Planken Schaan Schaan Schaan Triesen Triesenberg Triesenberg Vaduz Vaduz Vaduz Vaduz VaduzLage der Gemeinde Mauren (Liechtenstein)  im Fürstentum Liechtenstein (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Lagekarte von Mauren im Fürstentum Liechtenstein

Mauren (Dialekt: Mura) ist eine Gemeinde im Wahlkreis Unterland des Fürstentums Liechtenstein. Zur Gemeinde gehört der Ort Schaanwald.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevorsteher ist Freddy Kaiser (FBP). Der Gemeinderat zählt zehn Sitze: FBP mit sechs, VU mit drei und FL mit einem Sitz.

Gemeindewahl
 %
60
50
40
30
20
10
0
57,4 %
(+1,3 %p)
31,4 %
(+1,5 %p)
11,2 %
(-2,8 %p)
2007

2011

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Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet wurden bronzezeitliche Funde gemacht, welche auf eine Besiedlung um 1500 v. Chr. schliessen lassen. Die Römer bauten um 15 vor Christus eine Römerstrasse durch den Schaanwald. In deren Folge wurden um 100 n. Chr in Schaanwald und um 200 n. Chr in Mauren römische Gutshöfe errichtet. Ein weiterer Gutshof, der sogar mit einer Badeanlage ausgestattet war, wurde um 200–300 n. Chr. in Schaanwald erbaut. Nach 400 n. Chr wurden die römischen Siedlungen aufgegeben.

Gegen Ende des 7. Jahrhunderts entstand in Mauren eine christliche Kirche. Der einfache Saalbau hatte noch keine Apsis. Diese entstand erst nach dem Jahre 800. Während dieser Zeit wurden die Toten östlich der Apsis beigesetzt. Im Jahre 1178 wurde Mauren unter dem Namen Muron das erste Mal urkundlich erwähnt, als es in den Besitz des Frauenklosters St. Sebastian in Schänis überging. Um 1200 wurde eine zweite Kirche an der Stelle der ersten erbaut.

Spätestens seit 1305 ist Mauren eine eigenständige Kirchgemeinde. Um 1500 begann der Totalumbau der Kirche. Die romanische Apsis wurde durch einen gotischen Altarraum ersetzt. Das romanische Kirchenschiff wurde mit grösseren gotischen Fenstern versehen. Dem Turm setzte man im Jahre 1650 eine hölzerne Glockenstube mit einem achteckig gebrochenen Spitzhelm auf.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schild ist schräglinks in Schwarz und Gold geteilt. Vorn liegt ein goldener Schlüssel mit dem nach unten zeigenden Bart mit Kreuzeinschnitt nach rechts und ein ebenso gefärbtes Schwert in Form eines Andreaskreuzes.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche Peter und Paul
  • Kirche der Hl. Theresia vom Kinde Jesu
  • Kulturhaus Rössle

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mauren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Mauren – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsstatistik. 30. Juni 2015. Amt für Statistik (AS), Fürstentum Liechtenstein, S. 7, abgerufen am 25. März 2016 (PDF; 913 kB).
  2. Bevölkerungsstatistik. 30. Juni 2015. Amt für Statistik (AS), Fürstentum Liechtenstein, S. 15, abgerufen am 25. März 2016 (PDF; 913 kB).